Kategorien-Archiv 105-Studium

Woran scheitern Studienabbrecher?

„Kind, Du sollst es einmal besser haben als wir“ – wer hat das noch nicht gehört? Ergebnis: Seit vielen Jahren steigt der Anteil der Schüler, die die allgemeine Hochschulreife, also das Abitur, anstreben und erwerben. Ist das Abi endlich geschafft – nicht selten in einem jahrelangen Martyrium, unter Blut, Schweiß und Tränen, mit Förderkursen, Nachhilfestunden und der einen oder anderen „Ehrenrunde“, soll sich der Einsatz natürlich auch gelohnt haben. Also: Ab ins Studium. Jedes Jahr zieht es also mehr Schulabgänger an die Universitäten und Hochschulen des Landes. Und jedes Jahr steigen die Abbrecherquoten, die Zahl derer, die ihr Studium nicht beenden. Woran liegt das und was lässt sich dagegen tun?

Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) hat bundesweit 6.029 Exmatrikulierte an insgesamt 32 Universitäten und 28 Fachhochschulen befragt. Die wichtigsten Ergebnisse:

„Ich schaffe das nicht (mehr)“

Am häufigsten scheitern Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher an den hohen Anforderungen ihres Studiums bzw. an den fehlenden fachlichen Voraussetzungen. Bei 30% aller Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher geben unbewältigte Leistungsanforderungen im Studium den Ausschlag für den Studienabbruch. In dieser Hinsicht gibt es keine Veränderungen zu den Exmatrikulierten des Jahrgangs 2008.

„Warum studiere ich (das) eigentlich?“

Ein zweiter wichtiger Abbruchgrund ist die mangelnde Studienmotivation. 17% aller Studienabbrecher bezeichnen diesen Aspekt als entscheidend. Die Exmatrikulierten identifizieren sich nicht mit ihrem Studienfach und den daraus ergebenden beruflichen Möglichkeiten. Auch hier lassen sich gegenüber 2008 keine wesentlichen Veränderungen feststellen.

„Das ist mir alles zu theoretisch“

Für 15% aller Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher ist die Orientierung auf eine praktische Tätigkeit dafür ausschlaggebend, dass sie ihr Studium beenden. Sie hegen den Wunsch nach einer praktischen Tätigkeit, vermissen Praxis- und Berufsbezüge im Studium und wollen schnellst möglich Geld verdienen.

Seit 2008 ist der entsprechende Anteil dieser Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher um vier Prozentpunkte angestiegen. Dabei ist der zu verzeichnende Bedeutungsgewinn insbesondere auf den vermehrten Wunsch nach praktischer Tätigkeit zurückzuführen, dementsprechend groß ist auch das Interesse an einer Berufsausbildung. Die Zunahme dieses Abbruchgrundes lässt, angesichts gestiegener Studienanfängerzahlen und unverminderter Studienabbruchquoten, vermuten, dass sich auch die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger mit geringer Affinität zu einer akademischen Ausbildung erhöht hat. Die drei genannten Motivlagen führten bei 61% der Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher zur Exmatrikulation.

Weitere 11% sind letztlich an der Finanzierung ihres Studiums gescheitert. Damit haben Gründe wie finanzielle Engpässe oder schwierige Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Studium gegenüber 2008 deutlich an Bedeutung verloren. Es ist zu vermuten, dass dieser Rückgang auf den im Vergleich zu den herkömmlichen Studienformen früheren Abbruchzeitpunkt im Bachelorstudium zurückzuführen ist, da finanzielle Schwierigkeiten häufig erst im späteren Studienverlauf zum abbruchrelevanten Problem werden.

Etwa ein Zehntel der Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher gibt an, aufgrund von persönlichen Gründen (vor allem Krankheit) das Studium nicht erfolgreich abgeschlossen zu haben. Im Vergleich mit 2008 hat sich der Anteil an Studienabbrecherinnen und Studienabbrechern, die allein wegen Krankheit ihr Studium vorzeitig beendet haben, verdoppelt. Von relativ geringer Bedeutung für den Studienabbruch sind Motive, die sich auf berufliche Alternativen, die Studienbedingungen, die familiäre Situation sowie die Studienorganisation beziehen mit jeweils maximal 6%.

Wann wird das Studium abgebrochen?

Die Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher haben ihr Studium im Durchschnitt nach 4,7 Fachsemestern abgebrochen. Gegenüber dem Jahr 2008 ist die durchschnittliche Fachstudiendauer bis zur Exmatrikulation um 1,6 Semester gesunken. Diese Verringerung der Studiendauer bis zum Studienabbruch ist auf die Umstrukturierung im Rahmen des Bologna-Prozesses zurückzuführen.

Im Bachelorstudium selbst fällt die Studiendauer noch kürzer aus als im allgemeinen Durchschnitt. Die Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher aus Bachelorstudiengängen sind durchschnittlich 3,8 Fachsemester immatrikuliert gewesen. 47% von ihnen haben die Hochschule schon im ersten oder zweiten Fachsemester verlassen, weitere 29% haben drei bis vier Semester studiert und lediglich 13% der Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher sind länger als sechs Semester im Studium geblieben. Im Vergleich mit den Exmatrikulierten 2008 hat sich allerdings die durchschnittliche Fachstudiendauer bis zur Studienaufgabe im Bachelorstudium um mehr als ein Semester nach hinten verschoben. Der dennoch im Verhältnis zu anderen Studienformen frühe Studienabbruch ist auf die modularisierte Lehre und den veränderten Studienrhythmus zurückzuführen. Leistungsanforderungen werden nicht nur frühzeitig im Studium gestellt, ein permanentes Verschieben in spätere Studienphasen ist auch deutlich erschwert. In nicht wenigen Bachelorstudiengängen hat sich anhaltend die Situation einer Anforderungsverdichtung zu Studienbeginn ergeben.

Gute Schulnoten helfen beim Studium

Schulische Leistungsindikatoren, allen voran die Durchschnittsnote bei Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung, aber auch bestimmte Fachnoten erlauben berechtigte Annahmen zur Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Studienabschluss. Über alle hier betrachteten Abschluss- und Hochschularten sowie über alle Fächergruppen hinweg weisen Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher im Durchschnitt schlechtere Gesamtnoten beim Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung als Absolventinnen und Absolventen auf. Dies gilt in gleicher Weise für die schulischen Abschlussnoten in Mathematik, Deutsch und Englisch. Insbesondere der Mathematiknote kommt dabei eine besondere Bedeutung als Indikator für Studienerfolgschancen zu, die auch über die Grenzen der Fächergruppen hinausgeht, in denen Mathematik eine wichtige Rolle spielt.

Gehalt und Karriere sind nicht alles

Ein gelingendes Studium bedarf einer starken und sich im Studienverlauf erneuernden Fachidentifikation. Eine Studienfachwahl, die sich in erster Linie am Arbeitsmarkt sowie an dem Streben nach guten Verdienst- und Karrieremöglichkeiten (wie dies bei Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher häufig der Fall ist) orientiert, ist für das erfolgreiche Erreichen eines Studienabschlusses offensichtlich häufig nicht ausreichend. Diese Orientierungen tragen vor allem dann zu einem Abbau von Studienmotivation bei, wenn sich die Erwartungen an das Studienfach nicht einlösen oder sich im Laufe des Studiums Schwierigkeiten mit den Leistungsanforderungen ergeben. Dagegen fördert ein hohes Fachinteresse oder auch ein fester Berufswunsch die Bereitschaft, sich solchen Herausforderungen zu stellen.

Wer im gewünschten Fach studieren kann, studiert erfolgreicher. So waren Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher mit 56% deutlich seltener in ihrem ursprünglich gewünschten Fach eingeschrieben als Absolventinnen und Absolventen mit 76%. Damit verfügt ein erheblicher Teil der Studienanfängerinnen und Studienanfänger über keine feste Identifikation mit seinem Studienfach. Für die betreffenden Studierenden ist bei auftretenden Studienproblemen die Schwelle, das Studium vorzeitig zu beenden, vergleichsweise gering.

Der Numerus Clausus sortiert vor

Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher haben häufiger in zulassungsfreien Studiengängen studiert als Absolventinnen und Absolventen. Das liegt u.a. auch daran, dass Absolventen aufgrund ihrer besseren schulischen Voraussetzungen die Zulassungsbedingungen eher erfüllen konnten. Diese Selektion führt dazu, dass sich durch den Numerus clausus die Studienerfolgsquote in den betreffenden Studienfächern erhöht. Die Studienaufnahme von Absolventinnen und Absolventen war, neben dem Erfüllen eines Numerus clausus, zudem häufiger mit weiteren Zugangsbedingungen wie Motivationsschreiben, Fremdsprachennachweis, Aufnahmegespräch oder Aufnahmeprüfung verbunden. Es ist davon auszugehen, dass gerade solche Zulassungsbedingungen dazu beitragen, dass Studienbewerberinnen und Studienbewerber sich intensiver mit Studieninhalten und -anforderungen auseinandersetzen.

Über die Studie:

Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) die bundesweite Studie zum Studienabbruch an deutschen Hochschulen durchgeführt. Neben der Bestimmung des Umfangs des Studienabbruchs anhand von Studienabbruchquoten steht dabei vor allem die Erkundung von Motiven und Ursachen des Studienabbruchs im Mittelpunkt. Die Studie umfasst mehrere Untersuchungsmodule, wobei der vorliegende Bericht vor allem die Befunde einer bundesweiten Befragung der Exmatrikulierten vom Sommersemester 2014 enthält. Daneben werden ebenfalls die Ergebnisse der Berechnung von Studienabbruchquoten auf der Basis des Absolventenjahrgangs 2014 sowie die zentralen Befunde der Befragung von Beratungsinstanzen für Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher dargestellt. In die Befragung der Exmatrikulierten des Sommersemesters 2014 sind auf Basis einer bundesweit repräsentativen Klumpenstichprobe insgesamt 32 Universitäten und 28 Fachhochschulen einbezogen. In die Auswertung gehen die Aussagen von 6.029 Exmatrikulierten ein.

✉ Beitrag per Email versenden

Immer mehr duale Studiengänge

Der Aufwärtstrend beim dualen Studium hat sich auch 2019 fortgesetzt – wenngleich die Zuwachsraten gemäßigter ausfielen als in den Jahren zuvor. In der Datenbank „AusbildungPlus“ des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) waren zum Stichtag 30. November 2019 insgesamt 1.662 duale Studiengänge von deutschen Hochschulen registriert, in denen mehr als 108.000 dual Studierende erfasst sind.

Immer mehr Betriebe bieten Ausbildungsplätze für ein duales Studium an. Während sich im Jahr 2004 insgesamt 18.168 Unternehmen beteiligten, wurden 2019 rund 51.000 kooperierende Unternehmen beziehungsweise Standorte gemeldet. Insgesamt hat sich die Anzahl dualer Studiengänge seit 2004 von seinerzeit 512 auf jetzt 1.662 mehr als verdreifacht, und die Zahl der Studierenden ist von 40.982 auf jetzt über 108.000 um mehr als das Zweieinhalbfache gestiegen.

Nach wie vor gibt es in den Fachrichtungen des Ingenieurwesens mit 595 und der Wirtschaftswissenschaften mit 580 Studiengängen die größte Zahl der angebotenen Studiengänge. Im Vergleich zum Gesamtangebot sind das zusammen etwas mehr als 70 Prozent aller Angebote. Am stärksten nachgefragt ist dabei die Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften, in denen 48.868 Studierende gemeldet sind. Im Ingenieurwesen sind 26.625 und im Sozialwesen/Erziehung/Gesundheit und Therapie 13.556 dual Studierende erfasst.

Auf der Ebene der Berufsabschlüsse überwiegen Berufe aus der Elektro- und Informationstechnik, aus Büro und Verwaltung sowie aus der Installations- und Metallbautechnik. So sind 2019 die Berufe Industriemechaniker/-in und Mechatroniker/-in diejenigen Ausbildungsberufe, die am häufigsten mit einem dualen Studiengang kombinierbar sind. Dahinter folgen die Berufe Industriekaufmann/-frau, Fachinformatiker/-in/, Elektroniker/-in, Kaufmann/-frau für Büromanagement sowie Bankkaufmann/-frau.

Ein Sonderkapitel der BIBB-Auswertung widmet sich vor dem Hintergrund der Neuordnung der Pflegeberufe den jüngsten Entwicklungen im Gesundheits- und Therapiewesen, das 2019 einen deutlichen Zuwachs von 8,8 % bei den Studiengängen und 27,1 % bei der Zahl der Studierenden ausweist.

Die Veröffentlichung steht unter www.ausbildungplus.de zum Download bereit

✉ Beitrag per Email versenden

Die Qual der Wahl – Ausbildung oder Studium?

Das letzte Schuljahr vergeht wie im Fluge. Wer das bedenkt, ist gut beraten, sich frühzeitig mit der Frage zu beschäftigen, wie es denn nach dem Schulabschluss weitergehen soll. Vor allem Gymnasiasten mit der begründeten Erwartung, das Abitur (mit welchem Notenschnitt auch immer) zu schaffen, stehen vor drei Optionen: Beginne ich eine Ausbildung? Oder will ich (an einer Universität oder Fachhochschule) studieren? Oder entscheide ich mich für eine Mischform aus Ausbildung und Studium, für ein sogenanntes Duales Studium? Egal welche Entscheidung man trifft, jede hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Es gilt also die Entscheidung zu treffen, die mit den persönlichen Vorstellungen und Zukunftsplanungen am ehesten übereinstimmt.

Die Ausbildung

Die Ausbildung ist der häufigste Start ins Berufsleben in Deutschland. Die Ausbildung im dualen System erfolgt an zwei Lernorten, dem Betrieb und der Berufsschule. Der praktische Teil der Ausbildung wird den Auszubildenden in den Betrieben vermittelt, den theoretischen Teil übernimmt die Berufsschule. Darüber hinaus ist es vielerorts an Berufsschulen auch möglich, Zusatzqualifikationen zu erwerben. Bei Besuch einer berufsbildenden Schule (Schule mit Berufsabschluss) ist die duale Ausbildung durch den allgemeinbildend/theoretischen Unterricht und den praktischen Werkstattunterricht sichergestellt.

Die Ausbildung in den Betrieben findet an drei bis vier Tagen pro Woche statt, an ein bis zwei Tagen (Länderrechtliche Regelungen: je nach Ausbildungsberuf und Ausbildungsjahr) werden Berufsschultage angeboten. Alternativ wird auch sogenannter Blockunterricht durchgeführt. Das bedeutet, dass der Auszubildende bzw. Lehrling für bis zu acht Wochen am Stück vollständig nur in der Schule ist. Sie wird oft ergänzt durch die überbetriebliche Ausbildung, die in eigenen Werkstätten der Handwerksinnungen und Kammern stattfindet. Diese überbetrieblichen Lehrgänge sollen die Ausbildungsdefizite, die durch die Spezialisierung vieler Betriebe entstanden sind, ausgleichen. Die Dauer solcher Lehrgänge kann drei bis vier Wochen pro Jahr betragen. Einige Lehrgänge sind, je nach Ausbildungsberuf, in der jeweiligen Ausbildungsordnung vorgeschrieben, andere sind freiwillig.

Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung abzulegen, die den Erfolg der bisherigen Ausbildung aufzeigen soll. Diese findet in etwa in der Mitte der Ausbildung statt. Am Ende der Ausbildung steht die Abschlussprüfung, in der die zu Prüfenden ihre berufliche Handlungskompetenz nachweisen müssen. Im Handwerk heißt die Abschlussprüfung traditionell Gesellenprüfung.

Vorteile einer Ausbildung

Einkommen: Wer finanziell schnell auf eigenen Füßen stehen möchte, dem bietet sich eine Berufsausbildung an. Ein Azubi verdient ab dem ersten Tag.

Schulabschluss & Noten: Für die meisten Ausbildungsberufe ist ein ordentlicher Realschulabschluss völlig ausreichend; wer ein Abitur vorweisen kann, dem stehen praktisch alle Ausbildungsberufe offen – selbst mit schlechten Noten.

Praxis, Praxis, Praxis: Eine Berufsausbildung vermittelt genau das, was in dem jeweiligen Beruf gebraucht wird. Anders als in der Schule erklärt sich damit der Sinn theoretischer Ausbildungsbestandteile sofort, denn der Azubi kann täglich in seinem Betrieb nachvollziehen, dass dieses Wissen tatsächlich gebraucht wird.

Schneller Start: Der Start ins Berufsleben erfolgt praktisch mit dem ersten Tag, Azubis werden in die betrieblichen Abläufe einbezogen und können sofort loslegen.

Übernahme: Bei guten Leistungen ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, nach Ausbildungsende übernommen zu werden. Das ist für den Betrieb ja der Sinn: Junge Menschen auszubilden und zu übernehmen, die den Betrieb und seine Abläufe schon genau kennen und das Unternehmen aktiv mit voranbringen.

Studiumsvorbereitung: Das sehen die Betriebe nicht immer gern, aber legitim ist es schon – wer nach seiner Ausbildung ein Studium beginnt, der weiß bereits, auf was es in der Praxis ankommt und wo es klemmt. Und wer sein Studium erfolgreich abschließt, der hat bei der Jobsuche die besten Karten, denn diese Mischung aus Praxiserfahrung und Theoriewissen macht aus dem Absolventen eine gesuchte Fachkraft.

Nachteile einer Ausbildung

Gehalt: Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung verdient man zwar nicht schlecht, aber gerade langfristig weniger als mit abgeschlossenem Studium. Und: Die Gehaltsschere geht immer weiter auseinander, je länger man im Berufsleben ist.

Aufstiegschancen: Die sind bei Akademikern eindeutig besser. Die Wahrscheinlichkeit einer Beförderung in die Führungsebenen eines Unternehmens ist mit abgeschlossenem Studium ungleich höher.

Das Universitäts-Studium

Universitäten kennzeichnet ihre wissenschaftliche und forschungsorientierte Ausrichtung. Es gibt zwar keinen bis ins letzte geregelten Studienablauf, so dass Sie als Student ein wenig mehr Freiraum bei der Studienorganisation haben. Trotzdem sind die organisatorischen Vorgaben seit der Einführung der Bachelor-/Master-Studiengänge heute sehr viel straffer als früher. Zugangsvoraussetzung ist in der Regel die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Mit guten oder sehr guten Noten können Sie grundsätzlich alle Studiengänge belegen; mit einer fachgebundenen Hochschulreife nur die der entsprechenden Fachrichtung. Daneben gibt es für viele Studiengänge bundesweite und/oder hochschulspezifische Zulassungsvoraussetzungen und -Tests.

Vorteile eines Universitäts-Studiums

Profundes Wissen: Wenn es ein Sachgebiet gibt, dass Sie so richtig interessiert, dann sind Sie an einer Universität richtig. Hintergründe, Geschichte, Theorien, Forschung, aktuelle Entwicklungen – an einer Universität wird mit wissenschaftlichem Anspruch gelehrt, und das merkt man.

Freiheit: Auch wenn es mit der „Akademischen Freiheit“ zu Zeiten von Bachelor und Master nicht mehr wirklich weit her ist – das Studium ist ziemlich verschult geworden – haben Sie an einer Uni immer noch die größten Freiheiten, in welche Richtung Sie Ihr Wissen erweitern möchten. Und sein Leben in einer fremden Unistadt selbst in die Hand zu nehmen, ist ja auch ein faszinierendes Stück Freiheit, nicht?

Praktika: Sind das A und O eines Studiums, denn nur so erfahren Sie jenseits der vielen Theorie, welche Richtung Ihnen am besten gefällt.

Karriere: Ein Studium wird auch in Zukunft ein Karrieresprungbrett sein, nirgends sonst sind die Aufstiegsmöglichkeiten besser. Und Akademiker werden seltener arbeitslos.

Gehalt: Wer ein Studium vorweisen kann, steigt mit einem deutlich höheren Gehalt in den Berufsmarkt ein, als etwa mit einer Berufsausbildung. Da lohnt es sich schon, während des Studiums ein paar Jahre lang den Gürtel enger zu schnallen.

Status: Ein akademischer Grad ist nicht allein eine Sache der persönlichen Eitelkeit, sondern ist (siehe oben) neben beruflichen Aspekten auch gesellschaftlich vorteilhaft, denn der persönliche Status steigt. Das wird schon relevant, wenn man eine Wohnung sucht: Vermietern sind Akademiker oft als Mieter lieber.

Nachteile eines Universitätsstudiums

Disziplin und Wille: Ein Studium dauert lange und ist anstrengend. Das hält nur durch, wer neben dem nötigen Grips auch den Willen und die Disziplin mitbringt, das Studium bis zum Abschluß durchzuziehen.

Kosten: Mehrere Jahre lang ist Schmalhans Küchenmeister, denn schließlich muss ein Student neben allerlei Gebühren auch seinen Lebensunterhalt bezahlen. Bei monatlichen Kosten zwischen 600 und 1.000 € läppern sich schnell gehörige Kosten zusammen und nebenher zu jobben ist nur eingeschränkt möglich. Auch BAföG und Studienkredite sind nur ein kleiner Trost, denn beides muss man schließlich nach Studienende zurückzahlen.

Wenig Praxis: Universitäten vermitteln sehr viel Theorie. Wie diese dann in die Praxis umzusetzen ist, steht allerdings nicht auf dem Lehrplan. Hier sind Praktika sehr wichtig.

Das Fachhochschul-Studium

Fachhochschulen (oder auch Hochschulen der angewandten Wissenschaften, University of Applied Sciences) bilden mit einem stärkeren Praxisbezug aus und bieten hauptsächlich Studiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Design und Sozialwesen an. Der Ablauf des Studiums ist klar in der Studienordnung definiert. Oft muss vor Studienbeginn auch ein fachspezifisches Praktikum absolviert werden. Zugangsvoraussetzung ist die Fachhochschulreife.

Vorteile eines Fachhochschul-Studiums

Mehr Praxis: Allein schon durch vorgeschriebene Pflichtpraktika ist der Praxisbezug deutlich größer. Und auch der Stoff wird weniger theorielastig vermittelt.

Unternehmenskontakte: Pflichtpraktika sorgen frühzeitig für Kontakte zu Firmen, die nach Studienende für den Berufseinstieg sehr nützlich sind; auch Diplomarbeiten entstehen häufig im Rahmen von Kooperationen.

Struktur: Wer Probleme hat, sich selbst effizient zu organisieren, ist an einer FH goldrichtig, denn das Studium ist stark verschult. Feste Stundenpläne und klar strukturierte Abläufe sorgen dafür, dass auch schlechter organisierte Studenten nicht den Anschluss verlieren.

Nur Fachabi: An einer FH ist keine allgemeine Hochschulreife erforderlich, das Fachabi tut´s auch.

Nachteile eines Fachhochschul-Studiums

Image: Noch immer haben FH-Abschlüssen bei vielen Unternehmen nicht den gleichen guten Ruf wie Universitätsabschlüsse. Das spiegelt sich auch im Einstiegsgehalt wider, dass bei FH-Absolventen etwas unter denen von Uni-Absolventen liegt.

Kosten: Hier ist kein großer Unterschied zu einer Uni festzustellen, wenn überhaupt. Die Kosten liegen praktisch gleichauf.

Das Duale Studium

Das Duale Studium bezeichnet eine Sonderform, nämlich das berufsbegleitende Studium an der Dualen Hochschule (DH). Die Besonderheit: An einer Dualen Hochschule kann nur studieren, wer einen Ausbildungsvertrag mit einem Unternehmen vorweisen kann. Duale Studiengänge werden jedoch nicht in allen Fachrichtungen angeboten; am häufigsten sind Ingenieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Wirtschaftsinformatik.

Vorteile eines Dualen Studiums

Gehalt: Ein Duales Studium beinhaltet immer auch ein Gehalt, das vom ausbildenden Betrieb bezahlt wird. Das bedeutet deutlich mehr finanzielle Spielräume als bei jeder anderen Art zu studieren.

Theorie und Praxis: Durch die konkrete Einbindung in ein bestimmtes Unternehmen und sich abwechselnde Theorie- und Praxisphasen besteht ständig ein konkreter Bezug zur realen Arbeitswelt, was Vieles verständlicher, sinnvoller und nachvollziehbarer wirken lässt.

Zwei für eines: „Dual“ bedeutet, dass nicht nur eine Ausbildung, sondern gleichzeitig ein akademisches Studium absolviert wird. Das heißt: In relativ kurzer Zeit hat man nicht nur einen Berufsabschluss, sondern auch einen Studienabschluss in der Tasche.

Übernahme: Das Unternehmen, bei dem Sie ein Duales Studium absolvieren, übernimmt Sie mit höchster Wahrscheinlichkeit – nur aus diesem Grund trägt der Betrieb schließlich die hohen Kosten.

Kein Abitur: Aber die Fachhochschulreife sollte es zumindest sein. Damit kommt ein Duales Studium auch für begabte und engagierte Realschulabsolventen in Frage.

Aufstiegschancen: Wer sein Duales Studium mit Erfolg abschließt, kann mit besten Karriereperspektiven rechnen; Gehalt und Aufstiegschancen sind überdurchschnittlich gut.

Nachteile eines Dualen Studiums

Freizeit: Gibt es nur sehr wenig, Ausbildung und Studium zugleich bedeutet eine Doppelbelastung, die kaum Raum für anderes lässt. Fleiß und Durchhaltevermögen sind unverzichtbar.

Festlegung: Das Unternehmen, bei dem Sie ein Duales Studium absolvieren, prägt Sie auf die eigenen Anforderungen und bildet vorrangig für die eigenen Bedürfnisse aus. Das kann ggfls. einen späteren Wechsel erschweren.

Nur Bachelor: Der Erwerb eines Masters (oder gar eine Promotion) sind nicht vorgesehen. Für den Start ins Berufsleben muss also ein Bachelor reichen.

Fazit:

Die Wahl fällt nicht leicht. Neben Interesse sind auch berufliche Perspektiven, finanzielle Aspekte, Arbeitsplatz-Sicherheit und die eigene Persönlichkeit wichtige Entscheidungsgrößen: Brauche ich (stark) strukturierte Abläufe? Oder kann ich mich über mehrere Jahre selbst motivieren, um laufend am Ball zu bleiben? Der erste Schritt sollte eine gründliche Selbstanalyse darstellen; erst wenn Sie sich ein ungeschminktes Bild ihrer eigenen Persönlichkeit und ihrer Fähigkeiten gemacht haben, können Sie eine fundierte Entscheidung über Ihre berufliche Zukunft treffen. Damit Ihre Zukunft nicht zum Glücksspiel wird.

✉ Beitrag per Email versenden

Immer weniger BAföG

Im Jahr 2019 haben in Deutschland 680.000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten. Das waren 47.000 Personen weniger als im Vorjahr (-6,4 %). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, erhielten 388.000 Frauen (57 %) und 292.000 Männer (43 %) BAföG-Leistungen. Von den Geförderten waren 2019 rund 191.000 Schülerinnen und Schüler und 489.000 Studierende. Die Zahl der geförderten Schülerinnen und Schüler ging im Vergleich zum Vorjahr um 8,7 % zurück, die Zahl der geförderten Studierenden um 5,5 %.

Die Förderung erstreckte sich zum Teil nicht über das gesamte Jahr. Im Durchschnitt wurden je Monat 435.000 Personen (118.000 Schülerinnen und Schüler, 317.000 Studierende) gefördert. Das waren 7,1 % weniger als im Monatsdurchschnitt des Vorjahres.

Durchschnittlicher Förderbetrag bei 503 €

Die Höhe des Förderbetrages ist unter anderem abhängig von der Ausbildungsstätte (zum Beispiel Berufsfachschule oder Hochschule) und der Unterbringung (bei den Eltern oder auswärts). Der durchschnittliche Förderbetrag pro Person lag im Jahr 2019 bei 503 €. Das waren 21 € (+ 4,3 %) mehr als im Vorjahr. Im Durchschnitt erhielten 2019 geförderte Studierende 514 € (+21 Euro), geförderte Schülerinnen und Schüler 473 € pro Person (+19 €).

Rückgang der Personen mit Teilförderung um 8,3 %

Etwas mehr als die Hälfte der BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger (347.000) erhielt den maximalen Förderbetrag (Vollförderung). Eine Teilförderung erhielten 334.000 Personen (49 %). Diese wird geleistet, wenn das Einkommen der Geförderten oder der Eltern bestimmte Grenzen übersteigt. Die Zahl der Vollgeförderten sank im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um 4,6 %, die Zahl der Teilgeförderten um 8,3 %.

Ausgaben für BAföG-Leistungen sinken um 3,1 %

Im Jahr 2019 betrugen die Ausgaben für BAföG-Leistungen 2,6 Milliarden €. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die gesamten Ausgaben um rund 84 Millionen €. Dies entspricht einem Rückgang von 3,1 %. Für die Förderung von Schülerinnen und Schülern wurden 668 Millionen € (-37 Millionen €) bereitgestellt und für die Studierendenförderung 1,95 Milliarden € (-47 Millionen €).

✉ Beitrag per Email versenden

Fristen und Termine bis zum Start des Studiums

Schlusstermine, Ausschlussfristen, Deadlines: Bis zum Beginn eines Studiums sollte man den Kalender genau im Auge behalten, um nichts Wichtiges zu verpassen – schließlich wäre es extrem ärgerlich, das Wunschstudium nicht antreten zu können, nur weil man etwas verpennt hat.

ACHTUNG:

Corona hat den Ablauf, die Fristen und Termine auch an den deutschen Hochschulen nachhaltig durcheinandergebracht. Studienbeginn virtuell statt mit Präsenzvorlesungen, geänderte Bewerbungsverfahren und -termine, neue Abläufe zum Start des Studiums sind jederzeit möglich. Und, bedingt durch die variablen Szenarien je nach Verlauf der Neuinfektionen, kann sich das auch jederzeit und je nach Bundesland unterschiedlich ändern. Also informieren Sie sich rechtzeitig und regelmäßig über die Studienberatung oder auf der Website Ihrer Wunschhochschule über den aktuellen Stand der Dinge – unsere Übersicht nennt die Termine in einem „normalen“ Jahr.

Ein Jahr vor dem Abi

Noch ist viel Zeit. Das Beste ist jetzt, sich die Wunsch-Uni(s) näher anzuschauen. Dabei sind Tage der offenen Tür nützlich, aber auch Abi-Messen geben wichtigen Input. Teilweise werden für Schüler auch Schnupperstudien während der Ferien angeboten. Ansonsten gilt (wie immer): informieren!

Wird ein Praktikum vor dem Studium empfohlen oder ist Pflicht? Dann sollten Sie sich jetzt um etwas Passendes bewerben.

Möchten Sie ein FSJ oder ein FÖJ absolvieren? Dann sollten Sie nach Einsätzen suchen, die Ihnen später im Studium weiterhelfen, sei es durch Verbesserung Ihrer Sprachkenntnisse (FSJ im Ausland), sei es durch den Erwerb von Hintergrund- bzw. praktischem Wissen durch einen pflegerischen Einsatz für Studiengänge im medizinischen oder sozialen Bereich. Jetzt sollten Sie planen, was Sie machen wollen und was Ihnen im Studium nützen könnte.

Sportstudenten müssen Eignungsprüfungen ablegen. Am besten, Sie starten mit Ihrem Training frühzeitig.

Wer Kunst oder Musik studieren möchte, muss sich mit einer Mappe bewerben bzw. eine Aufnahmeprüfung ablegen. An den meisten Hochschulen finden Mappen-Beratungen zwischen Oktober und April statt.

Wer Human- oder Zahnmedizin studieren möchte, sollte sich zwischen Anfang Dezember und Mitte Januar online unter www.tms-info.org für den Medizinertest anmelden. Der Test selbst findet im Frühjahr statt. Die Teilnahme ist freiwillig, kann aber die Chance auf einen Studienplatz erhöhen.

Februar im Abi-Jahr

Bewerbung: Ab jetzt (bis Mitte Juli) kann man sich bei vielen privaten Hochschulen bewerben. Also: Über die genauen Fristen informieren!

Künstler/Musiker: Je nach Hochschule können Sie ab jetzt (bis Mai) Ihre Mappe abgeben bzw. sich für die Eignungsprüfung anmelden. Die Prüfungen selbst finden zwischen März und Juli statt.

Design/Architektur: Jetzt geben Sie Ihre Mappe ab und melden sich (je nach Fristen der gewünschten Uni) zur Eignungsprüfung an. Die Prüfungen finden meist von Mai bis Juli statt.

Sport: Zur Eignungsprüfung anmelden – die Prüfungen finden ebenfalls von Mai bis Juli statt.

April im Abi-Jahr

Wissen Sie schon, wie Sie Ihr Studium finanzieren? Jetzt haben Sie noch Zeit, sich z.B. um Stipendien zu bewerben.

Für angehende Mediziner: Wenn die Wunsch-Uni den Medizinertest berücksichtigt, sollten Sie jetzt teilnehmen, um Ihren Abi-Schnitt aufzubessern.

Mai im Abi-Jahr

Jetzt sollten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen für Ihre Wunschhochschule vorbereiten – das nimmt Zeit in Anspruch! Unbedingt den genauen Schlusstermin erfragen: Obwohl an den meisten Unis bis Mitte Juli Bewerbungen möglich sind, ist mancherorts bereits im Mai oder Juni Schluss!

Einen Krankenversicherungsnachweis für die Einschreibung besorgen.

Juni im Abi-Jahr

Medizin: Ende Juni können Sie Ihre Ergebnisse im Medizinertest im Internet abrufen.

Neu in der Stadt? Am Gymnasium läuft kein Unterricht mehr – das ist jetzt die ideale Zeit, um die neue Stadt, das Umfeld der Wunschuni und die angesagten Viertel, das Nachtleben und die Angebote für Studenten zu erkunden.

Juli im Abi-Jahr

Schlusstermin nicht verpassen: Am 15. Juli ist Bewerbungsschluss für die bundesweit zulassungsbeschränkten Fächer Human-, Zahn- und Tiermedizin sowie Pharmazie auf der Website www.hochschulstart.de

Der 15. Juli ist ebenfalls für viele örtlich zulassungsbeschränkte Fächer Bewerbungsschluss.

August im Abi-Jahr

www.hochschulstart.de verschickt für die bundesweit zulassungsbeschränkten Studienfächer die Zusagen für die Plätze nach den besten Noten und der längsten Wartezeit (jeweils 20 %).
Wenige Tage später werden auch die Bescheide über die Vorauswahl für die nächsten 60 % der Studienplätze in bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengängen verschickt.

Ab Mitte August versenden die Hochschulen zumeist die Zusagen für die örtlich zulassungsbeschränkten Studiengänge.

Wenn Sie jetzt eine Zusage haben, sollten Sie sich langsam nach einem Zimmer in einer WG oder einem Wohnheimplatz umsehen.

Einschreibungstermin: Schauen Sie auf der Website Ihrer Hochschule nach, wie die Terminlage ist. Meist findet die Einschreibung zwischen Mitte August und Ende September statt. Lassen Sie sich die Bezahlung der Einschreibegebühr quittieren.

BAföG: Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, die geforderten Unterlagen für Ihren Antrag zusammenzustellen; die Einreichung sollte spätestens bis Semesterbeginn erfolgen, besser früher.

Wissenslücken: Nutzen Sie die Möglichkeit, mit Vorbereitungskursen Lücken zu schließen, um möglichst fit ins Semester zu starten. Praktisch alle Hochschulen bieten derlei Kurse an.

September im Abi-Jahr

An vielen Fachhochschulen startet bereits jetzt das Semester, ebenso die Vorlesungen.

Bis Ende September werden die Zusagen und Ablehnungen in den bundesweit zulassungsbeschränkten Fächern verschickt.

Ablehnung erhalten? Je nach Hochschule können Sie sich bis Mitte Oktober für die Losverfahren an den einzelnen Hochschulen bewerben.

Und sonst: Nebenjob? Spracheinstufungstests? Semesterticket, Bibliotheksausweis? Jetzt ist Zeit für die nicht ganz so wichtigen Dinge.

Oktober im Abi-Jahr

Jetzt geht’s an den Universitäten los; Vorlesungsbeginn ist meist Mitte Oktober.

Bis Mitte Oktober werden auch die Zulassungen für die Nachrückrunde im Zulassungsverfahren für die bundesweit zulassungsbeschränkten Studienfächer verschickt.

Es geht los!

✉ Beitrag per Email versenden