Kategorien-Archiv 101-Orientierung

Das THW sucht Freiwillige

Anpacken in der Krise: Schulabgängerinnen und -abgänger sowie Studierende können als Bufdi für ein Jahr zum Technischen Hilfswerk (THW). Geld verdienen, neue Stärken entdecken und Berufserfahrung in vielfältigen Bereichen sammeln – von Technik bis Öffentlichkeitsarbeit. Deutschlandweit spannende Aufgaben rund um die Katastrophenhilfe kennenlernen und Gemeinschaft erleben. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung unter www.thw-bufdi.de.

Auf der Suche nach beruflicher Orientierung und Praxis? Das THW, die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes, sucht derzeit Bundesfreiwilligendienstleistende (Bufdis). Insbesondere Schulabgängerinnen, Schulabgänger und Studierende profitieren von der Möglichkeit, ein Jahr lang in vielfältige berufliche Bereiche reinzuschnuppern, eigene Stärken und Talente zu entdecken und auszubauen sowie Verantwortung innerhalb der Gesellschaft zu übernehmen. Die Bufdis unterstützen sowohl das Haupt- als auch das Ehrenamt des THW.

„In Zeiten von Corona sprechen viele über Solidarität. Das THW lebt diese ganz konkret. Ob Pandemie, Stürme, Brände oder Hochwasser: Jedes Jahr absolviert das THW rund 15.000 Einsätze im Bereich des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes. Um das alles möglich zu machen, unterstützen uns unsere Bufdis nach Kräften. Sie sind eine große Bereicherung für unser Haupt- und Ehrenamt“, berichtet Martin Zeidler, Leiter des Bundesfreiwilligendienstes beim THW.

Berufliche Orientierung in vielfältigen Bereichen

Für alle, die nach dem Schulabschluss oder während eines Studiums (Neu-)Orientierung und Praxis suchen: Beim einjährigen Bundesfreiwilligendienst (BFD) des THW besteht die Möglichkeit, sich in Ruhe auszuprobieren. Jungen Menschen bietet sich so die Gelegenheit, ein breites Spektrum an Aufgaben kennenzulernen, sich in eigenen Projekten zu beweisen sowie Berufserfahrungen zu sammeln. Die Optionen, sich beim THW sinnstiftend für die Gesellschaft einzusetzen, sind vielfältig: Spannende Aufgaben warten in den Bereichen Technik, Verwaltung oder IT genauso wie in der Öffentlichkeitsarbeit. Einzige Voraussetzung für die Bewerbung ist es, die Vollzeitschulpflicht erfüllt zu haben, Altersgrenzen gibt es keine.

Zudem haben alle Bufdis die Möglichkeit, eine vollständige THW-Grundausbildung abzuschließen, den Umgang mit Rettungsgeräten zu erlernen sowie Spannendes über die Katastrophenhilfe zu erfahren. Die Regelarbeitszeit beträgt 39 Wochenarbeitsstunden und es gibt ein Taschengeld von mehr als 400 €, Teilzeit ist unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls möglich.

„Das war für mich eine optimale Sache!“

Schulabgänger Alexander Cyfka hat seinen BFD beim THW bereits abgeschlossen. Er berichtet, welche Voraussetzungen man als Budfi erfüllen sollte: „Meiner Meinung nach sollte man Motivation mitbringen. Man sollte Bock haben, etwas zu machen, weil gute Ideen gerne gesehen und gefördert werden. Es wird eine große Vielfalt angeboten und ich konnte durch das THW neue und andere Stärken an mir entdecken.“

Das THW ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit knapp 80.000 Freiwilligen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem technische und logistische Hilfeleistungen im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von UN-Organisationen.

Fotos: THW

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Trendberufe 2020: Jobs mit den besten Zukunftsperspektiven

Welche Berufe haben die aussichtsreichsten Zukunftsaussichten? Die Experten von Gehalt.de haben die Trendberufe für das Jahr 2020 definiert. Als Datengrundlage hierfür dienen Sucheinträge von Usern, offene Stellen sowie Erfahrungen aus Gesprächen mit Unternehmen. Das Ergebnis: IT-Berater, Elektroingenieure, aber auch Pflegekräfte und Corporate-Responsibility-Manager sind derzeit besonders gefragt und für die Zukunft von großer Bedeutung. Außerdem ermittelten die Analysten von Gehalt.de aus 6.662 Datensätzen die Jahresbruttogehälter (Medianwerte) in den jeweiligen Berufen.

Gefragter denn je: IT-Berater und Softwareentwickler

Laut Branchenverband Bitkom erreicht die Anzahl der offenen Stellen für IT-Experten erneut eine Rekordhöhe. Auch Berater werden zunehmend attraktiver, da es Unternehmen am eigenen IT-Nachwuchs mangelt. Externe IT-Experten sind damit nicht nur besonders begehrt, sondern gehören auch zu den Top-Verdienern in Deutschland. IT-Berater verdienen rund 75.200 Euro und Entwickler im Backendbereich kommen auf 61.600 Euro.

Lukrative Aussichten für Elektrotechnikingenieure

Während Verbrennungsmotoren immer stärker ins Abseits geraten, wird der Ruf nach Elektroingenieuren umso lauter. So will nicht nur Tesla in Brandenburg einen neuen Standort für seine Elektrofahrzeuge errichten, auch Volkswagen setzt auf die Trendtechnologie und schafft bei Audi 2.000 neue Stellen. Elektroingenieure liegen derzeit bei einem Mediangehalt von rund 60.500 Euro.

Durchblick im Datendschungel: Data Scientist und Artists

Wer große Datenmengen beherrschen will, kommt nicht ohne sie aus: Data Scientists und Data Artists. Immer mehr Unternehmen sammeln allerhand Informationen über ihre Kunden und versuchen mit diesen, ihr Geschäft zu optimieren. Data Scientists gewinnen aus diesen Daten neue Erkenntnisse über das Kundenverhalten, während Data Artist für deren Visualisierung zuständig sind. Data Scientists verdienen rund 58.600 Euro verdienen und Artists bekommen 48.400 Euro.

Scrum Master überwachen agile Organisationsprozesse

Scrum kommt aus dem Projektmanagement und ist eines der bekanntesten Rahmenwerke für eine agile Organisationsstruktur. Es kommt vor allem in der Softwareentwicklung zum Einsatz und soll interdisziplinären Teams die Zusammenarbeit koordinieren. Der Scrum Master ist eine Art Teamtrainer und überwacht alle Schritte und Prozesse, damit das gewünschte Ziel möglichst ohne Verzögerung erreicht wird. Da heute viele Organisationen auf agile Arbeitsmethoden setzen, werden Scrum Master in Zukunft begehrter. Ihr Gehalt liegt bei 56.100 Euro.

Corporate Social Responsibility: besseres Image durch Nachhaltigkeit

Corporate-Social-Responsibility-Manager (CSR-Manager) vereinen ökologische, soziale und ökonomische Bereiche des Unternehmens und kümmern sich um nachhaltige Strategien, die gleichzeitig das Ansehen eines Unternehmens verbessern. CSR-Manager arbeiten eng mit PR, Marketing und der Geschäftsführung zusammen. Ihr Gehalt liegt bei 45.100 Euro.

Die Gesellschaft braucht Kranken- und Altenpfleger

Fachkräfte für die Alten- und Krankenpflege werden auch im Jahr 2020 immer wieder im Zentrum der Berichterstattung stehen. Laut dem Pflegereport 2030 der Bertelsmann Stiftung könnten bei gleichbleibendem Trend bis zum Jahr 2030 ganze 500.000 Vollzeitkräfte fehlen. „Wer sich für einen Pflegeberuf interessiert, hat definitiv keine Schwierigkeiten bei der Jobsuche. Dennoch muss es auch seitens der Politik weitere Maßnahmen geben, um den Beruf attraktiver zu machen“, sagt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de Altenpfleger verdienen derzeit ein Jahresgehalt von 32.400 Euro – Krankenpfleger kommen auf 37.900 Euro.

Zur Methodik:

Die Experten von GEHALT.de analysieren aus zahlreichen Daten die Trendberufe für das kommende Jahr. Dabei berücksichtigen sie die Sucheingaben der Nutzer auf www.gehalt.de, die Anzahl offener Stellen in ausgewählten Jobbörsen sowie Informationen aus Kunden- und Beratungsgesprächen. Die Gehaltsinformationen werden als Durchschnitts- und Mediangehälter in brutto ausgewiesen und basieren auf einer 40-Stunden-Arbeitswoche. Insgesamt wurden 6.662 Gehaltsdaten berücksichtigt.

 

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Orientierung per Praktikum – Probieren geht über Studieren

Wer in etwa weiß, wohin die berufliche Reise gehen soll, sich aber noch nicht 100%ig sicher ist oder zwischen zwei Alternativen schwankt, kann auch die Probe aufs Exempel machen – mit einem Praktikum. Ein Praktikum gibt Ihnen die Möglichkeit, das Arbeitsleben generell, einen bestimmten Beruf oder sogar einen potenziellen Ausbildungsbetrieb (und späteren Arbeitgeber) näher kennen zu lernen. Das beginnt mit einem 8-Stundentag und dem Einordnen in geregelte Betriebsabläufe – plötzlich können Sie nicht mehr selbst bestimmen, wann Mittagspause ist. Die berufsorientierenden Praktika lassen erste Rückschlüsse auf Ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen (Teamfähigkeit, selbständiges Arbeiten, Leistungsbereitschaft, Eigeninitiative, Sorgfalt) zu – Sie lernen, durch das Feedback bzw. eine Beurteilung des Betriebes, also auch etwas über sich selbst. Einfache, aber typische Tätigkeiten und Aufgaben werden Ihnen nach einer kurzen Einarbeitung übertragen. Nur Herumsitzen und den anderen bei der Arbeit zusehen ist also nicht angesagt.

Wenn das Ferienpraktikum nicht von der Schule unterstützt oder begleitet wird, sind Sie bei der Suche nach einem Betrieb und vor allem den Absprachen über die Inhalte selbst gefordert. Ganz wichtig: Sie brauchen einen festen Ansprechpartner im Unternehmen, mit dem Sie Fragen klären können und der Ihnen nach spätestens 1 Woche eine erste Einschätzung oder Beurteilung Ihrer Leistungen und Ihres Verhaltens gibt – nur so können Sie sicherstellen, dass Sie nicht die ganzen Ferien ohne echte Lernerfolge und Erkenntnisse vertrödeln. Und: Ein Ferienpraktikum ist KEIN Ferienjob! Entweder Sie wollen etwas erfahren oder Sie wollen Geld verdienen – beides zusammen geht nicht. Also: Sagen Sie bereits beim ersten Gespräch klar und deutlich, dass Sie keinen Ferienjob suchen!

Wählen Sie sorgfältig aus:

  • Was interessiert mich?
  • Was möchte ich ausprobieren?
  • Was kann ich mir als zukünftigen Beruf vorstellen?
  • Welchen Betrieb möchte ich kennenlernen?

Informieren Sie sich:

  • Wie sieht die Tätigkeit aus?
  • Was möchte ich sehen und was selbst ausprobieren?
  • Welche Abteilungen des Unternehmens möchte ich kennenlernen?

Bereiten Sie Ihr Praktikum vor (eine Liste ist hilfreich):

  • Wer ist mein Praktikumsbetreuer?
  • Welche Fragen habe ich?
  • Wie oft und wann treffen wir uns?
  • Was besprechen wir?
  • Welche Bereiche und Tätigkeiten lerne ich kennen?
  • Welche Lernfortschritte werden von mir erwartet?

Selbst Ziele setzen:

  • Was möchte ich über mich selbst erfahren?
  • Was möchte ich über den Job oder den Betrieb lernen?
  • Was will ich mit dem Praktikum erreichen?

Anhand dieser Liste können Sie dann während des Praktikums regelmäßig prüfen, ob es wirklich vorwärts geht.

Nach dem Praktikum:

Denken Sie an die Praktikumsbestätigung (und, falls vereinbart, das Praktikumszeugnis) – wichtig für Ihre Bewerbungsunterlagen! Es kann es ein paar Tage dauern, bis Sie die Unterlagen bekommen. Nach 2 bis 3 Wochen können Sie aber höflich nachfragen.

Machen Sie eine Manöverkritik:

  • Wie ist das Praktikum aus Ihrer Sicht gelaufen?
  • Wurden Ihre Erwartungen erfüllt?
  • Welche Tätigkeiten haben Ihnen gefallen und welche nicht?
  • Haben Sie etwas vermisst?

Gehen Sie Ihre Liste durch – nur so können Sie sicherstellen, dass Ihr nächstes Praktikum besser läuft.

Und nicht vergessen: Das Praktikum sollte Ihnen einen ersten Eindruck verschaffen – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wenn der Beruf oder das Unternehmen doch nichts für Sie ist, hat das Praktikum seinen Zweck voll und ganz erfüllt. Und wenn es Ihnen gefallen hat? Umso besser – dann wissen Sie, dass der „getestete“ Job zumindest in Frage kommt.

Die häufigsten Fragen:

Auf jeden Fall sollte ein Praktikumsvertrag abgeschlossen werden, in dem Dauer, Lernziele des Praktikums, Betreuer/in, Vergütung, Tätigkeiten sowie Arbeitsort und -zeit geregelt werden.

Da das Praktikum kürzer als sechs Monate ist, hat man als Praktikant/-in der Regel keinen Anspruch auf Urlaub. Auf eine Vergütung haben Sie auch keinen Anspruch – viele Betriebe zahlen aber zumindest ein Taschengeld von ein paar Hundert €.

Die Arbeitszeiten richten sich nach der betrieblichen Arbeitszeit. Die tägliche Arbeitszeit beträgt in der Regel (ohne Pausen) max. 8 Stunden. Bei Praktikanten/innen unter 18 Jahren greift aber das Jugendarbeitsschutzgesetz.

Anspruch auf ein Praktikumszeugnis besteht nicht. Üblich ist eine Praktikumsbestätigung (wer, wann, was, wo und wie lange). Wird ein Praktikumszeugnis erstellt, sollten Sie ganz genau hinsehen – was sich positiv anhört, kann ganz anders gemeint sein.

Sowohl Schüler als auch Studenten sind während eines Praktikums unfallversichert.

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Die Qual der Wahl – Ausbildung oder Studium?

Das letzte Schuljahr vergeht wie im Fluge. Wer das bedenkt, ist gut beraten, sich frühzeitig mit der Frage zu beschäftigen, wie es denn nach dem Schulabschluss weitergehen soll. Vor allem Gymnasiasten mit der begründeten Erwartung, das Abitur (mit welchem Notenschnitt auch immer) zu schaffen, stehen vor drei Optionen: Beginne ich eine Ausbildung? Oder will ich (an einer Universität oder Fachhochschule) studieren? Oder entscheide ich mich für eine Mischform aus Ausbildung und Studium, für ein sogenanntes Duales Studium? Egal welche Entscheidung man trifft, jede hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Es gilt also die Entscheidung zu treffen, die mit den persönlichen Vorstellungen und Zukunftsplanungen am ehesten übereinstimmt.

Die Ausbildung

Die Ausbildung ist der häufigste Start ins Berufsleben in Deutschland. Die Ausbildung im dualen System erfolgt an zwei Lernorten, dem Betrieb und der Berufsschule. Der praktische Teil der Ausbildung wird den Auszubildenden in den Betrieben vermittelt, den theoretischen Teil übernimmt die Berufsschule. Darüber hinaus ist es vielerorts an Berufsschulen auch möglich, Zusatzqualifikationen zu erwerben. Bei Besuch einer berufsbildenden Schule (Schule mit Berufsabschluss) ist die duale Ausbildung durch den allgemeinbildend/theoretischen Unterricht und den praktischen Werkstattunterricht sichergestellt.

Die Ausbildung in den Betrieben findet an drei bis vier Tagen pro Woche statt, an ein bis zwei Tagen (Länderrechtliche Regelungen: je nach Ausbildungsberuf und Ausbildungsjahr) werden Berufsschultage angeboten. Alternativ wird auch sogenannter Blockunterricht durchgeführt. Das bedeutet, dass der Auszubildende bzw. Lehrling für bis zu acht Wochen am Stück vollständig nur in der Schule ist. Sie wird oft ergänzt durch die überbetriebliche Ausbildung, die in eigenen Werkstätten der Handwerksinnungen und Kammern stattfindet. Diese überbetrieblichen Lehrgänge sollen die Ausbildungsdefizite, die durch die Spezialisierung vieler Betriebe entstanden sind, ausgleichen. Die Dauer solcher Lehrgänge kann drei bis vier Wochen pro Jahr betragen. Einige Lehrgänge sind, je nach Ausbildungsberuf, in der jeweiligen Ausbildungsordnung vorgeschrieben, andere sind freiwillig.

Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung abzulegen, die den Erfolg der bisherigen Ausbildung aufzeigen soll. Diese findet in etwa in der Mitte der Ausbildung statt. Am Ende der Ausbildung steht die Abschlussprüfung, in der die zu Prüfenden ihre berufliche Handlungskompetenz nachweisen müssen. Im Handwerk heißt die Abschlussprüfung traditionell Gesellenprüfung.

Vorteile einer Ausbildung

Einkommen: Wer finanziell schnell auf eigenen Füßen stehen möchte, dem bietet sich eine Berufsausbildung an. Ein Azubi verdient ab dem ersten Tag.

Schulabschluss & Noten: Für die meisten Ausbildungsberufe ist ein ordentlicher Realschulabschluss völlig ausreichend; wer ein Abitur vorweisen kann, dem stehen praktisch alle Ausbildungsberufe offen – selbst mit schlechten Noten.

Praxis, Praxis, Praxis: Eine Berufsausbildung vermittelt genau das, was in dem jeweiligen Beruf gebraucht wird. Anders als in der Schule erklärt sich damit der Sinn theoretischer Ausbildungsbestandteile sofort, denn der Azubi kann täglich in seinem Betrieb nachvollziehen, dass dieses Wissen tatsächlich gebraucht wird.

Schneller Start: Der Start ins Berufsleben erfolgt praktisch mit dem ersten Tag, Azubis werden in die betrieblichen Abläufe einbezogen und können sofort loslegen.

Übernahme: Bei guten Leistungen ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, nach Ausbildungsende übernommen zu werden. Das ist für den Betrieb ja der Sinn: Junge Menschen auszubilden und zu übernehmen, die den Betrieb und seine Abläufe schon genau kennen und das Unternehmen aktiv mit voranbringen.

Studiumsvorbereitung: Das sehen die Betriebe nicht immer gern, aber legitim ist es schon – wer nach seiner Ausbildung ein Studium beginnt, der weiß bereits, auf was es in der Praxis ankommt und wo es klemmt. Und wer sein Studium erfolgreich abschließt, der hat bei der Jobsuche die besten Karten, denn diese Mischung aus Praxiserfahrung und Theoriewissen macht aus dem Absolventen eine gesuchte Fachkraft.

Nachteile einer Ausbildung

Gehalt: Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung verdient man zwar nicht schlecht, aber gerade langfristig weniger als mit abgeschlossenem Studium. Und: Die Gehaltsschere geht immer weiter auseinander, je länger man im Berufsleben ist.

Aufstiegschancen: Die sind bei Akademikern eindeutig besser. Die Wahrscheinlichkeit einer Beförderung in die Führungsebenen eines Unternehmens ist mit abgeschlossenem Studium ungleich höher.

Das Universitäts-Studium

Universitäten kennzeichnet ihre wissenschaftliche und forschungsorientierte Ausrichtung. Es gibt zwar keinen bis ins letzte geregelten Studienablauf, so dass Sie als Student ein wenig mehr Freiraum bei der Studienorganisation haben. Trotzdem sind die organisatorischen Vorgaben seit der Einführung der Bachelor-/Master-Studiengänge heute sehr viel straffer als früher. Zugangsvoraussetzung ist in der Regel die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Mit guten oder sehr guten Noten können Sie grundsätzlich alle Studiengänge belegen; mit einer fachgebundenen Hochschulreife nur die der entsprechenden Fachrichtung. Daneben gibt es für viele Studiengänge bundesweite und/oder hochschulspezifische Zulassungsvoraussetzungen und -Tests.

Vorteile eines Universitäts-Studiums

Profundes Wissen: Wenn es ein Sachgebiet gibt, dass Sie so richtig interessiert, dann sind Sie an einer Universität richtig. Hintergründe, Geschichte, Theorien, Forschung, aktuelle Entwicklungen – an einer Universität wird mit wissenschaftlichem Anspruch gelehrt, und das merkt man.

Freiheit: Auch wenn es mit der „Akademischen Freiheit“ zu Zeiten von Bachelor und Master nicht mehr wirklich weit her ist – das Studium ist ziemlich verschult geworden – haben Sie an einer Uni immer noch die größten Freiheiten, in welche Richtung Sie Ihr Wissen erweitern möchten. Und sein Leben in einer fremden Unistadt selbst in die Hand zu nehmen, ist ja auch ein faszinierendes Stück Freiheit, nicht?

Praktika: Sind das A und O eines Studiums, denn nur so erfahren Sie jenseits der vielen Theorie, welche Richtung Ihnen am besten gefällt.

Karriere: Ein Studium wird auch in Zukunft ein Karrieresprungbrett sein, nirgends sonst sind die Aufstiegsmöglichkeiten besser. Und Akademiker werden seltener arbeitslos.

Gehalt: Wer ein Studium vorweisen kann, steigt mit einem deutlich höheren Gehalt in den Berufsmarkt ein, als etwa mit einer Berufsausbildung. Da lohnt es sich schon, während des Studiums ein paar Jahre lang den Gürtel enger zu schnallen.

Status: Ein akademischer Grad ist nicht allein eine Sache der persönlichen Eitelkeit, sondern ist (siehe oben) neben beruflichen Aspekten auch gesellschaftlich vorteilhaft, denn der persönliche Status steigt. Das wird schon relevant, wenn man eine Wohnung sucht: Vermietern sind Akademiker oft als Mieter lieber.

Nachteile eines Universitätsstudiums

Disziplin und Wille: Ein Studium dauert lange und ist anstrengend. Das hält nur durch, wer neben dem nötigen Grips auch den Willen und die Disziplin mitbringt, das Studium bis zum Abschluß durchzuziehen.

Kosten: Mehrere Jahre lang ist Schmalhans Küchenmeister, denn schließlich muss ein Student neben allerlei Gebühren auch seinen Lebensunterhalt bezahlen. Bei monatlichen Kosten zwischen 600 und 1.000 € läppern sich schnell gehörige Kosten zusammen und nebenher zu jobben ist nur eingeschränkt möglich. Auch BAföG und Studienkredite sind nur ein kleiner Trost, denn beides muss man schließlich nach Studienende zurückzahlen.

Wenig Praxis: Universitäten vermitteln sehr viel Theorie. Wie diese dann in die Praxis umzusetzen ist, steht allerdings nicht auf dem Lehrplan. Hier sind Praktika sehr wichtig.

Das Fachhochschul-Studium

Fachhochschulen (oder auch Hochschulen der angewandten Wissenschaften, University of Applied Sciences) bilden mit einem stärkeren Praxisbezug aus und bieten hauptsächlich Studiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Design und Sozialwesen an. Der Ablauf des Studiums ist klar in der Studienordnung definiert. Oft muss vor Studienbeginn auch ein fachspezifisches Praktikum absolviert werden. Zugangsvoraussetzung ist die Fachhochschulreife.

Vorteile eines Fachhochschul-Studiums

Mehr Praxis: Allein schon durch vorgeschriebene Pflichtpraktika ist der Praxisbezug deutlich größer. Und auch der Stoff wird weniger theorielastig vermittelt.

Unternehmenskontakte: Pflichtpraktika sorgen frühzeitig für Kontakte zu Firmen, die nach Studienende für den Berufseinstieg sehr nützlich sind; auch Diplomarbeiten entstehen häufig im Rahmen von Kooperationen.

Struktur: Wer Probleme hat, sich selbst effizient zu organisieren, ist an einer FH goldrichtig, denn das Studium ist stark verschult. Feste Stundenpläne und klar strukturierte Abläufe sorgen dafür, dass auch schlechter organisierte Studenten nicht den Anschluss verlieren.

Nur Fachabi: An einer FH ist keine allgemeine Hochschulreife erforderlich, das Fachabi tut´s auch.

Nachteile eines Fachhochschul-Studiums

Image: Noch immer haben FH-Abschlüssen bei vielen Unternehmen nicht den gleichen guten Ruf wie Universitätsabschlüsse. Das spiegelt sich auch im Einstiegsgehalt wider, dass bei FH-Absolventen etwas unter denen von Uni-Absolventen liegt.

Kosten: Hier ist kein großer Unterschied zu einer Uni festzustellen, wenn überhaupt. Die Kosten liegen praktisch gleichauf.

Das Duale Studium

Das Duale Studium bezeichnet eine Sonderform, nämlich das berufsbegleitende Studium an der Dualen Hochschule (DH). Die Besonderheit: An einer Dualen Hochschule kann nur studieren, wer einen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen vorweisen kann. Duale Studiengänge werden jedoch nicht in allen Fachrichtungen angeboten; am häufigsten sind Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Wirtschaftsinformatik.

Vorteile eines Dualen Studiums

Gehalt: Ein Duales Studium beinhaltet immer auch ein Gehalt, das vom ausbildenden Betrieb bezahlt wird. Das bedeutet deutlich mehr finanzielle Spielräume als bei jeder anderen Art zu studieren.

Theorie und Praxis: Durch die konkrete Einbindung in ein bestimmtes Unternehmen und sich abwechselnde Theorie- und Praxisphasen besteht ständig ein konkreter Bezug zur realen Arbeitswelt, was Vieles verständlicher, sinnvoller und nachvollziehbarer wirken lässt.

Zwei für eines: „Dual“ bedeutet, dass nicht nur eine Ausbildung, sondern gleichzeitig ein akademisches Studium absolviert wird. Das heißt: In relativ kurzer Zeit hat man nicht nur einen Berufsabschluss, sondern auch einen Studienabschluss in der Tasche.

Übernahme: Das Unternehmen, bei dem Sie ein Duales Studium absolvieren, übernimmt Sie mit höchster Wahrscheinlichkeit – nur aus diesem Grund trägt der Betrieb schließlich die hohen Kosten.

Kein Abitur: Aber die Fachhochschulreife sollte es zumindest sein. Damit kommt ein Duales Studium auch für begabte und engagierte Realschulabsolventen in Frage.

Aufstiegschancen: Wer sein Duales Studium mit Erfolg abschließt, kann mit besten Karriereperspektiven rechnen; Gehalt und Aufstiegschancen sind überdurchschnittlich gut.

Nachteile eines Dualen Studiums

Freizeit: Gibt es nur sehr wenig, Ausbildung und Studium zugleich bedeutet eine Doppelbelastung, die kaum Raum für anderes lässt. Fleiß und Durchhaltevermögen sind unverzichtbar.

Festlegung: Das Unternehmen, bei dem Sie ein Duales Studium absolvieren, prägt Sie auf die eigenen Anforderungen und bildet vorrangig für die eigenen Bedürfnisse aus. Das kann ggfls. einen späteren Wechsel erschweren.

Nur Bachelor: Der Erwerb eines Masters (oder gar eine Promotion) sind nicht vorgesehen. Für den Start ins Berufsleben muss also ein Bachelor reichen.

Fazit:

Die Wahl fällt nicht leicht. Neben Interesse sind auch berufliche Perspektiven, finanzielle Aspekte, Arbeitsplatz-Sicherheit und die eigene Persönlichkeit wichtige Entscheidungsgrößen: Brauche ich (stark) strukturierte Abläufe? Oder kann ich mich über mehrere Jahre selbst motivieren, um laufend am Ball zu bleiben? Der erste Schritt sollte eine gründliche Selbstanalyse darstellen; erst wenn Sie sich ein ungeschminktes Bild ihrer eigenen Persönlichkeit und ihrer Fähigkeiten gemacht haben, können Sie eine fundierte Entscheidung über Ihre berufliche Zukunft treffen. Damit Ihre Zukunft nicht zum Glücksspiel wird.

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Was will und was kann ich werden?

Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann. Oder Lokomotivführer. Oder noch besser Influencer oder Fashionblogger? Oder doch nicht? Wie finde ich eigentlich den richtigen Beruf für mich? Was liegt mir und interessiert mich? Und was nicht? Wer hilft mir bei der Orientierung?

Eines gleich vorweg: Die Zeiten einer beruflichen Karriere vom Azubi zum Vorstandsvorsitzenden in ein und demselben Unternehmen sind definitiv vorbei. Wer jetzt eine Ausbildung beginnt, kann davon ausgehen, dass er oder sie den Betrieb auf jeden Fall, den Standort mit hoher und die Branche bzw. den ausgeübten Beruf mit einiger Wahrscheinlichkeit im Laufe des Lebens wechseln wird, in der Regel sogar mehrfach. Die richtige Wahl des Ausbildungsberufes bleibt natürlich weiterhin eine wichtige Entscheidung; allerdings lautet das Urteil nicht (mehr) „lebenslänglich“.

1. Selbsteinschätzung:

Am Beginn der Überlegungen über den zukünftigen Beruf steht häufig die Frage „Was interessiert mich?“. Das ist grundsätzlich nicht falsch, allerdings sollten Sie dieses Thema doch etwas umfassender angehen. Hilfreich ist es, einmal eine Art „Datenblatt“ von sich selbst anzulegen. Also eine ehrliche (!) Übersicht der eigenen Stärken und Schwächen, Vorlieben und Abneigungen. Hierbei geht es nicht um die der schulischen Leistungen, als vielmehr um eine Art persönlicher Beschreibung.

Also: Mache ich lieber etwas mit den Händen, mit Materialien und Werkzeug? Oder sitze ich lieber vor dem PC? Faszinieren mich Technik oder Maschinen ganz allgemein? Gehe ich gern mit Menschen um? Kann ich andere gut überzeugen oder sogar begeistern? Mache ich gerne etwas in der Gruppe/im Team? Oder beschäftige ich mich lieber allein? Bin ich eher analytisch veranlagt und löse Probleme nach gründlicher Überlegung möglichst aller Konsequenzen? Oder entscheide ich eher schnell und aus dem Bauch heraus? Habe ich gern Abwechslung und ständig etwas Neues? Oder fühle ich mich wohler, wenn ich mich auf bestimmte Regeln und Abläufe verlassen kann? Prüfen Sie sich selbst kritisch: In welchen Situationen fühlen Sie sich wohl? In welchen eher nicht? Welche Aufgaben übernehmen Sie freiwillig und wovor drücken Sie sich eher?

Wichtige Informationen kann Ihre Freizeit liefern: Was machen Sie gern? Sind Sie ständig mit Freunden unterwegs oder kennen Sie eigentlich nur die Playstation so richtig gut? Sind Sie in einem Verein? Schachspieler oder American Football? Welche Hobbies haben Sie? Warum eigentlich? Was gefällt Ihnen an Ihren Hobbies besonders? Achtung: Es geht bei dieser Analyse nicht um Wünsche, Träume oder Idealvorstellungen, sondern um eine möglichst realistische Einschätzung Ihrer Person. Und es geht auch nicht darum, wie „gut“ oder „schlecht“ Sie sind – am Ende dieser Betrachtung sollte also keine positive oder negative Bilanz stehen nach dem Motto „Es gibt viel mehr, was ich nicht kann oder was mich nicht interessiert“. Zu diesem frühen Zeitpunkt sollten Sie möglichst nicht schon an bestimmte Berufe denken, die Sie interessieren oder die im Freundeskreis gerade angesagt sind. Und auch die schulischen Leistungen oder der (angestrebte) Abschluss sollte (noch) kein Ausschlusskriterium oder eine gedankliche Bremse sein.

Und denken Sie (einmal) nicht ans Geld, also die Verdienstmöglichkeiten! Schon gar kein Kriterium sollte eine möglichst hohe Ausbildungsvergütung sein – die maximal 3 Jahre als Azubi gehen relativ schnell vorüber. Wer nicht erbt (oder im Lotto gewinnt bzw. bei Günther Jauch) wird mindestens 40 Jahre arbeiten (müssen) – wie sich die Gehälter einzelner Berufsbilder in dieser Zeit entwickeln, lässt sich wirklich nicht verlässlich prognostizieren. Selbst ein extrem gutes Gehalt verliert schnell seinen Reiz, wenn es in einem Job oder mit einer Tätigkeit verdient wird, die Ihnen nicht liegt oder die Sie nicht mögen – Lohn ist kein Schmerzensgeld. Natürlich verdient ein Bankkaufmann, zumal mit Studium (die finanziell knappe Studienzeit wird nach dem Abschluss durch höhere Einstiegsgehälter in der Regel wieder ausgeglichen), mehr als ein Landschaftsgärtner. Nach 5 oder 10 Jahren Berufserfahrung werden aber mehr Landschaftsgärtner eine eigene Gärtnerei besitzen als Bankkaufleute eine eigene Bank – raten Sie einmal, wer dann die besseren Einkommensmöglichkeiten hat.

2. Überprüfung von außen:

Als nächsten Schritt lassen Sie diese Selbsteinschätzung von jemand überprüfen. Das kann ein guter Freund/eine gute Freundin sein, die Eltern, ein Lehrer des Vertrauens oder der Trainer im Sportverein – eben jemand, der Sie gut kennt und halbwegs ehrlich zu Ihnen ist. Stellen Sie aber nicht die Frage „Ich möchte Schlachter werden – glaubst Du, ich kann das?“, sondern sprechen Sie darüber, ob Ihr Bild von sich selbst stimmt oder ob andere Sie vielleicht anders wahrnehmen. Bitten Sie um eine Einschätzung Ihrer Person nach ähnlichen Kriterien, aber nicht um die gleichen Antworten. Und streiten Sie nicht – es gibt bei diesem Thema kein richtig oder falsch! Nehmen Sie einen anderen Eindruck oder ergänzende Hinweis als nützliche Hilfe, nicht als Kritik an Ihrer Person an! Und sprechen Sie nicht nur mit einer Person über dieses Thema – je mehr Urteile Sie bekommen, umso besser (nein, wir empfehlen keine Umfrage unter allen Schülern Ihrer Klasse). Stimmt danach Ihre eigene Einschätzung und das Feedback der anderen einigermaßen überein – Glückwunsch! Offenbar kennen Sie sich recht gut.

Und wenn nicht? Fragen Sie sich kritisch, ob Ihre SELBSTeinschätzung ehrlich war. Oder ob Sie nicht vielleicht doch auf einen bestimmten Eindruck, ein „Ziel“ oder ein Ideal hinauswollten. Und fragen Sie Ihre Gesprächspartner, WARUM abweichende Eindrücke bei ihnen entstanden sind – Ihr für Sie logisches Verhalten in einer bestimmten Situation ist für alle anderen vielleicht völlig unlogisch bzw. wird ganz anders verstanden, als es Ihre Absicht war.

3. Abgleich:

Haben Sie ein einigermaßen zutreffendes Profil von sich erstellt, ist die nächste Frage die nach den dazu „passenden“ Berufen. Spätestens an dieser Stelle kommen naturgemäß Eltern, Freunde usw. ins Spiel. Wichtiger als Fragen nach Gehalt, Arbeitszeit oder Karrieremöglichkeiten sind in jedem Fall Themen wie „Was ist der Schwerpunkt der Tätigkeit?“, „Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?“ und „Was wird als Ergebnis eines Tages/einer Woche/eines Monats erwartet?“. Nutzen Sie möglichst viele Möglichkeiten, mit anderen über deren Beruf zu sprechen – die (ehrliche) persönliche Auskunft ist durch nichts zu ersetzen!

Allerdings werden Sie es kaum schaffen, auf diese Weise auch nur ansatzweise einen vollständigen Überblick der für Sie in Frage kommenden Berufe zu bekommen. Und es wäre doch ärgerlich, wenn Sie Ihren Traumberuf nur deswegen verpassen, weil Sie ihn schlichtweg nicht kennen, oder? Also ab zur Beratung durch die Fachleute bei der Arbeitsagentur zum:

4. Check beim Profi:

Ein wichtiges Informationsangebot (nicht nur) für die erste Orientierungsphase sollten Sie nicht einfach links liegen lassen. Nämlich das Internetangebot (und natürlich die Filialen vor Ort) der Agentur für Arbeit. Das Onlineportal www.arbeitsagentur.de bietet zahlreiche Services und Informationen rund um die Themen Berufs- und Studienorientierung, Ausbildung und Studium:
das Erkundungstool CHECK-U!

Sie sind auf der Suche nach einer passenden Ausbildung oder einem passenden Studium? Check-U – das Erkundungstool der Bundesagentur für Arbeit hilft Ihnen, Ihren beruflichen Weg zu finden.

Anhand Ihrer ermittelten Stärken hilft es Ihnen herauszufinden, mit welchen der vielen Ausbildungsberufe und Studienfelder Sie sich bei Ihrer Berufsorientierung näher beschäftigen sollten.

Das Erkundungstool ermittelt anhand psychologisch fundierter Testverfahren, was Sie können und wofür Sie sich interessieren. So wissen Sie genau, wo Sie stehen und welche beruflichen Möglichkeiten zu Ihnen passen.

Das Erkundungstool ist einfach und selbsterklärend aufgebaut. Mit verschiedenen Fragen und Aufgaben testen Sie sich und erhalten Ergebnisse mit individuell zu Ihnen passenden Ausbildungsberufen und Studienfeldern. Bereits nach einem Test erhalten Sie ein Ergebnis. Je mehr Tests Sie abschließen, desto aussagekräftiger sind Ihre Ergebnisse.
Sie bekommen eine Übersicht Ihrer Eigenschaften und Kompetenzen – Ihr ganz persönliches Kompetenzprofil. Im Tool finden Sie außerdem eine Ausbildungsplatzbörse und eine Studiensuche mit vielen Angeboten.

Noch Fragen?

Unter 0800/4 555500 einen Termin machen, vorher alles notieren, was Sie wissen wollen und dann löchern Sie die Experten mit Ihren Fragen, bis auch der letzte offene Punkt zu Ihrer Zufriedenheit geklärt ist!

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