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Schülerstipendium: Jetzt für Lehramt Mintoring bewerben!

Lehrkräfte in MINT-Fächern sind dringend gesucht. Deswegen unterstützt das Stipendienprogramm Lehramt Mintoring gezielt Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg, die nach dem Abitur Lehramt in einem MINT-Fach studieren möchten. Das Stipendium bietet neben Workshops, Coaching-Angeboten und digitalen Lernformaten auch eine materielle Unterstützung. Lehramt Mintoring wird von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) in Kooperation mit der Dieter Schwarz Stiftung und der Vector Stiftung angeboten. Schülerinnen und Schüler können sich bis zum 30. Juni 2021 bewerben.

Die Schülerzahlen steigen, die Anzahl von Lehrkräften in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sinkt jedoch seit vielen Jahren. Um diesem Trend entgegen zu wirken, bestärkt das Stipendienprogramm Lehramt Mintoring Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg in ihrem Wunsch, den Lehramtsberuf zu ergreifen. Die Förderdauer kann bis zu vier Jahren umfassen, setzt in den letzten Jahren der Schulzeit an und begleitet die Jugendlichen bis in die ersten zwei Semester an der Hochschule.

Jugendliche aus Baden-Württemberg mit Interesse an einem Lehramtsstudium im MINT-Bereich können sich bis zum 30. Juni 2021 bewerben unter: www.sdw.org/lehramt-mintoring

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Die meistgesprochenen Muttersprachen der Welt

Am 21. Februar war Internationaler Tag der Muttersprache. Der von der UNESCO ausgerufene Gedenktag soll der Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit dienen. Weltweit gibt es heute rund 6.500 Sprachen. Ein Problem stellt die Unterscheidbarkeit von Sprachen und Dialekten dar, die zum Teil stark voneinander abweichen können. So gibt es im Andenraum Südamerikas allein 39 verschiedene Quechua-Sprachen oder – je nach Definition – Dialekte.

Die Muttersprache mit den meisten Sprechern ist laut der sprachwissenschaftlichen Datenbank Ethnologue das chinesische Mandarin, das von rund 917 Millionen Menschen gesprochen wird. Auf Platz zwei steht Spanisch, mit 460 Millionen Muttersprachlern weltweit, gefolgt von Englisch (379 Millionen) und Hindi, der Amtssprache Indiens (341 Millionen). Zum Vergleich: Deutsch wird lediglich von 76 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen.

Gut die Hälfte aller weltweit gesprochenen Sprachen ist vom Aussterben bedroht. Minderheitensprachen mit weniger als 10.000 Sprechern werden häufig nicht an nachfolgende Generationen weitergegeben. Einige davon sind nicht einmal dokumentiert und könnten irgendwann in Vergessenheit geraten. Der Gedenktag am 21. Februar soll auch diese Sprachen als Zeichen kultureller Identität ins Bewusstsein rücken.

Mandarin 917 Mio
Spanisch 460 Mio
Englisch 397 Mio
Hindi 341 Mio
Deutsch 76 Mio
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Schnupperstudium bietet Orientierung nach dem Abitur

Mit dem Abitur geht oft auch ein Lebensabschnitt zu Ende – und viele neue Möglichkeiten stehen offen. Bei der Entscheidung für die passende Studienrichtung bietet das kostenfreie Schnupperstudium #whynottry der SRH Fernhochschule Orientierung.

Mit dem Schnupperstudium können Abiturientinnen und Abiturienten drei Monate lang Hochschulluft schnuppern und die Themen Betriebswirtschaft, Psychologie und Soziale Arbeit kennenlernen – kostenfrei und ohne Vertragsbindung. Alle Schüler der Abschlussklassen, die die Schule im Juli 2021 beendet haben und die allgemeine Hochschulreife (Abitur), fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife oder das Reifeprüfungszeugnis (allgemeinbildend) erwerben, können sich bis zum 1.7.2021 online anmelden.

Die drei Schnupperpakete geben einen Einblick in Betriebswirtschaft, Psychologie und Soziale Arbeit und können beliebig kombiniert werden. So gibt #whynottry unverbindlich und ohne Druck erste Einblicke ins Studium. Das Schnupperstudium erleichtert die Entscheidungsfindung, ob ein Studium das Richtige für einen ist und welche Fachrichtung am besten zu einem passt. Unabhängig von der Entscheidung profitieren die Teilnehmenden vom „Selbst- und Zeitmanagement“, das in allen Schnupperpaketen enthalten ist.

Die Anmeldung ist bis zum 1.7.2021 online unter www.mobile-university.de/schnupperstudium möglich

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Ausbildung Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement

Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement der Fachrichtung Großhandel kaufen Waren in großen Mengen ein und verkaufen sie weiter an Einzelhandels-, Handwerks- oder Industriebetriebe. Ihre Kunden informieren sie umfassend über das Waren- bzw. Dienstleistungsangebot und beraten sie bei der Sortimentsgestaltung. Sie beobachten den Markt, ermitteln Bezugsquellen, vergleichen Preise, erstellen Angebote und bestellen Waren. Auch handeln sie Liefertermine sowie ‑bedingungen aus, schließen Transportverträge ab, erledigen Zollformalitäten, überwachen Sendungen und bearbeiten den Zahlungsverkehr.

Sie planen alle Einkaufs-, Logistik- sowie Verkaufsprozesse und steuern den Daten- und Warenfluss von der Bestellung bis zur Anlieferung. Dabei nutzen sie verschiedene Beschaffungs- und Vertriebswege, insbesondere auch Onlinekanäle, und wickeln elektronische Geschäftsprozesse (E-Business) ab. Sie führen Wareneingangskontrollen durch, prüfen die Lieferpapiere, veranlassen und überwachen die Lagerung sowie den Versand der Waren. Zudem übernehmen sie Controlling- sowie Marketingaufgaben und wirken bei unternehmensübergreifenden Projekten mit.

Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement der Fachrichtung Großhandel finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.

Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement der Fachrichtung Großhandel arbeiten in erster Linie in Büroräumen.

Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellten Betriebe im Vorläuferberuf Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Großhandel überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife oder mittlerem Bildungsabschluss ein.

Worauf kommt es an?

  • Sorgfalt (z.B. beim Erfassen von Wareneingängen, beim Kommissionieren von Waren)
  • Kundenorientierung, Kontaktbereitschaft (z.B. bei Kundenreklamationen, bei der Kundenberatung)
  • Verhandlungsgeschick, Durchsetzungsvermögen (z.B. für Verhandlungen mit Lieferanten oder Dienstleistern)
  • Kaufmännisches Denken (z.B. für Kalkulationen, beim Vergleich von Dienstleistungsangeboten)

Schulfächer:

  • Deutsch (z.B. für das Verfassen von Angeboten und Geschäftsbriefen)
  • Wirtschaft/Mathematik (z.B. für das Kalkulieren von Frachtkosten, für das das Verrechnen betrieblicher Leistungen)

Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):

  • 1. Ausbildungsjahr: € 747 bis € 1.070
  • 2. Ausbildungsjahr: € 804 bis € 1.123
  • 3. Ausbildungsjahr: € 921 bis € 1.180

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Deutschland gibt vergleichsweise wenig für Bildung aus

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) untersucht jährlich, wie es um die Bildung in den Mitgliedsländern steht. In Deutschland entwickelt sich dem aktuellen Bericht zufolge die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung positiv, die meisten jungen Erwachsenen verlassen die Schule mindestens mit einem Abschluss des Sekundarbereichs II und nur etwa jeder zehnte 15- bis 29-Jährige befindet sich weder in Beschäftigung noch in Bildung oder Ausbildung. Zudem steigen die Zugangsquoten im Tertiärbereich, immer mehr junge Menschen nehmen also ein Studium auf. Der Anteil der 25- bis 34-Jährigen mit Tertiärabschluss bleibt jedoch deutlich unter dem OECD-Durchschnitt.

Auffällig ist zudem, dass in Deutschland die Bildungsausgaben in absoluten Zahlen hoch sind, gerechnet auf das Bruttoinlandsprodukt des Landes, sind sie allerdings unterdurchschnittlich. Demnach liegen die Ausgaben im OECD-Durchschnitt bei 4,9 %, Deutschland kommt auf 4,2 % und liegt damit deutlich hinter Ländern wie Frankreich (5,2 %), den USA (6,2 %) und Spitzenreiter Norwegen (6,7 %).

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