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Smartwatches: Weniger smart als versprochen

Im Test von 13 Smartwatches schneiden nur zwei Geräte gut ab, und zwar die teuersten Modelle von Apple und Garmin. Einige von der Stiftung Warentest geprüften Smartwatches patzen vor allem bei den versprochenen Fitnessfunktionen: Puls bestimmen, Strecke messen, Kalorienverbrauch ermitteln – oft lagen die vermeintlich smarten Begleiter hier daneben.

Auch das zweite Versprechen lösten sie nur selten ein: Basisfunktionen wie Telefonieren, Textnachrichten senden und Navigieren klappte oft nicht gut. So zeigen nur zwei Smartwatches SMS-Nachrichten komplett mit Emojis, drei Geräte zeigen nur den Anfang der SMS-Nachricht. Und nur fünf Geräte haben eine integrierte Navigation, die im Test gut abschneidet.

Beim Thema Datenschutz hat fast jede Smartwatch Lücken. So erheben zahlreiche Uhren persönliche Daten, die für die Funktion der Uhr nicht erforderlich sind. Und die Uhren von Apple, Emporio Armani, Fitbut, Huawei, Samsung und Withings räumen sich in der Datenschutzerklärung das Recht ein, personenbezogene Daten an Dritte weiterzugeben.

Die Preise der getesteten Uhren liegen zwischen 66 und 480 Euro. Die Smartwatch von Xlyne ist insgesamt mangelhaft, MyKronoz und Fitbit sind ausreichend.

Der Test ist online unter www.test.de/smartwatches abrufbar.

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Ist ein Studium was für mich? Oder nicht?

Das letzte Schuljahr ist angebrochen. Noch wenige Monate und das Thema „Schule“ ist Geschichte. Und dann? Auch wenn so mancher darauf (noch) keine Lust hat, weil das „Hotel Mama“ so bequem ist: Sie haben keine Zeit mehr zu vertrödeln. Wissen Sie, was Sie werden wollen? Wollen Sie eine klassische Ausbildung beginnen? Wollen Sie studieren? Oder interessiert Sie der Mittelweg aus Ausbildung und Studium, das „Duale Studium“?
Im Folgenden soll es vor allem um die Entscheidung gehen, ob ein Studium für Sie das Richtige ist. Ob Studium ja oder nein – in den nächsten Monaten müssen Sie eine Entscheidung treffen, die für Ihr zukünftiges Leben (nicht nur Ihr Berufsleben!) von zentraler Bedeutung ist. Sie sollten die nächste Zeit also nutzen, um sich Klarheit zu verschaffen, was Sie eigentlich wollen. Nicht nur, weil die Uhr tickt, sondern auch, weil so eine Entscheidung gut überlegt sein will.

Um es gleich zu Anfang loszuwerden: Nicht immer ist ein Studium die beste Wahl. Wer nach Realschulabschluss oder Abitur sein Berufsleben mit einer Ausbildung beginnen möchte, kann verschiedene Gründe haben: den einen schrecken die Kosten sowie ein langes und theorielastiges Studium, ein anderer hat einen Traumberuf, den man gar nicht studieren kann, der nächste möchte eine praktische Grundlage legen, bevor er/sie (vielleicht) studiert oder möchte möglichst schnell finanziell unabhängig werden.

Ein wesentlicher Grund, warum sich jemand, der für ein Studium qualifiziert wäre, dennoch für eine Ausbildung entscheidet, liegt oft im sozialen Umfeld, denn Eltern, Verwandte und Bekannte empfehlen häufig ihren eigenen Ausbildungs- und Berufsweg. Das ist verständlich, denn hier haben sie eigene Erfahrungen. Das führt dazu, dass Eltern, die studiert haben, auch ihren Kindern empfehlen, zu studieren; umgekehrt empfehlen Eltern, die eine Ausbildung gemacht haben, ihren Kindern häufig, ebenfalls eine Ausbildung zu absolvieren. Doch die Ausbildungs-Empfehlung der Eltern entspricht in vielen Fällen nicht den Talenten ihrer Kinder.

Studien zeigen, dass rund 50 % der Abiturienten aus nicht-akademischen Familien ihre Chance auf ein Studium nicht wahrnehmen. Dabei spielt die finanzielle Situation eine große Rolle, vor allem wegen der Kosten eines Studiums. Fördermittel wie BaföG oder Stipendien ermöglichen jedoch auch dann ein Studium, wenn die Eltern nicht in der Lage sein sollten, ein Studium zu finanzieren.

Was spricht für ein Studium?

Betrachtet man allein die Fakten, so springt ein wichtiges Argument für ein Studium sofort ins Auge: Akademiker weisen die mit Abstand geringste Arbeitslosenquote auf dem Arbeitsmarkt auf. In vielen Berufen werden hochqualifizierte Mitarbeiter gesucht, der Bedarf wächst ständig. Zudem ist man durch viele Hochschulabschlüsse nicht auf einen einzigen Beruf festgelegt und hat somit verschiedene Möglichkeiten, in den Arbeitsmarkt einzusteigen – Flexibilität ist immer mehr gefragt.

Langfristig entscheidend sind aber die eigenen Interessen: Wer schon in der Schule an bestimmten Fächern Spaß hatte und gute Noten vorweisen konnte, hat die besten Karten, wenn er hier mit einem Studium sein Wissen ausbauen und vertiefen möchte.

Daneben schult ein Studium auch sogenannte „soft skills“: Selbständigkeit, Sozialkompetenz und abstraktes Denken sind auch im späteren Berufsleben wichtig. Außerdem: Ein Studium kann eine Eintrittskarte sein. In vielen Berufen (z.B. Journalismus) ist ein Studium zwar nicht zwingend erforderlich, steigert die beruflichen Chancen aber deutlich. Schlüsselqualifikationen wie die Fähigkeit, komplexe Themen selbständig zu recherchieren, zu analysieren und zu vermitteln fallen nicht vom Himmel. Derlei Kompetenzen lassen sich eben tatsächlich am ehesten durch ein Studium erwerben und werden auf dem Arbeitsmarkt sehr geschätzt.

Schlussendlich sind die Karrieremöglichkeiten deutlich besser: Akademiker finden nicht nur schneller einen Job, sondern steigen unternehmensintern in der Regel auch schneller auf. Die Investition in ein Studium (Zeit, Geld & Arbeit) rechnet sich also nicht nur finanziell – Akademiker haben auch die besseren Chancen auf die spannenden beruflichen Positionen.

Erste Orientierung:

Wenn Ihnen klar ist, wo Ihre Stärken liegen, was Sie interessiert und dass Sie sich in ein Studium stürzen wollen, ist der erste, wichtigste Schritt schon getan. Dann haben Sie sich vermutlich auch ­bereits von romantischen, aber nicht sehr realistischen Zukunftsträumen wie „Diplomat“ oder „Tierarzt in der Serengeti“ verabschiedet. Wenn Sie also bereits wissen, dass Sie studieren möchten: Glückwunsch! Dann sollten Sie sich die passende Beratung über die geeignete Uni, die Finanzierung und den ganzen Papierkram aber auch bei Profis holen. Denn selbst wenn Eltern, Lehrer, Bekannte, ältere Geschwister oder Freunde aus eigener Erfahrung sprechen sollten: Die meisten Tipps sind hoffnungslos veraltet. So gab es z.B. das Bachelor-/Master-System früher noch gar nicht. Auch die Zulassungsregularien verlangen Beratungs-Profis, die Sie z.B. bei den Zentralen Studienberatungsstellen der Universitäten oder den Beratungsteams der Arbeitsagenturen finden.

Wer über ein Studium in Bayern nachdenkt, dem sei die Seite www.studieren-in-bayern.de ans Herz gelegt: Hier finden Sie alle Infos über die hiesige Studienlandschaft, viele Hilfen zur Entscheidungsfindung, Finanzierung, Zugangsvoraussetzungen, Fristen sowie Informationen und Ansprechpartner. Wer im Schwabenländle studieren möchte, findet entsprechende Infos unter www.studieren-in-bw.de und www.studieninfo-bw.de

Wenn Sie noch nicht so richtig wissen, was Sie studieren möchten und wo Ihre Stärken liegen, blicken Sie einfach mal über den „Tellerrand“ des Landes Bayern: Machen Sie den Orientierungstest (OT) zur Studienorientierung und Bewerbung, der von den baden-württembergischen Hochschulen erstellt wurde. Den Orientierungstest finden Sie unter www.was-studiere-ich.de; er hilft Ihnen bei der Frage, welche Studienfächer und Berufe zu Ihren Interessen und Fähigkeiten passen. Neben dem ca. 15 Minuten dauernden „Pflichtteil“ gibt es dort auch einen neuen Fähigkeitstest, den wir nur empfehlen können. Praktisch: Sie können den Test aufteilen, unterbrechen und später wieder fortsetzen. Am Ende erhalten nur Sie eine Auswertung mit Informationen zu Ihren Studieninteressen und -fähigkeiten und Empfehlungen im Hinblick auf Studiengänge und Berufsmöglichkeiten.

Hilfreich ist auch www.studienwahl.de, auf der Sie unter dem Menüpunkt „Orientieren!“ ebenfalls viele Tipps und Hinweise für das richtige Studienfach finden. Wer sich zunächst grundlegend über die Studienabschlüsse Bachelor und Master informieren möchte oder sich dafür interessiert, was sich gegenüber den früheren Abschlüssen geändert hat, dem sei ebenfalls die Seite www.studieren-in-bayern.de empfohlen, die ausführlich die Unterschiede, verschiedenen Facetten der Bologna-Reform sowie ihre Vorgeschichte erläutert. Wenn es schon konkreter in Richtung Studium geht, dann sollte man sich vor Ort, also am besten direkt in einer Uni in der Nähe oder sogar der Wunsch-Hochschule informieren. Die Kontaktinfos aller Hochschulen in Deutschland finden Sie unter www.hochschulkompass.de.

Hilfe bei der Arbeitsagentur:

Experten für die Berufswahl sind die Studien- und Berufsberater/innen der Agenturen für Arbeit. Sie kennen alle wichtigen Bausteine für eine sinnvolle und zielführende Entscheidungsfindung. Carmen Gutierrez Gnam, Pressesprecherin der Agentur für Arbeit Stuttgart, beschreibt den Sinn eines Beratungsgesprächs folgender maßen: „Es gibt eine große Bandbreite an Möglichkeiten, um das Thema Berufswahl anzugehen. Nicht immer ist es sinnvoll, alle Instrumente auch einzusetzen. Welche im Einzelfall besonders gut passen, kann bei einem Beratungsgespräch schnell festgestellt werden.“ Denn die „Orientierungstools“ reichen von Self Assessment Verfahren über Entscheidungsworkshops oder Vorträge bis hin zu Praktika oder Schnupperstudium. „Dabei bleibt den meisten gerade mal Zeit, ein, höchstens zwei Praktika zu absolvieren oder auch mal eine Hochschule von innen zu sehen.“

Ob die Vorstellungen mit der Realität übereinstimmen, kann problemlos in einem Beratungsgespräch festgestellt werden. Die Studien- und Berufsberater merken schnell, ob sich jemand schon im Vorfeld über Wunschberufe informiert hat und ob diese ehrlich mit den eigenen Interessen abgeglichen wurden. Wem nüchterne Beschreibungen im Internet nicht genügen, sollte so oft wie möglich das Gespräch mit Berufspraktikern oder Studierenden suchen, um von deren Erfahrungen und Erzählungen zu profitieren.

Hilfreich ist es, Self Assessment Verfahren im Netz zu durchlaufen. Diese sind extrem gut als Einstiegs“tool“ in die Studien- bzw. Berufsorientierung geeignet. Besonders viel erfährt man anhand von Tests, die nicht nur die reinen Interessen und Vorlieben abfragen, sondern auch Aufschluss geben über Fähigkeiten und Kompetenzen. Zum Beispiel mit dem Selbsterkundungstool der Bundesagentur für Arbeit, kurz SET, unter www.arbeitsagentur.de/selbsterkundungstool

Diese Tests dauern zwischen 1 und 2 Stunden. Man kann zwischendurch Pausen einlegen, sich jederzeit wieder einloggen und an derselben Stelle weitermachen.

Weitere Informationen zum Thema Studium finden Sie hier – jede Menge Links haben wir hier zusammengestellt.

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Die beliebtesten Gesellschaftsspiele der Deutschen

„Mensch ärgere dich nicht“ ist das am meisten verbreitete Gesellschaftsspiel in Deutschland: Das ist das Ergebnis einer Statista-Umfrage unter 1.021 Befragten ab 18 Jahren. Darin gaben 77 % der Befragten an, dass sie das bekannte Brettspiel zuhause hätten. Am zweithäufigsten sind „Memory“-Spiele und „Monopoly“ (jeweils 70 %). 21 % der Befragten gaben an, das Strategiespiel „Die Siedler von Catan“ zu besitzen. Brettspiele sind in Deutschland nach wie vor beliebt. Im vergangenen Jahr betrug der Umsatz mit Gesellschaftsspielen rund 550 Millionen Euro.

Mensch ärgere dich nicht 77%
Memory 70%
Monopoly 70%
Uno 67%
Spiel des Lebens 33%
Tabu 27%
Risiko 22%
Trivial Pursuit 22%
Die Siedler von Catan 21%
Cluedo 15%

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Fake News? Welchen Medien vertrauen die Deutschen?

Das Vertrauen in Medien ist 2019 wieder leicht gesunken. In einer aktuellen Umfrage des Westdeutschen Rundfunks (WDR) gaben 61 % der Befragten an, Informationen in Medien generell zu vertrauen. 2018 waren es noch 65 % gewesen. Allerdings gab es auch schon schlechtere Werte in 2015 und 2016. Von allen Medienformen vertrauen die Deutschen dem öffentlich-rechtlichen Radio am meisten: 78 % der Befragten gaben an, dieses für glaubwürdig zu halten. Auf Platz zwei stehen Tageszeitungen in Printversion (76 %), gefolgt vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen (74 %). Eher unglaubwürdig finden die Deutschen dagegen die Boulevardpresse. Sie landet bei der Glaubwürdigkeit auf dem vorletzten Platz.

Glaubwürdig weniger glaubwürdig
Öffentlich-rechtliche Radiosender 82% 15%
Öffentlich-rechtliche Fernsehsender 77% 22%
Tageszeitungen 71% 24%
Private Radiosender 41% 48%
Internet im Allgemeinen 30% 56%
Private Fernsehsender 27% 69%
Boulevardpresse 6% 89%
Soziale Medien und Netzwerke wie Facebook 5% 75%

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Die besten Smartphones von Einsteigergerät bis Luxusklasse

Das beste Smartphone von über 100 in den vergangenen zwei Jahren getesteten ist eins von Samsung. Es bleibt trotz neuer Konkurrenz von Apple an der Spitze. Es gibt aber zahlreiche andere Smartphones für verschiedene Ansprüche und Budgets. Die Experten der Stiftung Warentest listen insgesamt 37 Spitzenreiter auf: Modelle mit der besten Kamera oder dem besten Akku, die besten „Kleinen“ und die Sieger unter 200 sowie unter 500 Euro.

Wem eine gute Kamera wichtig ist, der kommt an Apple und Samsung nicht vorbei. Für manche ist die Handykamera aber nicht so wichtig und kein Grund, 1.000 Euro und mehr für ein Smartphone hinzulegen. Auch Huawei hat einige richtig gute Smartphones im Angebot. Eins ist mit seiner ordentlichen Kamera und seinem guten Akku eine echte Alternative und zählt mit einem Preis von 615 Euro außerdem zu den günstigeren Modellen der Bestenliste. Allerdings ist unklar, ob Huawei in Zukunft noch mit Android-Updates und Diensten wie Google Maps versorgt wird.

Wer wenig Geld ausgeben will, findet mit einem Gerät von Xiaomi einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung. Für weniger als 200 Euro bietet es zum Beispiel eine gute Akkulaufzeit. Leichte Schwächen zeigt es hingegen bei der Kamera. Laut einer Zufriedenheitsumfrage der Stiftung Warentest sind stolze 97 Prozent der Xiaomi-Kunden zufrieden mit ihrem Gerät. Das sind mehr als bei Samsung und Apple.

Der Test Smartphones findet online unter www.test.de/handys.

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