Englischkenntnisse von Deutschen unter 20 Jahren haben sich verschlechtert

Englischkenntnisse von Deutschen unter 20 Jahren haben sich verschlechtert

Ende 2018 erschien zum 8. Mal der EF English Proficiency Index (EF EPI), ein Ranking, das Englischkenntnisse in 88 Ländern und Regionen weltweit vergleicht. Die ersten drei Plätze belegen Schweden, die Niederlande und Singapur, aber auch Deutschland schaffte es erneut unter die ersten Zehn. Für den jährlich erscheinenden EF EPI wertet das Bildungsunternehmen EF Education First die Ergebnisse seiner weltweit stattfindenden Englisch-Tests aus – in diesem Jahr: 1,3 Millionen Testergebnisse von Erwachsenen ab 18 Jahren.

Im internationalen Vergleich liegt Deutschland vor seinen Nachbarländern Belgien und Österreich auf dem zehnten Platz.

Deutschland: Sechs Bundesländer verbessern sich, Hamburg bleibt im Ranking Nummer 1

LSP IN CAP18 08

Innerhalb Deutschlands liegen die Bewohner Hamburgs mit ihren Englischkenntnissen auf Platz 1 des Sprachniveaus. Sechs Bundeländer konnten sich im Vergleich zum EF EPI 2017 verbessern: Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein erreichten mit der Einstufung „sehr gut“ nun ebenfalls die höchste Bewertung. Hier liegen sie nun gleichauf mit Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, die bereits im Report 2017 unter den Top-Bundesländern lagen.

18- bis 20-Jährige rutschen ab, Frauen haben die Nase vorn

Während die jungen Erwachsenen in Deutschland im Alter von 18 bis 20 Jahren beim EF EPI 2017 noch mit 71,20 Punkten die Gruppenführung übernahmen, erreichten sie jetzt nur noch 65,66 Punkte und sind somit die einzige Gruppe, deren Punktzahl im Vergleich zum Vorjahr sank. Bei allen anderen Altersklassen zeichnete sich mit gesteigerten Punktzahlen ein positiver Trend ab – die Erwachsenen im Alter von 30 bis 40 Jahren holten sogar um 5 Punkte im Vergleich zum Vorjahr auf.

Beim altersübergreifenden Geschlechtervergleich setzte sich zudem ein Trend der vergangenen Jahre weiter fort: Die Frauen in Deutschland schnitten mit 65,41 Punkten rund 4 Punkte besser ab als die Männer mit 61,37.

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