Trendberufe 2020: Jobs mit den besten Zukunftsperspektiven

Trendberufe 2020: Jobs mit den besten Zukunftsperspektiven

Welche Berufe haben die aussichtsreichsten Zukunftsaussichten? Die Experten von Gehalt.de haben die Trendberufe für das Jahr 2020 definiert. Als Datengrundlage hierfür dienen Sucheinträge von Usern, offene Stellen sowie Erfahrungen aus Gesprächen mit Unternehmen. Das Ergebnis: IT-Berater, Elektroingenieure, aber auch Pflegekräfte und Corporate-Responsibility-Manager sind derzeit besonders gefragt und für die Zukunft von großer Bedeutung. Außerdem ermittelten die Analysten von Gehalt.de aus 6.662 Datensätzen die Jahresbruttogehälter (Medianwerte) in den jeweiligen Berufen.

Gefragter denn je: IT-Berater und Softwareentwickler

Laut Branchenverband Bitkom erreicht die Anzahl der offenen Stellen für IT-Experten erneut eine Rekordhöhe. Auch Berater werden zunehmend attraktiver, da es Unternehmen am eigenen IT-Nachwuchs mangelt. Externe IT-Experten sind damit nicht nur besonders begehrt, sondern gehören auch zu den Top-Verdienern in Deutschland. IT-Berater verdienen rund 75.200 Euro und Entwickler im Backendbereich kommen auf 61.600 Euro.

Lukrative Aussichten für Elektrotechnikingenieure

Während Verbrennungsmotoren immer stärker ins Abseits geraten, wird der Ruf nach Elektroingenieuren umso lauter. So will nicht nur Tesla in Brandenburg einen neuen Standort für seine Elektrofahrzeuge errichten, auch Volkswagen setzt auf die Trendtechnologie und schafft bei Audi 2.000 neue Stellen. Elektroingenieure liegen derzeit bei einem Mediangehalt von rund 60.500 Euro.

Durchblick im Datendschungel: Data Scientist und Artists

Wer große Datenmengen beherrschen will, kommt nicht ohne sie aus: Data Scientists und Data Artists. Immer mehr Unternehmen sammeln allerhand Informationen über ihre Kunden und versuchen mit diesen, ihr Geschäft zu optimieren. Data Scientists gewinnen aus diesen Daten neue Erkenntnisse über das Kundenverhalten, während Data Artist für deren Visualisierung zuständig sind. Data Scientists verdienen rund 58.600 Euro verdienen und Artists bekommen 48.400 Euro.

Scrum Master überwachen agile Organisationsprozesse

Scrum kommt aus dem Projektmanagement und ist eines der bekanntesten Rahmenwerke für eine agile Organisationsstruktur. Es kommt vor allem in der Softwareentwicklung zum Einsatz und soll interdisziplinären Teams die Zusammenarbeit koordinieren. Der Scrum Master ist eine Art Teamtrainer und überwacht alle Schritte und Prozesse, damit das gewünschte Ziel möglichst ohne Verzögerung erreicht wird. Da heute viele Organisationen auf agile Arbeitsmethoden setzen, werden Scrum Master in Zukunft begehrter. Ihr Gehalt liegt bei 56.100 Euro.

Corporate Social Responsibility: besseres Image durch Nachhaltigkeit

Corporate-Social-Responsibility-Manager (CSR-Manager) vereinen ökologische, soziale und ökonomische Bereiche des Unternehmens und kümmern sich um nachhaltige Strategien, die gleichzeitig das Ansehen eines Unternehmens verbessern. CSR-Manager arbeiten eng mit PR, Marketing und der Geschäftsführung zusammen. Ihr Gehalt liegt bei 45.100 Euro.

Die Gesellschaft braucht Kranken- und Altenpfleger

Fachkräfte für die Alten- und Krankenpflege werden auch im Jahr 2020 immer wieder im Zentrum der Berichterstattung stehen. Laut dem Pflegereport 2030 der Bertelsmann Stiftung könnten bei gleichbleibendem Trend bis zum Jahr 2030 ganze 500.000 Vollzeitkräfte fehlen. „Wer sich für einen Pflegeberuf interessiert, hat definitiv keine Schwierigkeiten bei der Jobsuche. Dennoch muss es auch seitens der Politik weitere Maßnahmen geben, um den Beruf attraktiver zu machen“, sagt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de Altenpfleger verdienen derzeit ein Jahresgehalt von 32.400 Euro – Krankenpfleger kommen auf 37.900 Euro.

Zur Methodik:

Die Experten von GEHALT.de analysieren aus zahlreichen Daten die Trendberufe für das kommende Jahr. Dabei berücksichtigen sie die Sucheingaben der Nutzer auf www.gehalt.de, die Anzahl offener Stellen in ausgewählten Jobbörsen sowie Informationen aus Kunden- und Beratungsgesprächen. Die Gehaltsinformationen werden als Durchschnitts- und Mediangehälter in brutto ausgewiesen und basieren auf einer 40-Stunden-Arbeitswoche. Insgesamt wurden 6.662 Gehaltsdaten berücksichtigt.

 

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