Kategorien-Archiv 105-Studium

Die besten Universitäten in Deutschland

Einmal im Jahr kürt die Times Higher Education in einem weltweiten Hochschulranking die besten Universitäten der Welt. Diesmal haben es acht deutsche Unis unter die Top 100 geschafft. Zwei Städte sind dabei sogar mit mehr als einer Hochschule im Ranking vertreten.

Die LMU München schnitt deutschlandweit am besten ab. Im weltweiten Ranking steht sie auf Platz 32. Die Technische Universität München landete in Deutschland auf Rang 2. Auch mit zwei Top Universitäten vertreten ist Berlin: Sowohl die Humboldt-Universität als auch die Universitätsmedizin der Charité schafften es unter die weltweiten Top 100. Der erste Platz weltweit geht in diesem Jahr an die legendäre Oxford University in England.

In dem Ranking wurde unter anderem die Qualität der Forschung und Lehre an den Hochschulen bewertet, außerdem der Wissenstransfer und die internationale Ausrichtung.

Ranking weltweit Ranking Deutschland
LMU München 32 1
Technische Universität München 43 2
Universität Heidelberg 44 3
Humboldt-Universität zu Berlin 74 4
Charité Universitätsmedizin Berlin 80 5
Universität Freiburg 86 6
Universität Tübingen 91 7
RWTH Aachen 99 8
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Zahl der Hochschulabschlüsse 2018 um 1 % gesunken

Im Prüfungsjahr 2018 erwarben rund 499.000 Absolventinnen und Absolventen einen Hochschulabschluss an deutschen Hochschulen. Damit ist deren Zahl erstmals seit 2001 wieder gesunken, im Vergleich zum Vorjahr (502.000) um 1 %. 40 % der Abschlüsse wurden in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften abgelegt. Gut jeder vierte Abschluss (26 %) entfiel auf die Fächergruppe Ingenieurwissenschaften.

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Studentinnen sehen sich seltener in einer Führungsposition

Sehen sich Studentinnen und Studenten zukünftig in einer Führungsposition? Das hat das CampusBarometer 2018 gefragt, eine große Online-Umfrage der Deutschen Bildung unter mehr als 6.900 Studentinnen und Studenten. Das Ergebnis fällt je nach Geschlecht sehr unterschiedlich aus: Während sich männliche Studenten zu 66 % in einer späteren Führungsposition sehen oder dies für gut möglich halten, sind es nur 46 % der Studentinnen, die das genauso sehen.

„Dass Frauen sich immer noch seltener in führenden Positionen sehen, ist ein alarmierendes Ergebnis“, sagt Anja Hofmann, Vorstandsmitglied der Deutschen Bildung. „Jeder und jede sollte frei in der Berufswahl sein und natürlich hat eine Absolventin jedes Recht, sich bewusst gegen eine gegen eine Führungsposition zu entscheiden. Gezieltes Coaching kann jedoch helfen, die Motivation dahinter genau zu hinterfragen und gegebenenfalls Mut zu machen“, sagt Hofmann.

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Nebenjobs in der IT sind am besten bezahlt

Immer mehr Menschen in Deutschland studieren – aktuell liegt die Zahl bei 2,9 Millionen immatrikulierten Studentinnen und Studenten. Viele von ihnen müssen oder wollen nebenbei Geld verdienen. Glücklich ist da, wer in der IT-Branche einen Studentenjob findet. Wie eine Auswertung der Jobplattform Studitemps zeigt, liegen die Stundenlöhne von Entwicklerinnen oder Programmierern bei durchschnittlich 15,23 €. Aber auch im sozialen Bereich lässt sich während des Studiums gutes Geld verdienen: Betreuerinnen und Betreuer verdienen im Schnitt 14,98 €. Geringer fällt die Bezahlung im klassischen Studentenjob in Cafés und Kneipen aus: Barkeeperinnen oder Kellnerinnen und Kellner verdienen mit 10,38 € deutlich weniger.

Entwickler/Programmierer 15,23 €
Sozialer Betreuer 14,98 €
Designer 12,33 €
Promoter 11,51 €
Verkaufshilfe 10,71 €
Barkeeper/Kellner 10,65 €
Inventurhilfe 10,38 €
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Wintersemester 2018/2019: 7 % mehr Studierende an privaten Hochschulen

Private Hochschulen werden in Deutschland immer beliebter: Im Wintersemester 2018/2019 waren 246.700 Studierende an privaten Hochschulen eingeschrieben. Das waren 7 % mehr als im Wintersemester 2017/2018 (230.200). Dagegen stieg die Gesamtzahl der Studierenden an allen Hochschulen in diesem Zeitraum lediglich um 1 % auf 2,87 Millionen.

Seit dem Wintersemester 2000/2001, als 24.600 Studentinnen und Studenten an privaten Hochschulen gezählt wurden, hat sich ihre Zahl verzehnfacht. Gefragt sind vor allem die privaten Fachhochschulen (FH): Knapp 9 von 10 Studierenden an privaten Hochschulen waren an einer privaten FH eingeschrieben.

Fokus auf Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

Unter den privaten Hochschulen dominieren die Fachhochschulen und dort die Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften: Im Wintersemester 2018/2019 waren 217.100 Studierende und damit 88 % aller Studierenden an privaten Hochschulen an privaten FH immatrikuliert. Der Anteil aller FH-Studierenden an den Studierenden insgesamt lag dagegen bei 35 %. Mehr als zwei Drittel der Studierenden an privaten Hochschulen (171.400 bzw. 69 %) waren in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften eingeschrieben. Im Vergleich dazu belief sich der Anteil dieser Fächergruppe an allen Studierenden auf nur gut ein Drittel (37 %).

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