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Verkauf im Internet – Mit Secondhand Geld verdienen

In Corona-Zeiten haben viele ihr Herz fürs Entrümpeln entdeckt. Der Kleiderschrank kann wieder atmen, aber: Wohin mit all den ausrangierten Klamotten? Sie im Container zu entsorgen ist eine Möglichkeit, sie zu verkaufen eine andere. Finanztest hat sich elf Verkaufsportale angesehen, auf denen das mehr oder weniger gut klappt, und gibt Tipps auch für die Kleiderspende.

Im Grunde kommt es beim Verkaufen von Vintage-Kleidung im Netz auf das Gleiche an wie in großen Onlineshops: Ansprechende Fotos und treffende, detaillierte Beschreibungen sind ein Muss. Das alles variiert je nachdem, ob man kaum getragene Designer-Mode verkaufen will oder säckeweise Klamotten, die nicht mehr passen und die schon Macken haben. Doch wie legt man den Preis fest, wie kommuniziert man verkaufsfördernd, welche Versandmethode ist die beste? Und sind die eigenen Daten geschützt?

Noten hat die Stiftung Warentest nicht vergeben, aber sie beschreibt und kommentiert die elf vorgestellten Portale so, dass alle, die ins Verkaufsgeschäft einsteigen wollen, fündig werden. Zum einen werden Portale präsentiert, bei denen man einzelne Kleidungsstücke selbst verkauft, wie Ebay oder Vinted. Drei weitere Portale, die sich auf den Verkauf hochwertiger Marken und Designerteile spezialisiert haben wie Buddy & Selly, werden ebenfalls vorgestellt und schließlich Portale, die wie Sellply säckeweise oder wie Momox paketeweise Klamotten aufkaufen.

Der vollständige Artikel findet sich hier. www.test.de/secondhand-kleidung

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Fristen und Termine bis zum Start des Studiums

Schlusstermine, Ausschlussfristen, Deadlines: Bis zum Beginn eines Studiums sollte man den Kalender genau im Auge behalten, um nichts Wichtiges zu verpassen – schließlich wäre es extrem ärgerlich, das Wunschstudium nicht antreten zu können, nur weil man etwas verpennt hat.

Ein Jahr vor dem Abi

Noch ist viel Zeit. Das Beste ist jetzt, sich die Wunsch-Uni(s) näher anzuschauen. Dabei sind Tage der offenen Tür nützlich, aber auch Abi-Messen geben wichtigen Input. Teilweise werden für Schüler auch Schnupperstudien während der Ferien angeboten. Ansonsten gilt (wie immer): informieren!

  • Wird ein Praktikum vor dem Studium empfohlen oder ist Pflicht? Dann sollten Sie sich jetzt um etwas Passendes bewerben.
  • Möchten Sie ein FSJ oder ein FÖJ absolvieren? Dann sollten Sie nach Einsätzen suchen, die Ihnen später im Studium weiterhelfen, sei es durch Verbesserung Ihrer Sprachkenntnisse (FSJ im Ausland), sei es durch den Erwerb von Hintergrund- bzw. praktischem Wissen durch einen pflegerischen Einsatz für Studiengänge im medizinischen oder sozialen Bereich. Jetzt sollten Sie planen, was Sie machen wollen und was Ihnen im Studium nützen könnte.
  • Sportstudenten müssen Eignungsprüfungen ablegen. Am besten, Sie starten mit Ihrem Training frühzeitig.
  • Wer Kunst oder Musik studieren möchte, muss sich mit einer Mappe bewerben bzw. eine Aufnahmeprüfung ablegen. An den meisten Hochschulen finden Mappen-Beratungen zwischen Oktober und April statt.
  • Wer Human- oder Zahnmedizin studieren möchte, sollte sich zwischen Anfang Dezember und Mitte Januar online unter www.tms-info.org für den Medizinertest anmelden. Der Test selbst findet im Frühjahr statt. Die Teilnahme ist freiwillig, kann aber die Chance auf einen Studienplatz erhöhen.

Februar 

  • Bewerbung: Ab jetzt (bis Mitte Juli) kann man sich bei vielen privaten Hochschulen bewerben. Also: Über die genauen Fristen informieren!
  • Künstler/Musiker: Je nach Hochschule können Sie ab jetzt (bis Mai) Ihre Mappe abgeben bzw. sich für die Eignungsprüfung anmelden. Die Prüfungen selbst finden zwischen März und Juli statt.
  • Design/Architektur: Jetzt geben Sie Ihre Mappe ab und melden sich (je nach Fristen der gewünschten Uni) zur Eignungsprüfung an. Die Prüfungen finden meist von Mai bis Juli statt.
  • Sport: Zur Eignungsprüfung anmelden – die Prüfungen finden ebenfalls von Mai bis Juli statt.

April 

  • Wissen Sie schon, wie Sie Ihr Studium finanzieren? Jetzt haben Sie noch Zeit, sich z.B. um Stipendien zu bewerben.
  • Für angehende Mediziner: Wenn die Wunsch-Uni den Medizinertest berücksichtigt, sollten Sie jetzt teilnehmen, um Ihren Abi-Schnitt aufzubessern.

Mai 

  • Jetzt sollten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen für Ihre Wunschhochschule vorbereiten – das nimmt Zeit in Anspruch! Unbedingt den genauen Schlusstermin erfragen: Obwohl an den meisten Unis bis Mitte Juli Bewerbungen möglich sind, ist mancherorts bereits im Mai oder Juni Schluss!
  • Einen Krankenversicherungsnachweis für die Einschreibung besorgen.

Juni 

  • Medizin: Ende Juni können Sie Ihre Ergebnisse im Medizinertest im Internet abrufen.
  • Neu in der Stadt? Am Gymnasium läuft kein Unterricht mehr – das ist jetzt die ideale Zeit, um die neue Stadt, das Umfeld der Wunschuni und die angesagten Viertel, das Nachtleben und die Angebote für Studenten zu erkunden.

Juli

  • Schlusstermin nicht verpassen: Am 15. Juli ist Bewerbungsschluss für die bundesweit zulassungsbeschränkten Fächer Human-, Zahn- und Tiermedizin sowie Pharmazie auf der Website www.hochschulstart.de
  • Der 15. Juli ist ebenfalls für viele örtlich zulassungsbeschränkte Fächer Bewerbungsschluss.

August

  • www.hochschulstart.de verschickt für die bundesweit zulassungsbeschränkten Studienfächer die Zusagen für die Plätze nach den besten Noten und der längsten Wartezeit (jeweils 20 %).
    Wenige Tage später werden auch die Bescheide über die Vorauswahl für die nächsten 60 % der Studienplätze in bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengängen verschickt.
  • Ab Mitte August versenden die Hochschulen meistens die Zusagen für die örtlich zulassungsbeschränkten Studiengänge.
  • Wenn Sie jetzt eine Zusage haben, sollten Sie sich langsam nach einem Zimmer in einer WG oder einem Wohnheimplatz umsehen.
  • Einschreibungstermin: Schauen Sie auf der Website Ihrer Hochschule nach, wie die Terminlage ist. Meist findet die Einschreibung zwischen Mitte August und Ende September statt. Lassen Sie sich die Bezahlung der Einschreibegebühr quittieren.
  • BAföG: Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, die geforderten Unterlagen für Ihren Antrag zusammenzustellen; die Einreichung sollte spätestens bis Semesterbeginn erfolgen, besser früher.
  • Wissenslücken: Nutzen Sie die Möglichkeit, mit Vorbereitungskursen Lücken zu schließen, um möglichst fit ins Semester zu starten. Praktisch alle Hochschulen bieten derlei Kurse an.

September

  • An vielen Fachhochschulen startet bereits jetzt das Semester, ebenso die Vorlesungen.
  • Bis Ende September werden die Zusagen und Ablehnungen in den bundesweit zulassungsbeschränkten Fächern verschickt.
  • Ablehnung erhalten? Je nach Hochschule können Sie sich bis Mitte Oktober für die Losverfahren an den einzelnen Hochschulen bewerben.
  • Und sonst: Nebenjob? Spracheinstufungstests? Semesterticket, Bibliotheksausweis? Jetzt ist Zeit für die nicht ganz so wichtigen Dinge.

Oktober

  • Jetzt geht’s an den Universitäten los; Vorlesungsbeginn ist meist Mitte Oktober.
  • Bis Mitte Oktober werden auch die Zulassungen für die Nachrückrunde im Zulassungsverfahren für die bundesweit zulassungsbeschränkten Studienfächer verschickt.

Es geht los!

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Wo finde ich freie Ausbildungsplätze?

Klar, Daimler und die Deutsche Bank, Allianz und BOSCH kennt jeder. Dort bewirbt sich auch (fast) jeder – jede Menge Konkurrenz also. Aber wer bildet außerdem aus? Was ist z. B. mit dem Mittelstand und dem Handwerk? Und wer hat überhaupt noch freie Ausbildungsplätze?

Wer seine Chancen auf einen Ausbildungsplatz erhöhen will, sollte sich nicht nur bei den bundes- oder sogar weltweit tätigen Branchenführern und Konzernen bewerben, sondern auch mittlere und kleine sowie weniger bekannte Unternehmen in seine Überlegungen einbeziehen. Um diese Ausbildungsbetriebe, die im Übrigen durchaus gleichwertige Ausbildungsmöglichkeiten anbieten, überhaupt zu finden, gibt es (neben JOB & CHANCEN natürlich) eine Reihe von Möglichkeiten:

Tageszeitungen und Anzeigenblätter:

Die regionale Tageszeitung vor Ort ist eine der ersten Informationsquellen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Die Angebote sind aktuell und zeigen in der Regel Lehrstellen in der Nähe bzw. dem direkten Einzugsgebiet. In der Regel sind die inserierenden Firmen bekannt oder Sie können sich mit relativ wenig Aufwand einen ersten Eindruck verschaffen – einfach mal vorbeifahren! Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass im Bekannten- oder Verwandtenkreis jemand persönliche Erfahrungen mit einer Ausbildung oder Tätigkeit in diesen Firmen hat.

Das örtliche (kostenlose) Anzeigenblatt erfüllt die gleiche Funktion. In den großen überregionalen Tageszeitungen wie DIE WELT, Süddeutsche Zeitung und FAZ (auf jeden Fall am nächsten Bahnhofskiosk zu bekommen) werden Sie eher überregionale Anzeigen größerer Unternehmen finden; hier wird also ggfls. die Bereitschaft zum Umzug von Ihnen erwartet.

Vorsicht ist geboten bei Anzeigen, die keine genaue Tätigkeit, keinen oder einen unvollständigen Absender angeben oder sogar nur über eine kostenpflichtige 0900er Telefon- oder Faxnummer („Abruf weiterer Informationen“) verfügen – einen Ausbildungsplatz bekommen Sie dort mit Sicherheit nicht.

Suchen oder finden lassen?

Auf der Suche nach einem freien Ausbildungsplatz selbst zu inserieren macht wenig Sinn. Zum einen bekommen vor allem die größeren und bekannteren Betriebe dermaßen viele Bewerbungen, dass an Auszubildenden wahrlich kein Mangel besteht und sich kein Personalchef die Mühe macht, auf ein entsprechendes Inserat von Ihnen zu antworten. Außerdem ist eine halbwegs aussagekräftige Anzeige bereits in einer lokalen oder regionalen Tageszeitung so teuer, dass der finanzielle Aufwand sich einfach nicht lohnt. Und zwei Zeilen zwischen Gesuchen nach freien Putzstellen und Gartenarbeit am Wochenende bringen Sie wirklich nicht weiter.

Fachzeitschriften und Branchendienste:

Nahezu jede Branche in Deutschland verfügt über eine oder mehrere Fachzeitschriften. Auch dort werden Stellenanzeigen und teilweise freie Ausbildungsplätze angeboten. Leider sind diese Titel in der Regel nicht im freien Handel zu bekommen oder können sogar nur von Betrieben abonniert werden. Aber wenn Sie jemanden kennen, der in einem Betrieb einer für Sie interessanten Branche arbeitet, fragen Sie doch einfach einmal nach einem Exemplar! Dass diese Titel in der Regel nur eine verhältnismäßig kleine Auflage haben, kann ein Vorteil sein: Statt Hunderte Bewerbungen kommen auf eine Anzeige hier vielleicht nur eine Handvoll – entsprechend höher ist Ihre Chance, sich mit Ihrer Bewerbung durchzusetzen.

Mit der Tür ins Haus fallen?

Bis zu 20% aller Arbeits- und Ausbildungsplätze werden durch so genannte „kalte“ Bewerbungen vergeben, schätzen Fachleute. Bewerbungen ohne Anzeigen in Zeitungen oder Magazinen und ohne Angebote im Internet also.

Eine kurze Anfrage, persönlich oder telefonisch, kann also der Schlüssel zum Erfolg sein – dann kommen die vollständigen Bewerbungsunterlagen nicht unvorbereitet und häufig fast konkurrenzlos. Zumal Bewerber, die von sich aus die Initiative ergreifen und direkt bei Unternehmen nachfragen, häufig als engagiert, eifrig, motiviert und dynamisch gelten – also über ideale Kompetenzen verfügen, die sich jeder Personalchef von seinen zukünftigen Mitarbeitern oder Auszubildenden wünscht.

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