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So klappt es auf der Ausbildungsmesse:

Eine von vielen Möglichkeiten, mehr über einen angestrebten Beruf oder Studiengang zu erfahren, einen Ausbildungsbetrieb oder eine Universität zu finden oder näher kennen zu lernen, sind Ausbildungsmessen und Tage der offenen Tür.

Wie finde ich die richtige Messe für mich?

Diese Messen gibt es zwischenzeitlich wie Sand am Meer – große und kleine, regionale und bundesweite, allgemein gehaltene und sehr spezialisierte. Und es ist gar nicht so schwer, Messetermine und -orte in Erfahrung zu bringen. Zwar spuckt Google auf der Suche nach „Ausbildungsmesse Frankfurt 2020“ über 18.000 Treffer aus, aber eine erste Durchsicht trennt doch recht schnell die Spreu vom Weizen. Wenn die Veranstalter nicht sowieso die Werbetrommel in den örtlichen Schüler-, Jugend- oder Stadtmagazinen rühren, haben sie in der Regel eine eigene Website. Seit Jahren eingeführte Messen sind so schnell mit Ort und Termin ausfindig gemacht. Da die Messe ja irgendwo stattfinden muss, sind auch die Internetangebote der nächstgelegenen Messegesellschaft eine gute Hilfe – dort sind alle wichtigen Veranstaltungen hinterlegt. Aussteller auf diesen Messen sind in der Regel Unternehmen – die Industrie- und Handelskammer, der entsprechende Verband oder die Innung weiß mehr. Einfach einmal anrufen. Unter www.arbeitsagentur.de kann, getrennt nach Zielgruppe, Veranstaltung und Region in einer Menge von Informationsveranstaltungen unterschiedlichster Machart recherchiert werden.

Wie unterscheiden sich die Messen?

Neben der Regionalität und damit dem Einzugsgebiet der ausstellenden Unternehmen ist die Zielgruppe das wichtigste Unterscheidungskriterium. Auf überregionalen Messen ohne Schwerpunkt sind Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet vertreten, im Schul- und Universitätssektor häufig sogar aus aller Welt. Auf einer derartigen Veranstaltung wird der lokal tätige Handwerksbetrieb in der Regel nicht anzutreffen sein – die Big Player von Daimler über IBM bis BOSCH und Deutsche Bank sehr wohl. Hier lassen sich auch erste persönliche Kontakte zur Universität aus Mailand oder zur Management-Schule aus Boston knüpfen, ohne gleich eine halbe Weltreise anzutreten. Am anderen Ende der Bandbreite finden sich regionale oder sogar lokale Veranstaltungen, die oft über die örtliche IHK oder sogar einen Zusammenschluss des ansässigen Handwerks oder Handels organisiert werden. Die Universität von Harvard werden Sie dort vergeblich suchen; für den direkten Kontakt zum Handwerksmeister, dem Ausbildungsleiter eines Mittelständlers oder der Filialleiterin einer Handelskette sind Sie auf einer derartigen Messe aber genau richtig! Noch spezialisierter sind Informationsveranstaltungen oder z. B. Tage der offenen Tür, die einzelne Unternehmen oder Universitäten recht häufig anbieten. Wenn so etwas nicht in der örtlichen Presse steht, wissen die Pressestellen oder Studienberatungen (Auskunft!), ob und wann so etwas angeboten wird. Hier beschränkt sich die Information natürlich auf den einen Aussteller – auf der anderen Seite kann man komprimiert einen recht guten Einblick bekommen und das Gespräch mit mehreren Personen suchen.

Wie hole ich das Beste für mich heraus?

Vor der Messe:

Informieren Sie sich vorher über die ausstellenden Unternehmen oder Institute, die Sie interessieren! Auf den Websites ist häufig eine Liste der Aussteller zu finden; in der Regel mit Link direkt zur Unternehmenswebsite. Machen Sie sich eine Liste mit den Fragen, die Sie interessieren. So stellen Sie zum einen sicher, dass Sie im Gespräch auf dem Messestand nichts Wichtiges vergessen. Zum anderen signalisieren Sie Ihrem Gesprächspartner, dass ein echtes Interesse vorliegt – das können Ihre ersten Pluspunkte im Kampf um einen begehrten Ausbildungs- oder Studienplatz sein!

Auf der Messe:

Versuchen Sie gar nicht erst, alle Messestände zu besuchen, jeden Vortrag anzuhören und an jeder Informationsveranstaltung teilzunehmen – Sie werden es nicht schaffen! Machen Sie sich einen Plan oder eine kleine Liste und sortieren Sie nach Prioritäten – was nicht ganz oben auf der Liste steht, kann und muss warten.

Planen Sie ausreichend Zeit ein: Zum einen kann man sich im Messetrubel schnell „versabbeln“ – dann hilft es Ihnen nicht, wenn Sie 15 Minuten später am anderen Hallenende sein wollten. Unterschätzen Sie die Wege nicht – eine rappelvolle Messehalle durchqueren Sie nicht so schnell wie ein leeres Einkaufszentrum.

Viele Aussteller sind auf diesen Messen mit Gleichaltrigen vertreten – junge Menschen, die gerade mitten in der Ausbildung oder dem Studium stecken, das Sie interessiert. Hier bekommen Sie Informationen aus erster Hand; noch dazu aus dem Blickwinkel eines gleichaltrigen „Betroffenen“! Natürlich sind die „gebrieft“, also auf Fragen vorbereitet und bestimmt nicht gerade in eine Auseinandersetzung mit ihrer Firma vor dem Arbeitsgericht verwickelt. Trotzdem wird Sie natürlich niemand anlügen – also fragen Sie!

Und: Stecken Sie nicht an jedem Stand jeden Prospekt und Flyer ein. Erstens müssen Sie das den Rest des Tages mit sich herumtragen. Zweitens werden Sie einen Großteil davon niemals lesen. Und drittens kosten Herstellung und Druck der aufwändigen Broschüren richtig Geld – da ist es doch ärgerlich, wenn die Mehrzahl davon bereits auf dem Rückweg zur Bahn oder zum Messeparkplatz entsorgt wird, oder?

Nach der Messe:

Sortieren Sie Ihre Unterlagen. Wenn Sie auf der Messe etwa zugesagt haben, Zeugnisse zu schicken, dann tun Sie das innerhalb der nächsten 2 bis 3 Tage. Das Standpersonal hat sich auf jeden Fall notiert, wie das Gespräch mit Ihnen gelaufen ist und wie es weitergehen soll(te) – wenn dann wochenlang nichts passiert, ist der ganze gute Eindruck schnell flöten.

Wie es nicht laufen sollte:

Auf die blinde Prospektsammelwut haben wir schon hingewiesen. Ähnlich verhält es sich mit den Werbegeschenken, von Aufklebern über Gummibärchen bis zu Caps, Lanyards und T-Shirts – wer sich aufführt wie auf einem Basar oder den Messestand einer Bank stürmt wie den Ramschladen bei der Eröffnung des Sommerschlussverkaufs, wird kaum einen guten Eindruck hinterlassen. Kleine Kinder betteln nach Süßigkeiten – aber Sie wollen doch einen Job und keinen Kugelschreiber, oder?

Auch das Thema Vorbereitung haben wir erwähnt. Wenn es sich nicht um eine ausgewiesene Informationsveranstaltung z.B. der Agentur für Arbeit handelt, können Sie an einem Messestand keine umfassende Berufsberatung erwarten – Sie sollten also schon ungefähr wissen, wohin die Reise gehen soll. Und wenn Sie es noch nicht wissen: Stellen Sie möglichst konkrete Fragen – sonst werden Sie sich auch nach der Messe nicht zwischen Bank- und Versicherungskaufmann entscheiden können.

Ein Gespräch an einem Messestand ist (fast) immer auch eine erste kleine Bewerbung. Also lassen Sie die Freizeitkleidung zu Hause! Auch wenn nach der Messe das Heimspiel der Kickers ansteht, machen Sie im kompletten Ostkurvenornat keinen guten Eindruck. Und tiefhängende Baggy Pants, das coole Bushido T-Shirt und die Basecap qualifizieren Sie auch nicht als zukünftigen Bankkaufmann. Optimal gekleidet sind Sie mit einem Outfit, das Sie auch für ein Vorstellungsgespräch wählen würden.

Es kommt vor, dass ganze Klassen Ausbildungsmessen gemeinsam besuchen. Wenn Ihre Schule oder Ihr Lehrer Ihnen diese Gelegenheit bietet, dann nutzen Sie sie, so gut es geht. Oder bleiben Sie gleich zu Hause. Nichts nervt das Standpersonal mehr als Horden lärmender Jugendlicher, denen schon auf 100 Metern anzusehen ist, dass sie jetzt 1.000 andere Dinge lieber täten als den Tag auf dem Ausstellungsgelände zu verbringen – wenn Sie kein Interesse haben, ersparen Sie den Fachleuten der Unternehmen (und sich selbst) diesen Stress.

Eine kostenlose Checkliste für den Messebesuch als PDF gibt es hier.

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Ein Ausbildungsplatz über Facebook?

Klar, ein Facebook-Profil hat eigentlich jeder – als Privatvergnügen. Man postet Fotos der letzten Party, lädt zur nächsten ein, teilt Musik oder skurrile Fundstücke aus dem Internet,  tritt interessanten Gruppen bei und sammelt Freunde rund um die Welt. So weit, so gut. In letzter Zeit spielen soziale Netzwerke wie Facebook aber auch eine immer größere Rolle bei der Jobsuche. Wer bereits im Berufsleben steht und sich verändern möchte, tut sich dabei relativ leicht – schließlich steht bereits eine Branche fest, in der man entweder Erfahrungen und ggfls. auch Kontakte hat, oder in der man einen neuen Arbeitgeber sucht. Und über diese Kontakte erfährt man dann von vakanten Stellen, die vielleicht noch nicht einmal ausgeschrieben sind. Außerdem sind immer mehr Unternehmen mit einem eigenen Profil auf Facebook vertreten. Aber ist das auch etwas für die Suche nach einem Ausbildungs- oder Studienplatz? Wir sprachen mit Andrea Rettig, Jobcoach beim Institut für Berufliche Bildung (IBB) und leitende Koordinatorin des Vermittlungscampus Rostock.

„Frau Rettig, was bringt Social Media bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz?“

„Zuerst muss man einmal die unterschiedlichsten Angebote unterscheiden. In den eindeutig beruflich ausgerichteten Netzwerken wie XING, Experteer oder Linkedin sind ja die wenigsten Jugendlichen Mitglied; wir reden also erst einmal von Facebook.“

„Wie fange ich an?“

„Zuerst sollte man sich die Frage stellen, was man überhaupt erreichen will. Mit ein paar Klicks zum Ausbildungs- oder Studienplatz funktioniert nämlich nicht. Man kann Informationen über Unternehmen oder Universitäten sammeln, Kontakte zu Mitarbeitern, Azubis bzw. Studenten oder zum Unternehmen selbst herstellen. Das wird aber nie zu einer direkten Bewerbung führen.“

„Ok, ein Profil haben die meisten ja längst…“

„…aber das ist in der Regel nicht oder kaum zu gebrauchen. Es fängt mit den Namen an: Phantasienamen gehen gar nicht. Es geht mit dem Inhalt weiter: Wollen Sie wirklich, dass eine Personalabteilung sieht, was Sie so posten, liken und teilen? Und schließlich: Was Sie als zukünftigen Mitarbeiter interessant macht, steht in vielen privaten Profilen gar nicht drin.“

„Was sollte ich also tun?“

„Ein neues Profil anlegen – strikt getrennt vom privaten Profil! Also nicht alle Freunde kopieren und den gleichen Gruppen beitreten. Ganz wichtig: alle Einstellungen prüfen und Angaben, die ein Arbeitgeber nicht sehen soll, auf „privat“ setzen – nur dann wissen Sie gesichert, wer was sieht. Dann sollte man Interessen und Hobbies angeben, die für den angestrebten Beruf von Relevanz sind und das Profil interessant machen. Der Musikgeschmack hat hier nichts verloren. Die Schullaufbahn gehört auf jeden Fall hinein. Dazu handwerkliche Fähigkeiten, Fremdsprachen, Ehrenämter in Vereinen und soziale Engagements – Informationen und Angaben, die auch einen Lebenslauf in einer Bewerbungsmappe interessant machen. Und dann füllen Sie Ihr Profil mit Leben – das eine oder andere Posting mit Bezug zu den Hobbies oder anderen Aktivitäten sollte schon sein.“

„Mein neues Profil steht – war es das?“

„Nein, jetzt geht die Arbeit eigentlich erst los! Wichtig ist, dass man sich Zeit für die Pflege seines Netzwerks nimmt. Es geht nicht darum, täglich einen neuen Eintrag zu verfassen, aber alle 4 Wochen sollte schon etwas auf der Seite passieren. Denn nichts ist so abschreckend wie eine elektronische „Karteileiche“.

Außerdem muss man natürlich auch selbst aktiv werden – also suchen! Nach interessanten anderen Profilen, nach Gruppen (Jobs + „Ort“) und nach Personen wie Studenten einer bestimmten Universität oder Fakultät, nach Azubis oder Mitarbeitern eines Unternehmens, das mich interessiert. Ganz wichtig: Bevor man einer Gruppe beitritt, sollte man prüfen, ob diese Gruppe „offiziell“ ist. Jeder kann auf Facebook eine Gruppe „Medizinstudenten Uni Musterdorf“ gründen – auch wer gar nicht Medizin studiert. Schauen Sie, ob die Mitglieder der Gruppe aktiv sind! Lädt der letzte Eintrag zum Grillfest der Azubis des Jahrgangs 2010 ein, bringt das wenig. Und checken Sie die Relevanz: Die Gruppe „Uni-Parties Musterdorf“ ist für das Nachtleben hilfreich; Informationen zur Immatrikulation bekommen Sie dort natürlich nicht. Wenn alles passt: Treten Sie bei. Und werden Sie aktiv: Wer sein Interesse an einer Ausbildung oder einem Studium in der richtigen Gruppe postet, bekommt Informationen aus erster Hand! Damit hat man zwar noch keinen Vertrag in der Hand, aber vielleicht die entscheidende Information, um die eigene Bewerbung richtig interessant zu gestalten.“

„Und wo kommen dann die neuen Freunde her?“

„Grundsätzlich gilt: Es kommt nicht auf die Menge an, also prüfen Sie sorgfältig, welche Freundschaftsanfragen Sie annehmen. Wer in den richtigen Gruppen aktiv ist oder sich als Mitarbeiter eines Unternehmens oder Student einer Universität zu erkennen gibt, ist eher ein Kandidat für eine Anfrage als ein anonymes Profil.

„Wie lautet Ihr Fazit?“

„Die eigenen Erwartungen sollten nicht zu hoch angesetzt werden: Über ein Online-Netzwerk wird man nicht von heute auf morgen einen Ausbildungsplatz oder einen Job bekommen. Trotzdem lohnt sich der Einsatz im Internet: Bereits heute wird jede zehnte Stelle mit Hilfe sozialer Netzwerke besetzt – und der Trend geht weiter in diese Richtung.“

„Frau Rettig, vielen Dank für das Gespräch.“

Informationen zu den Weiterbildungsangeboten des IBB gibt es unter Tel.: 040 / 637 953 1350, E-Mail: kursinfo@ibb.com und im Internet unter www.ibb.com

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www.wo-ist-mein-ausbildungsplatz.de? – Die Suche im Internet

Das Thema Stellen(anzeigen), Jobsuche, Aus- und Weiterbildung ist einer der größten Bereiche im Internet. Entsprechend groß ist das Angebot zu nahezu jedem Problem. In den letzten Jahren haben sich im www einige marktbeherrschende Jobbörsen durchgesetzt, die eine echte Hilfe sind.

Die wesentlichen Vorteile dieser großen Börsen: Die schiere Menge an Angeboten kann keine noch so große Tageszeitung bieten. In der Regel ist eine Auswahl nach Branche oder sogar Beruf, Ort, Art der Tätigkeit bzw. Ausbildung und weiteren Kriterien möglich. Dies ermöglicht eine maßgeschneiderte Suche. Aber suchen Sie erst mal eher grob, wer gleich eine Ausbildung zum Hubschrauberpilot auf der Insel Rügen sucht, wird eventuell nicht fündig. Viele Inserate verfügen über einen direkten Link zur Homepage des jeweiligen Unternehmens – so können Sie sich gleich einen ersten Eindruck verschaffen. Außerdem werden die großen Börsen regelmäßig gepflegt – die Angebote sind also aktuell.

Einige Börsen bieten außerdem die Möglichkeit, ein persönliches Suchprofil anzulegen. Sie bekommen dann per Email alle auf Ihre Anforderungen zutreffenden neuen Angebote; bequemer und schneller geht es nicht! Aber auch hier gilt: Fassen Sie Ihr Raster nicht zu eng; lieber täglich zehn Angebote durchsehen und neun nicht wirklich passende löschen als jeden Tag eine eigentlich auch attraktive Alternative zu verpassen! Außerdem haben die großen Börsen eine Vielzahl von interessanten Artikeln, Hinweisen und Tipps auf ihren Seiten – unter Stichworten wie „Karriere-Journal“, „Karriere-Tipps“ oder auch „Für Bewerber“ finden sich häufig Informationen zu nahezu jedem Thema, dass die Jobsuche, Bewerbung und manchmal sogar das Vorstellungsgespräch betrifft.

Neben den allgemeinen Börsen gibt es jede Menge auf Ausbildung, Studium, bestimmte Industriezweige sogar bestimmte Berufe spezialisierte Seiten im Netz. Hier helfen Suchmaschinen – eine kombinierte Suche nach Stichworten wie „Ausbildung“ und „Verkäufer“ und z. B. „Reutlingen“ führt zu entsprechenden Übersichten oder sogar direkt zu passenden Ausbildungsplätzen. Eine gute Möglichkeit der Suche bieten auch Verzeichnisse wie www.branchen-info.net oder www.gelbeseiten.de

Achtung: „Trittbrettfahrer“!

Leider kommen ständige neue Anbieter hinzu, die die Idee einer Börse „verwässern“: Statt die im Original auf der eigenen Website von den suchenden Unternehmen eingestellten Angebote auszuweisen, suchen diese Metabörsen automatisiert durch Programme wie „Crawler“ oder „Spyder“ andere Websites im Internet nach Inseraten ab – mal besser, mal schlechter. Vermeintlicher Vorteil: Die Auswahl an Stellen ist natürlich auf den ersten Blick viel größer. Und man spart sich selbst die Suche auf unterschiedlichen Plattformen.

Nachteile der Metabörsen:

Links auf Stellenanzeigen oder direkt auf die Karriereportale der Unternehmen sind oft veraltet oder funktionieren gar nicht (immer mehr Stellenportale schützen sich durch technische Maßnahmen gegen diese automatisierten Suchen). Die Suche ist nicht intelligent – wo immer in einer Stellenanzeige das Wort „Ausbildung“ auftaucht, wird ein Treffer angezeigt. Und im dümmsten Fall bewirbt man sich mit Bezug auf eine Börse, auf der das ausbildende Unternehmen gar keine Stellenanzeige geschaltet hat.

Generell empfehlenswert sind die Internet-angebote von Kammern und Verbänden wie den Industrie- und Handelskammern – einige Links finden Sie rechts. Diese Angebote sind immer vertrauenswürdig und in der Regel auch aktuell, da sie in der Regel von den Firmen gepflegt werden, die die freien Stellen anbieten. Dazu kommt, dass immer mehr Ausbildungsplatzbörsen auf diesen Seiten angeboten werden – häufig mit kompletten Kontaktadressen und fast immer mit einem Link auf das jeweilige Unternehmen. Also: einfach einmal „Verband Chemische Industrie“ oder „Ausbildung Handwerk Hessen“ googeln – mit wenigen Klicks landen Sie auf einer Datenbank mit Ausbildungsplätzen; selektierbar nach Berufen oder Bundesländern.

Achtung: Gute Seiten, schlechte Seiten…

Natürlich finden sich unter all den Angeboten im wäwäwä auch eine ganze Menge schwarzer Schafe im Netz. Generell sollten Sie sich bei allen Angeboten, bei denen Sie unsicher sind, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ansehen. Die sind häufig ganz unten und ganz klein auf der Seite versteckt, extrem klein gedruckt und ziemlich lang(weilig).
Sind diese AGB versteckt oder gar nicht vorhanden: Finger weg von der Seite! Wichtig außerdem: Von wem kommt die Seite eigentlich? Unter „Impressum“, „Kontakt“, manchmal auch „Über uns“ sollte klar erkenntlich sein, wer das Angebot ins Netz gestellt hat. Verbände, Behörden, große Unternehmen oder z.B. Medien wie SPIEGEL oder Süddeutsche Zeitung sind einfach vertrauenswürdiger als andere Quellen. Können Sie nicht zweifelsfrei erkennen, wer der Absender der Seite ist oder kommt Ihnen etwas dubios vor: Finger weg!

Generell gilt:

Nur die Angaben machen, die auch notwendig sind – freie Lehrstellen können auch ohne Speicherung Ihrer Handynummer gesucht werden. Die Emailadresse sollten Sie nur angeben, wenn klar ist, was Sie per Email bekommen. Wo Sie wohnen und wie alt Sie sind, ist unwichtig, wenn Sie nicht ausdrücklich etwas kostenpflichtig bestellt haben, was per Post verschickt wird. Ihre Kontoverbindung sollten Sie überhaupt nicht angeben – seriöse Angebote sind entweder kostenlos oder Sie bekommen die Möglichkeit, per Überweisung oder z.B. Paypal zu zahlen.

Auch wichtig: Die Aktualität spielt gerade bei Stellenanzeigen eine große Rolle! Ist nicht klar erkennbar, von wann die vermeintlich freien Ausbildungsplätze eigentlich sind, gilt ebenfalls: Finger weg!

Wir haben Seiten gefunden, auf denen zum Beispiel so genannte Lehrstellenprofile bereits um 24:00 Uhr des Tages der Anmeldung automatisch zu einem 24monatigen Abo für insgesamt 168,– € führten. Diese Informationen gibt es besser und umsonst auf der Seite der Agentur für Arbeit (www.arbeitsagentur.de).

Wir halten auch nichts davon, sich per kostenpflichtiger SMS über freie Lehrstellen informieren zu lassen, zumal wenn nicht ersichtlich wird, wie aktuell die Angebote eigentlich sind. Und eine Bewerbung per SMS gewinnt auch keinen Preis…

Auch der kostenpflichtige Download so genannter elektronischer Bewerbungsmappen und Musteranschreiben hat uns nicht überzeugt. Zum einen sind die Preise für eine Handvoll Musterbriefe und Formatvorlagen recht happig, zum anderen sollte eine Bewerbung ja gerade durch eine individuelle Gestaltung überzeugen und nicht wie eine unpersönliche Massensendung aussehen.
Der ebenfalls im Netz angebotene Scanservice, also das Scannen bzw. Digitalisieren von Vorlagen wie Zeugnissen oder Fotos für elektronische Bewerbungen ist teuer – besser und günstiger bekommen Sie das in der Regel z.B. im CopyShop oder manchen Fotostudios vor Ort. Und richtig ärgerlich wird es, wenn Angebote dieser Art eine (unkündbare) Vertragslaufzeit von 12 oder sogar 24 Monaten haben bzw. sich automatisch verlängern.

Links zum Thema finden Sie hier.

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Wo finde ich freie Ausbildungsplätze?

Klar, Daimler und die Deutsche Bank, Allianz und BOSCH kennt jeder. Dort bewirbt sich auch (fast) jeder – jede Menge Konkurrenz also. Aber wer bildet außerdem aus? Was ist z. B. mit dem Mittelstand und dem Handwerk? Und wer hat überhaupt noch freie Ausbildungsplätze?

Wer seine Chancen auf einen Ausbildungsplatz erhöhen will, sollte sich nicht nur bei den bundes- oder sogar weltweit tätigen Branchenführern und Konzernen bewerben, sondern auch mittlere und kleine sowie weniger bekannte Unternehmen in seine Überlegungen einbeziehen. Um diese Ausbildungsbetriebe, die im Übrigen durchaus gleichwertige Ausbildungsmöglichkeiten anbieten, überhaupt zu finden, gibt es (neben JOB & CHANCEN natürlich) eine Reihe von Möglichkeiten:

Tageszeitungen und Anzeigenblätter:

Die regionale Tageszeitung vor Ort ist eine der ersten Informationsquellen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Die Angebote sind aktuell und in der Regel aus der Region bzw. dem direkten Einzugsgebiet. In der Regel sind die inserierenden Firmen bekannt oder Sie können sich mit relativ wenig Aufwand einen ersten Eindruck verschaffen – einfach mal vorbeifahren! Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass im Bekannten- oder Verwandtenkreis jemand persönliche Erfahrungen mit einer Ausbildung oder Tätigkeit in diesen Firmen hat.

Das örtliche (kostenlose) Anzeigenblatt erfüllt die gleiche Funktion. In den großen überregionalen Tageszeitungen wie DIE WELT, Süddeutsche Zeitung und FAZ (auf jeden Fall am nächsten Bahnhofskiosk zu bekommen) werden Sie eher überregionale Anzeigen größerer Unternehmen finden; hier wird also ggfls. die Bereitschaft zum Umzug von Ihnen erwartet.

Vorsicht ist geboten bei Anzeigen, die keine genaue Tätigkeit, keinen oder einen unvollständigen Absender angeben oder sogar nur über eine kostenpflichtige 0900er Telefon- oder Faxnummer („Abruf weiterer Informationen“) verfügen – einen Ausbildungsplatz bekommen Sie dort mit Sicherheit nicht.

Suchen oder finden lassen?

Auf der Suche nach einem freien Ausbildungsplatz selbst zu inserieren macht wenig Sinn. Zum einen bekommen vor allem die größeren und bekannteren Betriebe dermaßen viele Bewerbungen, dass an Auszubildenden wahrlich kein Mangel besteht und sich kein Personalchef die Mühe macht, auf ein entsprechendes Inserat von Ihnen zu antworten. Außerdem ist eine halbwegs aussagekräftige Anzeige bereits in einer lokalen oder regionalen Tageszeitung so teuer, dass der finanzielle Aufwand sich einfach nicht lohnt. Und zwei Zeilen zwischen Gesuchen nach freien Putzstellen und Gartenarbeit am Wochenende bringen Sie wirklich nicht weiter.

Fachzeitschriften und Branchendienste:

Nahezu jede Branche in Deutschland verfügt über eine oder mehrere Fachzeitschriften. Auch dort werden Stellenanzeigen und teilweise freie Ausbildungsplätze angeboten. Leider sind diese Titel in der Regel nicht im freien Handel zu bekommen oder können sogar nur von Betrieben abonniert werden. Aber wenn Sie jemanden kennen, der in einem Betrieb einer für Sie interessanten Branche arbeitet, fragen Sie doch einfach einmal nach einem Exemplar! Dass diese Titel in der Regel nur eine verhältnismäßig kleine Auflage haben, kann ein Vorteil sein: Statt Hunderte Bewerbungen kommen auf eine Anzeige hier vielleicht nur eine Handvoll – entsprechend höher ist Ihre Chance, sich mit Ihrer Bewerbung durchzusetzen.

Mit der Tür ins Haus fallen?

Bis zu 20% aller Arbeits- und Ausbildungsplätze werden durch so genannte „kalte“ Bewerbungen vergeben, schätzen Fachleute. Bewerbungen ohne Anzeigen in Zeitungen oder Magazinen und ohne Angebote im Internet also.

Eine kurze Anfrage, persönlich oder telefonisch, kann also der Schlüssel zum Erfolg sein – dann kommen die vollständigen Bewerbungsunterlagen nicht unvorbereitet und häufig fast konkurrenzlos. Zumal Bewerber, die von sich aus die Initiative ergreifen und direkt bei Unternehmen nachfragen, häufig als engagiert, eifrig, motiviert und dynamisch gelten – also über ideale Kompetenzen verfügen, die sich jeder Personalchef von seinen zukünftigen Mitarbeitern oder Auszubildenden wünscht.

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Was ist besser – Uni oder Fachhochschule?

Rund die Hälfte aller Hochschulen in Deutschland sind Fachhochschulen (FH), ein Viertel sind Universitäten. Daneben gibt es noch einzelne Spezial-Hochschulen, etwa Kunst-, Musik, Schauspiel- und Filmhochschulen, Pädagogische Hochschulen für die Lehrerausbildung oder Theologische Hochschulen. Verwaltungsfachhochschulen bilden speziell für eine Karriere in Behörden oder Ministerien aus. Private Hochschulen sind bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich FHs.

Erkennt man am Namen, ob es sich um eine Uni oder eine FH handelt?

Leider nicht immer sofort. Der Oberbegriff für beides ist Hochschule. Die meisten Universitäten tragen ihre Bezeichnung auch in ihrem Namen, etwa die Humboldt-Universität zu Berlin. Bei den FHs ist es nicht ganz so einfach, hier haben sich viele in den vergangenen Jahren umbenannt. Nur noch rund 30 Einrichtungen heißen auch „Fachhochschule“. Viele andere nennen sich nun „Hochschule“ oder „Hochschule für angewandte Wissenschaften“. Zur Verwirrung trägt bei, dass Fachhochschulen immer öfter auch die englische Bezeichnung „University of Applied Sciences“ nutzen.

Ist eine Hochschule für angewandte Wissenschaften besser als eine FH?

Nein, beides sind Bezeichnungen für FHs.

Ist eine Hochschule mit einem besonderen Namen besser als eine ohne?

Nein, ob eine Hochschule einen besonderen Namen hat, sagt nichts über deren Qualität aus. Namenszusätze wie etwa bei der Ludwig-Maximilians-Universität in München geben höchstens an, dass eine Hochschule eventuell schon besonders alt ist.

Wo hat man die größere Auswahl an Fächern?

An einer Universität hat man in der Regel die größere Auswahl an Fächern, die studiert werden können. An sogenannten Volluniversitäten gibt es Studiengänge aller Fachbereiche. FHs bieten meist ein kleineres Fächerspektrum an.

Welche Fächer kann man nur an einer Uni studieren, welche nur an einer FH?

Fächer wie Lehramt, Medizin, Jura oder Theologie können ausschließlich an Universitäten studiert werden. Viele andere Fächer werden an beiden Hochschultypen angeboten. Gerade neuere Studiengänge im sozialen Bereich wie Soziale Arbeit oder Pflegewissenschaften gibt es aktuell fast nur an FHs.

Was sind die wichtigsten Vorteile eines Uni-Studiums?

Bei Universitäten ist alles ein bisschen größer, sowohl was die Zahl der Studierenden als auch die Universitätsstadt angeht. Dadurch lernt man auf der einen Seite mehr Leute kennen und hat vor Ort ein größeres Kultur-, Sport- oder Freizeitangebot. Andererseits sind die Lebenshaltungskosten und Mieten in einer Großstadt auch höher. Da es an Universitäten viele Master-Angebote gibt, muss man nach dem Bachelor nicht zwingend die Hochschule wechseln und kann im gewohnten Umfeld bleiben. Wer schon zum Studienbeginn weiß, dass er einen Doktor machen oder forschen möchte, sollte sich an einer Uni einschreiben.

Was sind die wichtigsten Vorteile eines FH-Studiums?

Wer eine Hochschule in der Nähe sucht, hat bei FHs eine größere Chance, fündig zu werden. Es gibt fast doppelt so viele FHs wie Universitäten und sie sind oft auch an kleineren Standorten. Hier ist es in der Regel leichter, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Zahl der Studienanfänger pro Semester ist an FHs ebenso wie die Zahl der Seminarteilnehmer oftmals geringer. Wer schon zu Beginn des Studiums einen starken Bezug zur späteren Berufs-praxis haben möchte, sollte sich an einer FH einschreiben.

Gibt es Unterschiede bei der Zulassung?

Für einen Studienplatz an einer FH reicht das Fachabitur, an Universitäten benötigt man für die Einschreibung das Abitur. Zulassungsbeschränkte Studiengänge, also solche, für die man sich bewerben muss, gibt es an beiden Hochschultypen. Bei FHs ist deren Anteil jedoch etwas höher als an Unis.

Ist man an einer FH schneller fertig mit dem Studium?

Nein, zumindest was einen Masterabschluss angeht – bei beiden Hochschultypen geht man von einer Studiendauer von 10 Semestern aus. Unterschiede gibt es nur beim Bachelor/Master-Verhältnis. An der Uni folgt auf ein meist 6-semestriges Bachelor-Studium ein 4-semestriges Masterstudium. An der FH ist der Anteil 7 zu 3 Semester.

Gibt es Unterschiede bei BAföG, Stipendien, Nebenjobs und Co.?

Nein, BAföG, Stipendien oder Studienkredite erhält man an beiden Hochschultypen. Unterschiede kann es höchstens beim Angebot an möglichen studentischen Nebenjobs geben. Hier gibt es an einer großen Universität bzw. Unistadt automatisch mehr Stellen und Job-Angebote als an einer FH in einer Kleinstadt. Dafür ist das Wohnen in größeren Unistädten häufig teurer.

Wie unterscheiden sich die Lehrenden?

Uni-Professoren kommen in der Regel aus der Forschung, FH-Professoren kommen aus der Berufspraxis. Das bedeutet, sie haben nach ihrem Studium drei bis fünf Jahre außerhalb einer Hochschule gearbeitet. Der direkte Kontakt mit den Professoren ist an einer FH meist enger und direkter. Das liegt daran, dass sie mehr Lehrveranstaltungen halten müssen als Uni-Profs, bei denen das Thema Forschung einen größeren Stellenwert hat.

Wo kann man leichter ein Auslandssemester machen?

Es ist an jeder Hochschule möglich, eine Zeit im Ausland zu verbringen. Auch kleine FHs in der Provinz sind mittlerweile gut vernetzt.

Muss man sich als FH-Student im Ausland auch eine FH suchen?

Nein, bei einem Auslandsstudium hat man die freie Auswahl, zumal es in anderen Ländern auch deutlich weniger oder zum Teil gar keine FHs gibt.

Was ist ein Praxissemester?

In fast jedem Studiengang an einer FH gibt es auch das sogenannte Praxissemester während der Bachelorphase. Hier macht man ein Praktikum für die Dauer eines Semesters in einem Betrieb. Dies wird dann wie eine Klausur oder eine Prüfung im Studium angerechnet. Wegen des Praxissemesters dauert ein FH-Studium im Bachelor meist ein Semester länger als an der Uni.

Wo gibt es mehr duale Studiengänge?

Der überwiegende Teil von dualen Studiengängen wird von FHs angeboten, aber es gibt auch Angebote von Universitäten. Duale Hochschulen wie die Duale Hochschule Baden-Württemberg DHBW bieten, wie der Name schon sagt, nur Duale Studiengänge an. Eine besonders beliebte Form des dualen Studiums ist ein Studiengang mit integrierter Berufsausbildung: das bedeutet man hat am Ende einen Berufs- und einen Bachelorabschluss und verbringt abwechselnd Zeit an der Uni und im Unternehmen.

Kann man zwischen Uni und FH nochmal wechseln?

Ein Wechsel zwischen Bachelor- und Masterstudium ist zwischen FH und Universität möglich. Wie bei jedem Hochschulwechsel wird dann allerdings grundsätzlich geprüft, welche Leistungen angerechnet werden, bzw. ob noch einzelne Kurse nachgeholt werden müssen.

Kann man an einer FH auch promovieren?

Mittlerweile kann man auch an FHs promovieren und muss nicht mehr die Hochschule wechseln, weil einige FHs mit Universitäten kooperieren. Wer allerdings von Anfang an weiß, dass er später einmal einen Doktor machen und forschen möchte, sollte besser direkt an einer Universität beginnen.

Verdient man mit einem Uni-Abschluss hinterher mehr?

Im Durchschnitt liegt das Jahresgehalt eines Uni-Absolventen etwas höher als das von Absolventen einer staatlichen FH. Das hängt auch damit zusammen, dass in manchen Berufen, für die man ein Uni-Studium braucht, wie etwa als Jurist oder Mediziner, auch besonders hohe Gehälter gezahlt werden.

Fakten, Fakten, Fakten…

  • Jede zweite Hochschule in Deutschland ist eine FH.
  • Nicht einmal jede fünfte FH nennt sich auch FH.
  • Zwei Drittel aller Studierenden sind an einer Universität eingeschrieben, ein Drittel an einer FH.
  • An einer Universität betreut ein Professor im Schnitt 64 Studierende, an einer FH sind es 50.
  • Absolventen einer Universität haben im Durchschnitt ein etwas höheres Einstiegsgehalt als Absolventen einer FH.

Quelle: CHE Centrum für Hochschulentwicklung gGmbH www.che.de

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