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46 % der Internetnutzerinnen und -nutzer sehen online fern

46 % der Personen ab 10 Jahren, die im ersten Quartal 2018 das Internet genutzt haben, haben sich online Fernsehsendungen live oder zeitversetzt angeschaut. Das waren 30 Millionen Menschen in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, haben Jungen/Männer (50 %) etwas häufiger über das Internet ferngesehen als Mädchen/Frauen (43 %).

Neben Live-Fernsehen und zeitversetzten Online-Fernsehangeboten, die beispielsweise über die Mediatheken der Sender abgerufen werden können, schauten die Internetnutzerinnen und -nutzer häufig auch Online-Angebote von Video-Sharing-Diensten (64 %) wie etwa YouTube und von kommerziellen Streaming-Anbietern (30 %) wie beispielsweise Netflix.

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Hilfreiches Orientierungstool der Agentur für Arbeit

Im letzten Schuljahr soll alles gleichzeitig passieren: Pauken für die Abschlussprüfungen, entscheiden wie’s nach der Schule weitergeht, neben dem Schul- und Prüfungsstress Bewerbungen schreiben, mit dem Führerschein anfangen, der für manche Arbeits- oder Ausbildungsstelle auch wichtig sein kann. Da kann man schnell den Überblick verlieren. Vor allem bei der Entscheidung für den künftigen Beruf ist die Unsicherheit bei jungen Menschen groß. Kein Wunder, angesichts der immer schneller stattfindenden Veränderungen in der Arbeitswelt. Hinzu kommt, dass Schülerinnen und Schüler nur ansatzweise einen Einblick in Arbeitswelt und Berufs- oder Tätigkeitsprofile haben. Wie kann man trotzdem zu einer guten Entscheidung kommen?

Experten für die Berufswahl sind die Studien- und Berufsberater/innen der Agenturen für Arbeit. Sie kennen alle wichtigen Bausteine für eine sinnvolle und zielführende Entscheidungsfindung. Carmen Gutierrez Gnam, Pressesprecherin der Agentur für Arbeit Stuttgart, beschreibt den Sinn eines Beratungsgesprächs folgendermaßen: „Es gibt eine große Bandbreite an Möglichkeiten, um das Thema Berufswahl anzugehen. Nicht immer ist es sinnvoll, alle Instrumente auch einzusetzen. Welche im Einzelfall besonders gut passen, kann bei einem Beratungsgespräch schnell festgestellt werden.“ Denn die „Orientierungstools“ reichen von Self Assessment Verfahren über Entscheidungsworkshops oder Vorträge bis hin zu Praktika oder Schnupperstudium. „Dabei bleibt den meisten gerade mal Zeit, ein, höchstens zwei Praktika zu absolvieren oder auch mal eine Hochschule von innen zu sehen.“

Ob die Vorstellungen mit der Realität übereinstimmen, kann problemlos in einem Beratungsgespräch festgestellt werden. Die Studien- und Berufsberater/innen merken schnell, ob sich jemand schon im Vorfeld über Wunschberufe informiert hat und ob diese ehrlich mit den eigenen Interessen abgeglichen wurden. Wem nüchterne Beschreibungen im Internet nicht genügen, sollte so oft wie möglich das Gespräch mit Berufspraktikern oder Studierenden suchen, um von deren Erfahrungen und Erzählungen zu profitieren.

Wem das nicht reicht, der sollte die angedachte Entscheidung einfach mal „leben“; dabei setzt man sich der Echtsituation aus, d.h. man tut so, als hätte man sich bereits entschieden und geht – für einige Tage – an die Hochschule und nimmt an den Vorlesungen teil oder begibt sich in einen Betrieb und lernt dort seine Wunschausbildung kennen. Das nennt man „Schnupperstudium“ oder „Schnupperpraktikum“. Schnell merkt man, ob dieser Weg der richtige ist. Mittlerweile gibt es auch Plattformen, über die man ein Schnupperpraktikum oder -studium problemlos organisieren kann, z.B. www.oneweekexperience.de. Hier findet man zu seiner Wunschausbildung (One Week Azubi) oder seinem Wunschstudium (One Week Student) bundesweit passende Angebote.

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Auch sehr hilfreich ist es, Self Assessment Verfahren im Netz zu durchlaufen. Diese sind extrem gut als Einstiegs“tool“ in die Studien- bzw. Berufsorientierung geeignet. Besonders viel erfährt man anhand von Tests, die nicht nur die reinen Interessen und Vorlieben abfragen, sondern auch Aufschluss geben über Fähigkeiten und Kompetenzen. Der Orientierungstest www.was-studiere-ich.de und das neue Selbsterkundungstool der Bundesagentur für Arbeit, kurz SET – www.arbeitsagentur.de/selbsterkundungstool – gehören dazu. Diese Tests dauern zwischen ein und zwei Stunden. Man kann zwischendurch Pausen einlegen, sich jederzeit wieder einloggen und an derselben Stelle weitermachen. Die meisten Tests – sowohl allgemeine als auch studienfeldbezogene – findet man über das unabhängige Vergleichsportal www.osa-portal.de Wer mag, kann die Ergebnisse mit seinem/r Studien- und Berufsberater/in besprechen.

Noch ein paar allgemeine Tipps:

  • Mit Freund/innen, Eltern, Lehrer/innen zu sprechen, ist wichtig. Denn man erhält zusätzlich zu seiner Selbsteinschätzung auch Rückmeldungen, wie andere einen sehen. Aber Achtung: Trotzdem auf die innere Stimme hören und nicht jeden Ratschlag beherzigen, nur weil er vom besten Freund kommt. Denn letzten Endes weiß man selbst am besten, was zu einem passt.
  • Wer den Anspruch hat, sein (Berufs-) Leben bis zur Rente durchzuplanen, überfordert sich damit selbst. Entscheidungen müssen natürlich getroffen werden, aber sie sollten in erster Linie im Hier und Jetzt Bestand haben – denn wer kann schon mit Sicherheit sagen, was morgen oder übermorgen kommt?
  • Auch der Zeitfaktor ist wichtig. Manch einer braucht erst mal einen Perspektivenwechsel, um zu merken, wohin die berufliche Reise gehen soll. Nicht jeder kann dies aus dem laufenden Unterrichtsgeschehen heraus entscheiden. Ein gap year oder eine kürzere Auszeit (Freiwilliges Soziales Jahr, Au Pair, einfach mal nur Jobben u.ä.) kann wahre Wunder vollbringen.

 

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Jugendliche sind bei Finanzthemen unsicher

Nur acht Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen verfügen über sehr gute bis gute Finanzkompetenzen. Allerdings sieht es bei der Elterngeneration kaum besser aus: Hier geben 13 % an, (sehr) gut Bescheid zu wissen. Für die Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Schufa gut 1.000 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren sowie 500 Erwachsene zwischen 40 und 55 Jahren befragt.

In Schulnoten gemessen, kennen sich die 16- bis 25-Jährigen am besten mit dem Abschließen eines Handyvertrags aus. Beim Abschluss eines Mietvertrags geben sie ihrem Wissen im Mittel die Note 3,1. Am wenigsten Ahnung stellen sich die Jugendlichen beim Thema Immobilienkredit aus.

Thema Schulnote
Abschluss eines Mobilfunkvertrages 2,3
Eröffnung eines Girokontos 2,4
Abschluss eines Mietvertrages 3,1
Ratenzahlung 3,2
Geldanlage 3,4
Abschluss von Versicherungen 3,6
Aufnahme eines Kredits 3,8
Abschluss eines Vertrages zur Altersvorsorge 4,1
Immobilienkredit 4,4
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Was man über den Numerus Clausus (NC) wissen sollte

Wer studieren möchte muss sich früher oder später mit dem Numerus Clausus (NC) auseinandersetzen – und sei es um festzustellen, dass der gewünschte Studiengang NC-frei ist. Leider kursiert zu diesem Thema viel Halbwissen – z.B. von Eltern, die vor vielen Jahren einmal studiert haben und nur die damals geltenden Vergaberegeln für Studienplätze kennen. Medienberichte über überlaufene Studiengänge in Köln, Hamburg oder Berlin schüren vielleicht sogar Angst, „am NC zu scheitern“ und keinen Studienplatz bekommen zu können.

Daher die gute Nachricht gleich vorab: Für über die Hälfte der in Deutschland angebotenen Bachelor-Studiengänge gab es im Wintersemester 2017/18 keinen NC! Im Regelfall reicht die Hochschulzugangsberechtigung aus, um sich in den Wunschstudiengang einzuschreiben. Für die anderen Studiengänge gibt es einen NC, womit wir beim Thema wären.

Was genau ist eigentlich ein Numerus Clausus (NC)?

Für die richtige Bewerbung und die Fristen ausschlaggebend ist die Frage, ob ein Fach zulassungsbeschränkt ist oder nicht. Grundsätzlich zu unterscheiden sind Studiengänge, die keiner Zulassungsbeschränkung unterliegen, örtlich zulassungsbeschränkt sind oder bundesweit zulassungsbeschränkt sind. Auch wichtig: Manche Studiengänge beginnen nur im Wintersemester oder nur im Sommersemester – hier sollten Sie sich frühzeitig informieren.

Entgegen der landläufigen Verwendung des Begriffs Numerus Clausus (NC) für „notwendige Abiturdurchschnittsnote“, wird der NC hier in seiner eigentlichen Bedeutung verwendet: als Bezeichnung für den Umstand, dass es für einen bestimmten Studiengang nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen gibt. Unterschiede gibt es aber zwischen verschiedenen Hochschultypen (z.B. Universitäten und Fachhochschulen), Bundesländern, Städten und auch zwischen dem Bachelor- und dem Masterstudium.

Grundsätzlich stehen die einzelnen Studiengänge einer Hochschule sämtlichen Studieninteressierten offen, die ihre Qualifikation für ein Studium, z.B. durch das Abitur als Hochschulzugangsberechtigung nachgewiesen haben. Diese basierend auf Art. 12 GG (Freiheit der Ausbildungsstätte) sogar grundgesetzlich garantierte Freiheit kann nur dann eingeschränkt werden, wenn sämtliche Kapazitäten der jeweiligen Hochschule ausgeschöpft sind, sodass der Studienbetrieb bei der Aufnahme weiterer Studierender in diesem Studiengang nicht mehr möglich wäre. In diesem Fall kann eine staatliche Hochschule beim zuständigen Ministerium einen Numerus Clausus beantragen, bei dem dann eine Höchstzahl von Studierenden für diesen Studiengang festgelegt wird, welche die Hochschule aufnehmen muss: die sogenannte Zulassungszahl. Die Hochschule muss nachweisen, dass sich dauerhaft mehr Studierende einschreiben, als sie aufnehmen kann. Der NC ist also die Folge eines dauerhaften und auch für die Zukunft erwarteten Nachfrageüberhangs.

Nach welchen Kriterien die zur Verfügung stehenden Plätze dann im konkreten Fall vergeben werden, kann sehr unterschiedlich sein. Bis zum Jahr 2004 waren dies im Wesentlichen die Abiturnote sowie die seit dem Schulabschluss vergangene Wartezeit auf einen Studienplatz. Mittlerweile können und müssen die Hochschulen zum Teil sogar eine größere Vielfalt von Vergabekriterien wie Testergebnisse, Auswahlgespräche, vorherige Berufserfahrung oder gewichtete Einzelfachnoten des Abiturs heranziehen.

ohne Zulassungsbeschränkung

In Studiengängen ohne Zulassungsbeschränkung ist der Antrag auf Einschreibung (Immatrikulation) innerhalb der von der Hochschule festgesetzten Frist direkt an die Hochschule zu richten. Bewerbungsunterlagen sind heute meist online über die Internet-Seiten der Hochschulen erhältlich oder können dort angefordert werden. Beachten Sie unbedingt die verschiedenen Fristen für die Einschreibung – rufen Sie einfach mal im Studiensekretariat der jeweiligen Hochschule an und erkundigen Sie sich, sonst verlieren Sie vielleicht ein Semester.

örtliche Zulassungsbeschränkung

Bewerbungen für Studiengänge mit örtlicher Zulassungsbeschränkung müssen der Hochschule bis zum 15. Juli (für ein Wintersemester) bzw. bis zum 15. Januar (für ein Sommersemester) mit allen dazugehörigen Unterlagen vorliegen. Die Hochschule führt ein Auswahlverfahren durch, wenn die Anzahl der Bewerbungen die Anzahl der vorhandenen Studienplätze deutlich übersteigt. Nähere Informationen erhalten Sie auf den Homepages der einzelnen Hochschulen. Möglicherweise ist das gleiche Fach an einer anderen Hochschule ohne Zulassungsbeschränkung.

bundesweite Zulassungsbeschränkung

Wenn in einem bundesweit einheitlichen Studiengang die Nachfrage das Angebot an Studienplätzen deutlich übersteigt, werden die Studienplätze nach einem Beschluss der Länder in einem zentralen Zulassungsverfahren vergeben. Zuständig ist hier die Stiftung für Hochschulzulassung in Dortmund. Dort müssen deutsche Studieninteressierte und solche aus der EU einen Zulassungsantrag für das erste Fachsemester stellen. Dies gilt derzeit für die Studiengänge Medizin, Pharmazie, Tier- und Zahnmedizin. Viele Informationen zum Verfahren der Studienplatzvergabe finden Sie unter www.hochschulstart.de

Wie und wo bewerbe ich mich für einen Studienplatz?

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Wie oben beschrieben gibt es drei verschiedene Fälle: kein NC, lokaler NC und bundesweiter NC. Welche Variante jeweils zutrifft, kann man entweder auf den Webseiten der einzelnen Hochschulen und Studiengänge herausfinden oder zentral über die Studiengangsuche beim Hochschulkompass der HRK (www.hochschulkompass.de).

kein NC:

Hier kann man sich, wenn die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind – man also in der Regel die Hochschulreife nachweisen kann – einfach bei der Hochschule einschreiben. Allerdings sind hier trotzdem die Bewerbungsfristen zu beachten. Wer sich rechtzeitig beworben hat und die Zulassungsvoraussetzungen erfüllt, hat den Platz aber sicher. Die Hochschule kann nicht nachträglich einen „Einschreibestopp“ verhängen, wenn sich zu viele bewerben, sondern muss jede(n) nehmen.

lokaler NC:

Hier muss man sich direkt bei der Hochschule für einen Platz bewerben. Die Hochschule wählt dann die „besten/passendsten“ Bewerberinnen und Bewerber aus und bietet diesen dann einen Studienplatz an. Wer den Platz annehmen möchte, muss sich – fristgerecht – einschreiben, sonst verfällt der angebotene Platz. Für einige Studiengänge mit lokalem NC ist auch die Stiftung für Hochschulzulassung zuständig.

bundesweiter NC:

Dieser gilt für die Fächer Medizin, Tiermedizin, Zahnmedizin und Pharmazie (an staatlichen Hochschulen). Hier ist die Bewerbung an die Stiftung für Hochschulzulassung zu richten.

Wer es ganz genau wissen will: Hier gibt es kostenlos ein 25seitiges PDF mit allen Infos zum NC von A bis Z.

Quelle: CHE Centrum für Hochschulentwicklung

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Die sieben größten Online-Bewerbungsmythen:

Die Bewerbung ist und bleibt ein viel diskutiertes Thema. Daran hat auch der Erfolg der Online-Bewerbung kaum etwas geändert. Noch immer halten sich viele Irrtümer darüber, welche Bestandteile für Personalverantwortliche wichtig sind und welche Aspekte über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Die Online-Jobbörse StepStone hat in einer aktuellen Jobstudie über 1.000 Recruiter befragt und aus den Ergebnissen die sieben wichtigsten Bewerbungsirrtümer zusammengestellt. Überzeugen Sie sich selbst, ob Sie in die Falle der Bewerbungsmythen tappen.

„Der wichtigste Bestandteil der Bewerbung ist das Anschreiben“

Ein individuelles Anschreiben ist ohne Zweifel ein zentraler Bestandteil der Bewerbung. Noch bedeutender ist aber der Lebenslauf: 91 Prozent der Recruiter halten ihn für wichtig. Arbeitszeugnisse nennen vergleichsweise niedrige 66 Prozent, das Anschreiben nur 63 Prozent der Personalverantwortlichen. Kein Wunder, dass sich der Lebenslauf auch als zentrales Element der mobilen Bewerbung per Smartphone durchsetzt.

„Wenn ich keine persönliche Ansprache verwende, ist meine Bewerbung generell chancenlos“

Nur 16 Prozent der Recruiter halten eine persönliche Anrede für unverzichtbar. Dennoch ist ein „Sehr geehrte Damen und Herren“ die schlechtere Alternative. Zu einer individuellen Bewerbung gehört im Idealfall auch eine individuelle Ansprache. Wenn Sie auch auf Nachfrage keinen Kontakt ermitteln können, sollte dies aber kein Grund sein, auf eine Bewerbung zu verzichten.

„Eine Bewerbung per Smartphone wirkt unprofessionell“

Den Studienergebnissen von StepStone zufolge würde schon heute knapp die Hälfte der Personalverantwortlichen eine mobile Kurzbewerbung bevorzugen, wenn die Recruiter dadurch mehr Bewerbungen erhielten. Der Kontakt zwischen Bewerber und Unternehmen wird so viel schneller und einfacher. Im Wettbewerb um die besten Fachkräfte gehen Unternehmen immer häufiger neue Wege. Die Bewerbung per Smartphone ist für viele schon heute ein nützliches Werkzeug – unprofessionell? Keine Spur!

„Es kommt nur auf den Inhalt an“

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Richtig ist, dass eine inhaltlich gut strukturierte Bewerbung eine wichtige Voraussetzung für eine Einladung zum Vorstellungsgespräch ist. Der Inhalt allein reicht aber häufig nicht aus, um Recruiter zu überzeugen. Knapp jeder vierte Personalverantwortliche identifiziert unordentliche und ungepflegte Unterlagen als einen häufigen Fehler von Jobsuchenden. Egal ob online oder klassisch – eine gute Struktur sowie eine aktuelle und saubere Darstellung der eigenen Vorzüge sind ein Muss.

„Masse statt Klasse – mit möglichst vielen Bewerbungen sind die Chancen auf einen neuen Job am größten“

Die Recruiter in Unternehmen sind da ganz anderer Meinung: Für sie stehen Massenbewerbungen, denen es an Individualität mangelt, auf Platz 1 der häufigsten Fehler beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen. Auch wenn es verlockend ist, eine einmal erstellte Bewerbung mehrfach zu nutzen, widerstehen Sie der Fließbandfalle!

„Viel hilft viel – ich sollte möglichst viele Unterlagen schicken“

Wer sicher sein möchte, dass die Bewerbung überhaupt gelesen wird, sollte darauf achten, im Zweifel lieber ein Dokument weniger bereitzustellen. Wenn weitere Unterlagen nötig sind, lassen sie sich meist unkompliziert nachreichen. Hinzu kommt: Nur 29 Prozent der von StepStone befragten Recruiter nehmen E-Mail-Anhänge in unbegrenzter Höhe an. 14 Prozent akzeptieren bis zu 10 Megabyte, 37 Prozent bis zu 5 MB und 15 Prozent nur 2 MB.

„Personaler prüfen nur die Bewerbung und entscheiden direkt im Anschluss“

Wer davon ausgeht, liegt meistens falsch. 56 Prozent aller Personalverantwortlichen nutzen weitere Informationsquellen, um sich ein besseres Bild von den Kandidaten zu machen. 28 Prozent holen dazu externe und in der Bewerbung angegebene Referenzen ein, 13 Prozent nutzen das Internet. 11 Prozent setzen sogar auf das Feedback von gemeinsamen persönlichen Kontakten.

Das umfangreiche Whitepaper und weitere Informationen zur Jobstudie finden Sie unter www.stepstone.de/jobstudie

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