Kategorien-Archiv 104-Berufe

Ausbildung Koch

Köche und Köchinnen verrichten alle Arbeiten, die zur Herstellung von Speisen gehören. Wenn sie einen Speiseplan aufgestellt haben, kaufen sie Lebensmittel und Zutaten ein, bereiten sie vor oder lagern sie gegebenenfalls ein. Sie organisieren die Arbeitsabläufe in der Küche und sorgen dafür, dass die Speisen rechtzeitig und in der richtigen Reihenfolge fertiggestellt werden.

In kleineren Küchen kochen, braten, backen und garnieren Köche und Köchinnen alle Gerichte selbst. In Großküchen sind sie meist auf die Zubereitung bestimmter Speisen spezialisiert, etwa auf Beilagen, Salate oder Fisch- und Fleischgerichte. Zu ihren Aufgaben gehört es auch, die Preise zu kalkulieren und Gäste zu beraten.

Köche und Köchinnen finden Beschäftigung

  • in Küchen von Restaurants, Hotels, Kantinen, Krankenhäusern, Pflegeheimen und Catering-Firmen

Köche und Köchinnen arbeiten in erster Linie

  • in Küchen
  • in Lager- und Kühlräumen

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch

  • in Gasträumen
  • in Büros

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Bildungsabschluss ein.

Worauf kommt es an?

  • Organisatorische Fähigkeiten, Teamfähigkeit (z.B. beim Koordinieren von Arbeitsabläufen in der Küche, beim Einteilen und Anleiten von Personal)
  • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim hygienischen Arbeiten in der Küche, beim Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften)
  • Geschicklichkeit und eine gute körperliche Konstitution (z.B. beim Zerlegen und Filetieren von Fleisch bzw. Fisch, z.B. beim Arbeiten im Stehen)
  • Kreativität (z.B. beim Zusammenstellen von Speisen, beim Anrichten)

Schulfächer:

  • Mathematik (z.B. beim Be- und Umrechnen von Mengenverhältnissen in Rezepturen)
  • Deutsch (z.B. beim Empfang und der Betreuung von Gästen)
  • Chemie (z.B. Kenntnisse in der Lebensmittelchemie und ‑hygiene für den Umgang mit Lebensmitteln)
  • Hauswirtschaftslehre (z.B. bei der Erstellung von Speiseplänen und bei der Zubereitung von Gerichten)

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):

  • 1. Ausbildungsjahr: € 625 bis € 815
  • 2. Ausbildungsjahr: € 675 bis € 930
  • 3. Ausbildungsjahr: € 775 bis € 1.065

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Ausbildung Fachverkäufer Schwerpunkt Bäckerei

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Bäckerei übernehmen den Verkauf von Brot und Backwaren, zum Teil auch kleiner Gerichte. Sie beraten und informieren ihre Kunden auch über Inhaltsstoffe und Bestandteile der Bäckereierzeugnisse. Zudem präsentieren und verpacken sie Backwaren, dekorieren Auslagen und sorgen für Ordnung und Sauberkeit im Verkaufsraum.

Darüber hinaus schneiden sie Brote und Kuchen auf, belegen und garnieren Brötchen und bereiten Snacks oder kleine Mahlzeiten zu.

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Bäckerei finden Beschäftigung

  • in Bäckereien
  • in Einzelhandelsgeschäften

Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Bäckerei arbeiten in erster Linie

  • in Verkaufsräumen
  • in Lagerräumen

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch

  • in der Backstube
  • im Büro

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.

Worauf kommt es an?

  • Kundenorientierung (z.B. beim Eingehen auf individuelle Fragen der Kunden)
  • Geschicklichkeit (z.B. beim Belegen von Brötchen, beim Einräumen von Backwaren in Regale)
  • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Durchführen der Kassenabrechnungen, beim hygienischen Arbeiten)

Schulfächer:

  • Mathematik (z.B. beim Berechnen von Preisen und Rabatten sowie beim Kassieren)
  • Deutsch (z.B. für das Beschriften von Angebotstafeln und die Kundenberatung)

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 755 bis € 900 (Handel), € 615 (Handwerk)
  • 2. Ausbildungsjahr: € 805 bis € 1.005 (Handel), € 700 (Handwerk)
  • 3. Ausbildungsjahr: € 935 bis € 1.150 (Handel), € 820 (Handwerk)

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Ausbildung Fachmann für Systemgastronomie

Fachleute für Systemgastronomie organisieren alle Bereiche eines Restaurants nach einem zentral festgelegten Gastronomiekonzept und sorgen für die Einhaltung der vorgegebenen Standards. Sie regeln die Arbeitsabläufe im Einkauf, in der Lagerhaltung, der Küche, im Service, in der Gästebetreuung bzw. im Verkauf und übernehmen auch die Personalplanung. Außerdem überwachen sie die Qualität der Produkte, kontrollieren die Kostenentwicklung, planen und realisieren Marketingmaßnahmen. Sie betreuen die Gäste, bearbeiten Reklamationen und achten auf die Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsvorschriften.

Fachleute für Systemgastronomie finden Beschäftigung in erster Linie

  • in Selbstbedienungsrestaurants
  • bei Fast-Food-Ketten
  • in Raststätten
  • in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung, z.B. Kantinen und Mensen
  • bei Cateringunternehmen

Fachleute für Systemgastronomie arbeiten in erster Linie

  • in Gast- und Verkaufsräumen
  • in Büroräumen

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Lagerräumen oder in der Küche.

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hauptschulabschluss ein.

Worauf kommt es an?

  • Kontaktbereitschaft, Kunden- und Serviceorientierung (z.B. für den Aufbau von Kontakten zu Kunden und Gästen, beim Eingehen auf Wünsche und Bedürfnisse der Gäste)
  • Kaufmännisches Denken und organisatorische Fähigkeiten (z.B. beim Durchführen von Marketingmaßnahmen, bei der Organisation von Veranstaltungen)
  • Flexibilität (z.B. beim schnellen Wechseln zwischen Tätigkeiten)
  • Sorgfalt (z.B. hinsichtlich der Einhaltung von Hygiene-, Umweltschutz- und Sicherheitsvorschriften)
  • Gute körperliche Konstitution (beim Arbeiten im Gehen und Stehen)

Schulfächer:

• Mathematik (z.B. für die Rechnungserstellung und das Kassieren)

• Deutsch (z.B. für die Korrespondenz und den Kontakt mit Kunden)

• Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. für den Kontakt mit ausländischen Gästen)

• Wirtschaft (z.B. für die Planung von Ein- und Verkauf, Lagerung oder Marketingmaßnahmen)

• Hauswirtschaftslehre (z.B. um Speisen zuzubereiten und anzurichten)

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 819
  • 2. Ausbildungsjahr: € 915
  • 3. Ausbildungsjahr: € 1.021

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Ausbildung Fachlagerist

Fachlageristen und ‑lageristinnen nehmen Güter an und prüfen anhand der Begleitpapiere die Art, Menge und Beschaffenheit der Lieferungen. Sie erfassen die Güter via EDV, packen sie aus, prüfen ihren Zustand, sortieren und lagern sie sachgerecht oder leiten sie dem Bestimmungsort im Betrieb zu. Dabei achten sie darauf, dass die Waren unter optimalen Bedingungen gelagert werden. In regel-mäßigen Abständen kontrollieren sie den Lagerbestand und führen Inventuren durch. Für den Versand verpacken sie Güter, füllen Begleitpapiere aus, stellen Liefereinheiten zusammen und beladen Lkws. Sie kennzeichnen, beschriften und sichern Sendungen. Dabei beachten sie einschlägige Vorschriften, wie z.B. die Gefahrgutverordnung und Zollbestimmungen. Die Güter transportieren sie mithilfe von Transportgeräten und Fördermitteln, wie beispielsweise Gabelstapler oder Sortieranlagen.

Fachlageristen und Fachlageristinnen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

Fachlageristen und Fachlageristinnen arbeiten in erster Linie

  • im Lager
  • in Kühlhäusern
  • in Fabrikhallen

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.

Worauf kommt es an?

  • Gute körperliche Konstitution (z.B. Arbeiten in unbeheizten und zugigen Lagerhallen, Kühlhallen oder im Freien zu jeder Jahreszeit, schwere Gegenstände von Hand heben)
  • Organisatorische Fähigkeiten und Sorgfalt (z.B. Be- und Entladezeiten sowie Lagerplätze zuteilen, angelieferte Waren auf Vollständigkeit und Unversehrtheit kontrollieren)
  • Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. Güter im Lager unter Berücksichtigung von Warenart, Beschaffenheit, Volumen und Gewicht verstauen)
  • Umsicht und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Bedienen von Fördersystemen oder Hebezeugen)

Schulfächer:

• Mathematik (z.B. für die Ermittlung von Gesamtgewicht und Raumbedarf von Gütern)

• Englisch und weitere Fremdsprachen (z.B. bei Kontakten zu ausländischen Lieferanten und Fachkräften)

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 747 bis € 1.070 (Handel*)
  • 2. Ausbildungsjahr: € 804 bis € 1.123 (Handel*)

*je nach Bundesland unterschiedlich

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Ausbildung Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice

Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice liefern Küchen, Möbel und Geräte oder andere Artikel aus, verpacken Umzugsgüter und arbeiten im Lager mit. Sie bauen Küchen sowie Möbel auf und ab, installieren elektrische Geräte und sorgen für den fachgerechten Anschluss an Wasserleitungen und Lüftungsanlagen.

Über die handwerklichen Tätigkeiten hinaus bearbeiten sie Reklamationen, prüfen Rechnungen und Lieferunterlagen und nehmen Zahlungen entgegen. Zudem beraten sie Kunden über die Serviceleistungen des Unternehmens. Sie planen und dokumentieren ihre Arbeit und achten auf die Einhaltung von Qualitätsstandards. Alle Arbeitsaufträge erledigen sie eigenständig, allein oder im Team und stets unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Gesichtspunkte sowie der Wünsche des Kunden.

Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice finden Beschäftigung in erster Linie

  • in Unternehmen des Küchen- und Möbelhandels
  • in Umzugsfirmen bzw. bei Möbelspeditionen

Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice arbeiten in erster Linie

  • in Lagerräumen
  • in Werkstätten
  • in Transportfahrzeugen
  • vor Ort beim Kunden

Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch im Büro.

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hauptschulabschluss ein.

Worauf kommt es an?

  • Gute körperliche Konstitution (z.B. Be- und Entladen der Umzugsfahrzeuge, Transportieren schwerer Möbelstücke)
  • Handwerkliches Geschick (z.B. beim Bearbeiten und Montieren von Küchen- und Möbelteilen)
  • Sorgfalt und technisches Verständnis (z.B. Installieren elektrischer Geräte und Dichtigkeitsprüfungen)
  • Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Berücksichtigen von Kundenwünschen bei der Auftragsabwicklung)
  • Teamfähigkeit (z.B. beim Transportieren und Montieren von schweren Einbauteilen)

Schulfächer:

  • Mathematik (z.B. für die Berechnung von Werkstückabmaßen, Materialkosten und ‑bedarf)
  • Werken/Technik (z.B. für den Aufbau von Küchen und Möbeln, für die Installation von Geräten)

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:

  • 1. Ausbildungsjahr: € 755 bis € 900 (Handel*)
  • 2. Ausbildungsjahr: € 805 bis € 1.005 (Handel*)
  • 3. Ausbildungsjahr: € 935 bis € 1.150 (Handel*)

*je nach Bundesland unterschiedlich

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