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Ausbildung Fachmann für Systemgastronomie

Fachleute für Systemgastronomie organisieren alle Bereiche eines Restaurants nach einem zentral festgelegten Gastronomiekonzept und sorgen für die Einhaltung der vorgegebenen Standards. Sie regeln die Arbeitsabläufe im Einkauf, in der Lagerhaltung, der Küche, im Service, in der Gästebetreuung bzw. im Verkauf und übernehmen auch die Personalplanung. Außerdem überwachen sie die Qualität der Produkte, kontrollieren die Kostenentwicklung, planen und realisieren Marketingmaßnahmen. Sie betreuen die Gäste, bearbeiten Reklamationen und achten auf die Einhaltung von Hygiene­ und Sicherheitsvorschriften.

Wo arbeitet man?

Fachleute für Systemgastronomie finden Beschäftigung in erster Linie

  • in Selbstbedienungsrestaurants
  • bei Fast­Food­-Ketten
  • in Raststätten
  • in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung, z.B. Kantinen und Mensen
  • bei Cateringunternehmen

Arbeitsorte:

Fachleute für Systemgastronomie arbeiten in erster Linie

  • in Gast­- und Verkaufsräumen
  • in Büroräumen

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Lagerräumen oder in der Küche.

Schulabschluss:

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hauptschulabschluss ein.

Anforderungen:

  • Kontaktbereitschaft, Kunden­ und Serviceorientierung (z.B. für den Aufbau von Kontakten zu Kunden und Gästen, beim Eingehen auf Wünsche und Bedürfnisse der Gäste)
  • Kaufmännisches Denken und organisatorische Fähigkeiten (z.B. beim Durchführen von Marketingmaßnahmen, bei der Organisation von Veranstaltungen)
  • Flexibilität (z.B. beim schnellen Wechseln zwischen Tätigkeiten)
  • Sorgfalt (z.B. hinsichtlich der Einhaltung von Hygiene­, Umweltschutz­ und Sicherheitsvorschriften)
  • Gute körperliche Konstitution (beim Arbeiten im Gehen und Stehen)

Schulfächer:

  • Mathematik (z.B. für die Rechnungserstellung und das Kassieren)
  • Deutsch (z.B. für die Korrespondenz und den Kontakt mit Kunden)
  • Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. für den Kontakt mit ausländischen Gästen)
  • Wirtschaft (z.B. für die Planung von Ein­ und Verkauf, Lagerung oder Marketingmaßnahmen)
  • Hauswirtschaftslehre (z.B. um Speisen zuzubereiten und anzurichten)

Stand: 01.08.2019

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Strommix zu 47 % regenerativ

47 % Prozent des in Deutschland erzeugten Stroms kommen laut Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme im laufenden Jahr aus erneuerbaren Quellen. Bis einschließlich Mitte Juli produzierten Wind- und Solaranlagen hierzulande fast 100 Terawattstunden (TWh) Strom. Zum Vergleich: Bei Braun- und Steinkohle waren es 84 TWh. Laut einem Bericht des Handelsblattes ist der Anteil der von Kohlekraftwerken an der deutschen Stromerzeugung in der ersten Jahreshälfte überraschend stark gesunken. „Wind-, Solar- und sogar Gasanlagen verdrängten Steinkohlekraftwerke im großen Stil aus dem Markt, aber zunehmend eben auch Braunkohleanlagen.“

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Ausbildung Musikfachhändler

Musikfachhändler/innen beraten ihre Kunden fachgerecht über das musikspezifische Sortiment. Sie erläutern Musikinstrumente und spielen diese an, damit sich die Kunden einen Eindruck vom Klang verschaffen können. Wenn sie Musik-CDs anbieten, informieren Musikfachhändler/innen auch über aktuelle Trends. Sie nehmen Reklamationen entgegen und tauschen fehlerhafte Waren oder Fehlkäufe um. Bei Bedarf informieren sie Kunden über Urheber- und Verwertungsrechte von Musiktiteln, CDs oder auch Notenmaterial. Sie geben Warenbestellungen auf, bedienen die Verkaufskasse und erstellen Rechnungen. Bei der Sortimentsgestaltung wirken sie ebenfalls mit und berücksichtigen hierbei Entwicklungen auf dem Musikmarkt. In Vertrieb und Marketing planen sie verkaufsfördernde Maßnahmen und Werbung und setzen sie um. Weitere Aufgabengebiete sind Einkauf, Lagerhaltung, Controlling sowie Personalplanung.

Wo arbeitet man?

Musikfachhändler/innen finden Beschäftigung in erster Linie

  • in Musikfachgeschäften bzw. Musikabteilungen von Warenhäusern sowie Fachmärkten
  • im Musik-Versandhandel bzw. bei Onlineshops
  • im Musikalien-Großhandel

Arbeitsorte:

Musikfachhändler/innen arbeiten in erster Linie

  • in Verkaufsräumen
  • in Lagerräumen
  • in Büroräumen

Schulabschluss:

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein.

Anforderungen:

  • Kommunikationsfähigkeit (z.B. Kunden beraten)
  • Kunden- und Serviceorientierung (z.B. auf Kundenwünsche eingehen)
  • Musikalische Fähigkeiten (Anspielen von Musikinstrumenten)
  • Kaufmännische Fähigkeiten und Sorgfalt (z.B. beim Kassieren und Kontieren)

Schulfächer:

  • Musik (z.B. für die Kundenberatung, für das Anspielen von Musikinstrumenten)
  • Deutsch (z.B. für das Schreiben von Geschäftsbriefen und Angeboten)
  • Wirtschaft (z.B. für die Ermittlung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen, für die Preisgestaltung und Kalkulationserstellung)
  • Mathematik (z.B. für die Abwicklung von Zahlungen)

Stand: 01.08.2019

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Deutschland wächst langsamer

Im Jahr 2018 sind rund 400.000 mehr Personen nach Deutschland zugezogen als fortgezogen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, gab es 2018 insgesamt 1.585.000 Zuzüge aus dem Ausland und 1.185.000 Fortzüge in das Ausland. Die Nettozuwanderung ist gegenüber dem Vorjahr (2017: 416.000) leicht zurückgegangen.

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Ausbildung Fachlagerist

Fachlageristen und ‑lageristinnen nehmen Güter an und prüfen anhand der Begleitpapiere die Art, Menge und Beschaffenheit der Lieferungen. Sie erfassen die Güter via EDV, packen sie aus, prüfen ihren Zustand, sortieren und lagern sie sachgerecht oder leiten sie dem Bestimmungsort im Betrieb zu. Dabei achten sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden. In regelmäßigen Abständen kontrollieren sie den Lagerbestand und führen Inventuren durch. Für den Versand verpacken sie Güter, füllen Begleitpapiere aus, stellen Liefereinheiten zusammen und beladen Lkws. Sie kennzeichnen, beschriften und sichern Sendungen. Dabei beachten sie einschlägige Vor­schriften, wie z.B. die Gefahrgutverordnung und Zollbestimmungen. Die Güter transportieren sie mit­hilfe von Transportgeräten und Fördermitteln, wie beispielsweise Gabelstapler oder Sortieranlagen.

Wo arbeitet man?

Fachlageristen und Fachlageristinnen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

Arbeitsorte:

Fachlageristen und Fachlageristinnen arbeiten in erster Linie

  • im Lager
  • in Kühlhäusern
  • in Fabrikhallen

Schulabschluss:

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.

Anforderungen:

  • Gute körperliche Konstitution (z.B. Arbeiten in unbeheizten und zugigen Lagerhallen, Kühlhallen oder im Freien zu jeder Jahreszeit, schwere Gegenstände von Hand heben)
  • Organisatorische Fähigkeiten und Sorgfalt (z.B. Be­ und Entladezeiten sowie Lagerplätze zuteilen, angelieferte Waren auf Vollständigkeit und Unversehrtheit kontrollieren)
  • Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. Güter im Lager unter Berücksichtigung von Warenart, Be­schaffenheit, Volumen und Gewicht verstauen)
  • Umsicht und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Bedienen von Fördersystemen oder Hebezeugen)

Schulfächer:

  • Mathematik (z.B. für die Ermittlung von Gesamtgewicht und Raumbedarf von Gütern)
  • Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. bei Kontakten zu ausländischen Lieferanten und Fachkräften)

Stand: 01.08.2019

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