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Dualer Studiengang Luftverkehrsmanagement – Bewerbungsfrist 15.03.2023

Condor Flugdienst GmbH ist erneut Kooperationspartner des dualen Studiengangs Luftverkehrsmanagement

Die Ferienfluggesellschaft Condor ist erneut Kooperationspartner für den dualen Studiengang Luftverkehrsmanagement der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS). Mit dem kürzlich unterzeichneten Vertrag nehmen beide Partner ihre frühere Zusammenarbeit wieder auf und knüpfen an erfolgreiche Projekte an. Künftig beginnen vier bis sechs Studierende pro Jahr die duale Ausbildung bei Condor, die ersten starten an der Frankfurt UAS im Wintersemester 2023/24.

„Die Vernetzung zwischen den größten deutschen Flughäfen, der Flugsicherung und den großen deutschen Airlines bereits während der Ausbildung ist einzigartig und trägt hervorragend zur Stärkung des Luftverkehrsstandortes Deutschland bei. Es spricht für die Qualität unseres Studiengangs, der vor 16 Jahren mit genau dieser Vision gestartet ist.“, sagt Prof. Dr. Kirstin Zimmer, Studiengangsleiterin Luftverkehrsmanagement an der Frankfurt UAS. So könnten bereits bei der fundierten Ausbildung des Nachwuchses die Denkweisen der anderen Systempartner nahegebracht, Schnittstellen gefunden sowie frühzeitig Netzwerke unter den Studierenden gebildet werden.

„Wir sind überzeugt vom Konzept und der Kombination aus Praxis sowie theoretischen Grundlagen, daher freuen wir uns darauf, gemeinsam unsere Nachwuchsfachkräfte von morgen kennenzulernen und auszubilden.“, so Liana Weismüller, Director Human Ressources Condor Flugdienst GmbH.

Begrüßung der Condor zurück an Bord der Frankfurt UAS: Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft und Recht, freut sich mit Constanze Kötting (l.), Head of HR Ground & CTG, und Liana Weismüller (2.v.l.), Director Human Ressources (beide Condor Flugdienst GmbH), sowie Studiengangsleiterin Prof. Dr. Kirstin Zimmer und Studiengangskoordinatorin Sandra Reinstorf (r.) über die erneute Zusammenarbeit beim dualen Studiengang Luftverkehrsmanagement. Bildquelle: Benedikt Bieber/Frankfurt UAS

Praktische Berufserfahrung im Betrieb

Die Frankfurt UAS bietet den dualen Bachelorstudiengang Luftverkehrsmanagement seit dem Wintersemester 2006/07 an. Neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen in Seminaren und Vorlesungen zeichnet er sich vor allem durch praktische Studienphasen im Kooperationsbetrieb aus, um erste Berufserfahrungen zu sammeln. Die sechs betrieblichen Studienabschnitte, realitätsnahe Fallstudien und Projektarbeiten fördern das interdisziplinäre, vernetzte Denken und befähigen zur Umsetzung fachwissenschaftlicher Erkenntnisse im Betrieb. Vorträge von Referentinnen und Referenten aus der Luftverkehrsbranche sind fester Bestandteil der Ringvorlesungen.

Das sechssemestrige Studium startet jedes Jahr im Wintersemester. Aktuell studieren 80 Studierende, die Studierendenzahl pro Unternehmen variiert zwischen zwei und 14 Personen. 363 Studierende schlossen bisher erfolgreich mit dem Titel „Bachelor of Arts“ ab.

Bewerbungsfrist für Condor endet am 15. März 2023

An der Frankfurt UAS bilden die großen Systempartner der deutschen Luftverkehrsbranche ihren Nachwuchs aus: die Flughäfen Frankfurt, München, Düsseldorf und Köln/Bonn, die Deutsche Flugsicherung, Hahn Air und der Dienstleistungskonzern WISAG. Bisher größte Partner des Studiengangs sind die Deutsche Lufthansa AG und die Fraport AG, Betreibergesellschaft des Flughafens Frankfurt am Main, die bis zu 14 Studierende im Jahr entsenden. Die Auswahl der Studierenden treffen die Ausbildungsbetriebe.

Die Bewerbungsfrist für den Ausbildungsstart bei der Condor Flugdienst GmbH mit Studienbeginn an der Frankfurt UAS im Wintersemester 2023/24 läuft bis zum 15. März 2023. Nähere Informationen zur Bewerbung und die komplette Ausschreibung sind hier nachzulesen.

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Neues Online-Portal „Berufenavi“ gibt Jugendlichen Orientierung bei der Berufswahl

Das neue Online-Portal „Berufenavi“ unterstützt Jugendliche dabei, strukturiert Wege für ihre berufliche Orientierung zu finden und ihren persönlichen Wunschberuf zu erreichen. Das neue Portal ist ein zentraler Wegweiser, der die vielfältigen digitalen Angebote im Internet bündelt und sichtbar macht. Es ergänzt als neuer digitaler Baustein die Initiative Bildungsketten der Bundesregierung, die sich dafür stark macht, dass jede und jeder Jugendliche nahtlos von der Schule in die Ausbildung übergehen kann.

Jugendliche, die sich erst einmal orientieren möchten, können über Talenttests, Praktikumsbörsen und Beratungsangebote ihren Beruf finden. Jugendliche, die bereits wissen, was sie machen wollen, erhalten nach Eingabe ihres Wunschberufs und der heimischen Postleitzahl örtliche und regionale Angebote angezeigt. Durch das Berufenavi werden die vielfältigen Online-Angebote künftig an einem zentralen Ort gebündelt, verfügbar und sichtbarer gemacht.

Das Berufenavi richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Schulabgangsklassen (16-20 Jahre) und ist für die junge Zielgruppe vorrangig für die Nutzung auf mobilen Endgeräten konzipiert. Es enthält zahlreiche aktuelle Links auf relevante Webseiten zur beruflichen Orientierung und zum Berufseinstieg: von Interessenstests über Berufsbeschreibungen und Videos bis hin zu lokalen Beratungsangeboten und Ausbildungsplatzbörsen.

Kriterien für die Auswahl der verlinkten Angebote auf berufenavi.de waren neben einem relevanten Informationsgehalt eine jugendgerechte und barrierearme Aufbereitung der Informationen, eine möglichst genderneutrale Darstellung der Berufsbilder und die Kostenfreiheit für die Zielgruppe.

Der Einstieg ins Portal erfordert eine erste Selbsteinschätzung der Jugendlichen, an welchem Punkt sie zu diesem Zeitpunkt individuell stehen. Wer seine Stärken noch nicht kennt, findet auf berufenavi.de andere Unterstützung als jemand, der in einer bestimmten Region einen Ausbildungsplatz in seinem Wunschberuf finden möchte.

Das Berufenavi wurde vom Bundesinstitut für Berufsbildung im Auftrag des Bundesbildungsministeriums entwickelt und wird kontinuierlich aktuell gehalten.

www.berufenavi.de

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50 Jahre BAföG: Weniger geförderte Personen, Förderbeträge steigen

Seit der Deutschen Vereinigung haben fast 23 Millionen Schülerinnen, Schüler und Studierende eine Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) 50 Jahre nach der Einführung des BAföG am 1. September 1971 mitteilt, ging die Zahl der geförderten Personen nach einem Höchststand im Jahr 2012 in den vergangenen Jahren zurück: Mit 639.000 wurden im vergangenen Jahr gut ein Viertel (27 %) weniger gefördert als nach der Deutschen Vereinigung im Jahr 1991 (873.000). Die Zahl der geförderten Schülerinnen und Schüler lag mit 174.000 auf dem niedrigsten Stand der vergangenen 30 Jahre – ein Minus von 35 % gegenüber 1991. Die Zahl der geförderten Studierenden ging in demselben Zeitraum um 23 % zurück.

 

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Zahl der Hochschulabschlüsse 2020 um 6 % gesunken

Die Corona-Pandemie hat zu einem deutlichen Rückgang der Zahl der Hochschulabsolventinnen und -absolventen geführt: Im Prüfungsjahr 2020 (Wintersemester 2019/2020 und Sommersemester 2020) erwarben nur rund 477.000 Absolventinnen und Absolventen einen Hochschulabschluss an den deutschen Hochschulen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 6 % weniger als im Vorjahr (508.000). Mit Ausnahme der Jahre 2018 und 2020 war die Zahl der Absolventinnen und Absolventen seit 2001 kontinuierlich gestiegen.

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192.300 Promovierende an deutschen Hochschulen im Jahr 2020

Im Jahr 2020 befanden sich an den deutschen Hochschulen 192.300 Personen in einem laufenden Promotionsverfahren. Davon waren 102.000 Männer (53 % aller Promovierenden) und 90.300 Frauen (47 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, betrug das Durchschnittsalter der Promovierenden 30,0 Jahre. 43.200 Promovierende (22 %) hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit.

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