Was halten die Deutschen von Verschwörungsmythen?

Was halten die Deutschen von Verschwörungsmythen?

Eliten, die das Blut von Kindern trinken und ein Milliardär, der ein Virus erfindet, um die Welt zwangsimpfen zu lassen: Im Netz kursieren zum Teil haarsträubende Mythen und Theorien, die zwar in der Regel frei erfunden sind, aber dennoch von einigen Menschen für die Wahrheit gehalten werden. Laut einer aktuellen Online-Umfrage von Statista und YouGov unter 2.023 Erwachsenen Anfang September sind die Deutschen beim Thema Verschwörungsmythen gespalten.

46 % Prozent der Befragten halten Verschwörungsmythen allgemein für „komplett erfunden“. „Nichts davon“ würde der Wahrheit entsprechen. Nur zwei Prozent glauben, dass Verschwörungsmythen komplett der Wahrheit entsprechen. Allerdings denken 40 Prozent der Befragten, dass Verschwörungsmythen auf einem wahren Kern beruhen, auch wenn nicht alles, was sie besagen, zutreffen würde. Und elf Prozent der Befragten antworten auf die Frage, was sie von den Mythen halten, mit „Weiß nicht“, so das Ergebnis der YouGov-Umfrage.

Wie verbreitet Verschwörungsmythen in der Gesellschaft sind, zeigen aktuell die Proteste gegen die Corona-Schutzmaßnahmen. Im 2. Halbjahr 2020 demonstrierten tausende Menschen in deutschen Städten dagegen – unter ihnen auch Anhänger von QAnon und sogenannte Reichsbürger.

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